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Forscherin belegt: Nach der Großen Pest lebten die Menschen länger und besser

Die amerikanische Professorin Sharon DeWitte von der University of South Carolina befasst sich jedes Jahr mit Skeletten, die aus der Zeit der großen Pest stammen. Dazu reist sie nach London und studiert die Knochen aus der Sammlung des Museums.

Die Pest raffte zwischen 1347 bis 1351 die Hälfte der Londoner Bevölkerung dahin. Diesen Sommer untersuchte sie hauptsächlich die Skelette der Menschen, die vor und nach der großen Pest lebten. Sie fand heraus, dass die Menschen nach der Pest länger und besser lebten.

Sie wurden häufig über 50 oder sogar 70 Jahre alt. Grund dafür waren die besseren hygienischen Bedingungen nach der Pest und dass der Pest vor allem die Schwachen und Kranken erlagen. Auch an den Zähnen fand sie weniger Spuren für eine Unterernährung.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Mensch, London, Pest
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.09.2012 15:35 Uhr von usambara
 
+13 | -4
 
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@BastB: ich glaube es ist eher eine Frage von Arm & Reich- in den englischen Herrenhäusern waren Ratten /Flöhe nicht so verbreitet wie im armen Hafenviertel
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16.09.2012 18:14 Uhr von farm666
 
+1 | -2
 
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Deshalb: braucht die Erde in zukunft ein Virus der tötlich und unheilbar ist damit man den Parasit-Mensch angemessen regulieren kann. Es leben bereits zuviele und die zunahme ist exobitant
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16.09.2012 18:37 Uhr von mayan999
 
+2 | -1
 
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the fittest survive: der best angepassteste überlebt.

insofern wahren die weicheier, -die mit dem meisten geld-, diejenigen, die am ehesten überleben konnten. scheint logisch zu sein.
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17.09.2012 22:15 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -1
 
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"braucht die Erde in zukunft ein Virus der tötlich und unheilbar ist damit man den Parasit-Mensch angemessen regulieren kann"

Das will man im Westen aber nicht da die Reichen nicht die soziale Verantwortung übernehmen wollen sondern immer schön die Arbeiter das tun sollen, das heißt mehr Renter mehr Arbeiter, noch mehr Rentner noch mehr Arbeiter usw.... Nicht umsonst tönt man dauernd noch mehr Leute ins Land zu holen mit Begründung das es immer mehr Alte gibt.

Und man zeigt immer voller Abscheu auf China weil die hart die 1-Kindpolitik betreibt, allerdings wird es irgendwann auch hier zur Realität.

Normalerweise sollte ein Land nicht mehr beherbergen als das Land ernähren kann, bei Deutschland sind es so um die 60-70 Millionen (angekommen sind wir allerdings schon bei über 80 Millionen) man bete also das wir nicht gezwungen werden wieder von unserem Land zu leben weil keine Nahrung mehr importiert wird/werden kann, weil dann werden hier etliche verhungern.

"insofern wahren die weicheier, -die mit dem meisten geld-, diejenigen, die am ehesten überleben konnten. scheint logisch zu sein. "

Wohl kaum. Die Pest machte auch nicht vor den Adelshäusern halt. Allgemein kannst du fit sein wie du willst, eine tödliche Krankheit ist auch für Leute mit Muckies tödlich.
Im Falle eines Ausbruchs einer Seuche überlebt der das Glück hatte sich am schnellsten aus dem Staub zu machen bevor er infiziert ist. Man braucht also eine große Portion Glück.

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