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Arktis verhält sich anders als von IPCC-Klimamodellen vorhergesagt

Messungen der Eisfläche der Arktis lassen Klimatologen ihre Modell überdenken. Satellitendaten zeigen, dass 2012 ein neues Minimum der gemessenen Fläche erreicht wurde, welches etwa 14 Prozent unter dem alten Rekord von 2007 liegt. Die ersten modernen Aufzeichnungen stammen aus dem Jahr 1979.

Die Klimamodelle prognostizieren, dass zwischen 2040 und dem Ende des Jahrhunderts saisonale Eisfreiheit auftreten könnte. Die neuen Daten lassen Eisfreiheit aber bereits ab 2030 möglich erscheinen. Die Klimamodelle des Weltklimarats IPCC haben das Abschmelzen allesamt unterschätzt.

Über die Gründe gibt es nur Vermutungen, auch die möglichen Rückkopplungen sind schwer abzuschätzen. Im Bereich der Tierwelt zeigen sich schon Änderungen ab. So reagiert etwa die Zusammesetzung des Zooplanktons auf die Veränderungen.


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WebReporter: Again
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Eis, Satellit, Arktis, IPCC
Quelle: www.spektrum.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.09.2012 16:02 Uhr von Again
 
+5 | -1
 
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Immer diese Klimamodelle ^^
Naja, da spielen auch eine unglaubliche Anzahl von Faktoren eine Rolle. Aber weitere Erkenntnisse sind natürlich immer gut und könne dann eben auch die Modelle verbessern.
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15.09.2012 17:16 Uhr von Again
 
+4 | -4
 
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ZRRK: "Man kann den Klimawandel nicht stoppen. Es hat schon immer Klimaveränderungen gegeben. Manchmal wurds kälter und nun wird es eben wieder wärmer. "
Keiner hat vor den Klimawandel an sich zu stoppen, weil es einfach nicht geht ;-)
Anthropogener Treibhauseffekt, Globale Erwärmung, Klimawandel etc. sind aber Begriffe, die oft für ein und das selbe genutzt werden. Wenn jemand sagt, der Klimawandel müsse gestoppt werden, meint er in der Regel, dass die Emission von Treibhausgasen gedrosselt werden soll.

"Ich bezweifel auch mal stark, dass der Mensch den Klimawandel ausgelöst hat."
Naja, daran gibts nichts zu bezweifeln, weil es - wie du richtig geschrieben hast - den Klimawandel auch schon vor dem Menschen gab ^^
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15.09.2012 17:44 Uhr von berndole
 
+5 | -0
 
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Modelle haben die Eigenschaft, dass sie in naher Zukunft meist noch relativ genau sind... mit der Zeit steigt jedoch auch die Ungenauigkeit rapide an. Sieht man sehr gut beim Wetterbericht, der beruht auch auf diversen Modellen. Alles was mehr als 3 Tage in der zukunft liegt, ist jedoch meist schon sehr ungenau (beim Wetter).

Wenn das Klimamodell jetzt nach 5 Jahren schon so daneben liegt, dann können wir stark davon ausgehen das es im Jahr 2040 fern ab vom weltlichen ist, was die Prognosen betrifft.


Abgesehn davon halte ich es für Unsinn das CO2 mit seinen 0,039 % Anteil (quelle wiki) in der Atmosphäre das Klima beeinflussen kann. Der Mensch ist zudem nur für einen sehr geringen Anteil davon verantworlich , somit halte ich es für noch unwahrscheinlicher das der Mensch einen Einfluss darauf hat.

Das Klima wird von der Sonne gemacht sonst niemanden.

[ nachträglich editiert von berndole ]
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15.09.2012 18:14 Uhr von Again
 
+1 | -6
 
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berndole: "Abgesehn davon halte ich es für Unsinn das CO2 mit seinen 0,039 % Anteil (quelle wiki) in der Atmosphäre das Klima beeinflussen kann."
Warum? Weil es eine kleine Zahl ist?

"Der Mensch ist zudem nur für einen sehr geringen Anteil davon verantworlich"
Nicht wirklich. Der Mensch hat den Wert von ca. 280 ppm auf 390 ppmn gehoben. Das ist nicht wirklich gering.

"Das Klima wird von der Sonne gemacht sonst niemanden."
Das ist ganz offensichtlich falsch. Die Sonne hat natürlich einen Einfluss, aber die Veränderungen kann man damit nicht alleine erklären.
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15.09.2012 18:28 Uhr von berndole
 
+2 | -0
 
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@again: ohh du hast Recht. Da hab ich wohl was falsch Verstanden. Danke für die Aufklärung.
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15.09.2012 19:54 Uhr von everydaythesame
 
+4 | -0
 
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alles ganz nett aber: die Natur macht was sie will. Und wenn Wir irgendwann wegen dem Klima und der Umweltverschutzung selbst nicht mehr leben können... ist es der Natur immer noch egal.
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16.09.2012 07:50 Uhr von jschling
 
+1 | -3
 
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gefährliche Ignoranten hier: so Meinungen wie von ZRRK sind echt nicht mehr zu toppen - hat eh keinen Sinn, also machen wir am Besten weiter wie bisher :-((

Tatsache ist auf jedenfall, dass der Klimawandel schon extrem zügig abgeht, was "in der Natur/ohne Menschen Jahrhunderte dauert. Es ist schon sehr ignorant die durch Menschen verursachten Veränderungen (allem vorran den CO2-Ausstuss) einfach zu leugnen

Ebenfalls eine Tatsache, dass wir Menschen ideal auf die aktuellen Bedingungen ausgelegt sind und die Natur (von der wir alle letzten Endes leben) ebenfalls - von daher sollten wir schon alles daran setzen, den aktuellen (noch) Zustand zu halten und einem Klimawandel entgegen zu wirken
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16.09.2012 12:10 Uhr von Leeson
 
+1 | -1
 
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@jschling: ZRRK hat in keiner Zeile geschrieben, dass es keinen Sinn hat und wir weiter machen wir bisher.
Du scheinst bei diesem Thema auf blind zu schalten und Standardantworten wiederzugeben.

Natürlich in CO2 einer der vielen Faktoren die zum Klimawandel beitragen,
was jedoch leider unterschlagen wird, ist der Sonnenzyklus,
die Bahn der Erde um die Sonne usw.

Teilweise wird der Einfluss der Sonne sogar geleugnet,
was unwissenschaftlich und totaler Blödsinn ist!

Was passiert wohl, wenn die Sonnenstrahlung nur um ein Prozent an Intensität zunimmt?
Genau, es gelangt mehr Energie zur Erde.
Weiterhin schwimmt die Erdkruste quasi auf dem geschmolzenen Erdinneren,
was zur Folge hat, dass sich die Ausrichtung der Kontinente zur Sonne ändert.
Land und Wasserflächen reflektieren dann etwas anders und die Winde und somit auch das Wetter/Klima ändert sich.

Jetzt mal als Vergleich!
Wenn wir das Klima massgeblich veränderten,
indem wir in den letzten hundert Jahren den CO2 Gehalt von 0,038 %
auf 0,040 % getrieben haben, was passiert dann wenn die Sonne
in ihrem Maximum ca. 1% an Strahlungsintensität zu nimmt?
Oder die Erde ihre Entfernung zur Sonne auf ihrer Umlaufbahn geringfühgig ändert?!

Aber mit einer Sache hast du recht, leugnen sollte man es nicht.
Sicher trägt das CO2 einen gewissen Teil dazu bei,
aber die größten Einflussnehmer werden unterschlagen.
Gegen die Sonne und andere physikalischen Einflüsse kann man nichts machen, bzw. kann man die Menschheit dafür nicht zur Verantwortung ziehen.
Also schiebt man den schwarzen Peter aufs CO2 und zieht den Menschen somit das Geld aus den Taschen.
Und darüber regt sich das Volk auf.
Westliche Länder tragen viel zum Umweltschutz bei,
wohingegen andere Länder wie z.B. China Gift in ihre eigenen Flüsse kippen.

Da fragt man sich, warum haben wir diese ganzen Auflagen, Plaketten und Normen, wenn die bevölkerungsstärksten Länder dieser Welt nichts tun?!

Niemand leugnet den Klimawandel...
Es wird nur die Herangehensweise zum Schutz der Umwelt in Frage gestellt.

(BTW: Mehr CO2, mehr Nahrung für Pflanzen ergo mehr Pflanzen)
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16.09.2012 12:42 Uhr von Again
 
+1 | -1
 
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Leeson: "Teilweise wird der Einfluss der Sonne sogar geleugnet,
was unwissenschaftlich und totaler Blödsinn ist!"
Wer leugnet denn bitte sowas? Die Sonnenzyklen werden sehr wohl beachtet, können aber die Erwärmung nicht erklären.

"ndem wir in den letzten hundert Jahren den CO2 Gehalt von 0,038 %
auf 0,040 % getrieben haben"
Eher von 0.028. s.o.

"aber die größten Einflussnehmer werden unterschlagen."
Von wem und warum?

"Also schiebt man den schwarzen Peter aufs CO2 und zieht den Menschen somit das Geld aus den Taschen."
^^ Die Politik reagiert höchst zögerlich! USA und China fast gar nicht. Wer hat das also eingefädelt?

"(BTW: Mehr CO2, mehr Nahrung für Pflanzen ergo mehr Pflanzen) "
Steigender Meeresspiegel, weniger Anbaufläche.
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16.09.2012 14:11 Uhr von Leeson
 
+1 | -1
 
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@Again: Sonnenzyklen an sich können die Erwärmung nicht erklären,
dass ist richtig.
Es ist ein Zusammenspiel aus mehreren Faktoren, unter anderem auch das CO2.
Oft genug wurde der Einfluß der Sonne als alleiniger Grund bestritten,
was eine Frage der Formulierung ist und immer so rüber kommt,
als dass die Sonne keinen Einfluss hat.

Der von mir aufgeführte prozentuale CO2-Gehalt in der Atmosphäre der Erde war nur ein Beispiel und trifft nicht 100%ig zu.
Der Vergleich sollte nur vermitteln, dass die Sonne viel leichter mehr Energie abstrahlen kann als wir die CO2-Dichte erhöhen können.
Oder anders ausgedrückt, dass Klärchen einen größeren Einfluss hat als das CO2.
Was sich aber im Zusammenspiel trotzdem aufschauckelt.

Warum sollte der Meeresspiegel ansteigen wenn durch den erhöhten CO2-Gehalt mehr Pflanzen wachsen...
Diese ziehen das CO2 doch wieder auch der Atmosphäre und nennt sich Kreislauf.
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16.09.2012 14:56 Uhr von Gorli
 
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"so Meinungen wie von ZRRK sind echt nicht mehr zu toppen - hat eh keinen Sinn, also machen wir am Besten weiter wie bisher :-(("


Das ist das, was ich denke. Wir fahren mit 200 km/h gegen die Wand? nee, lass lieber noch etwas gas geben, wir können ja eh nicht mehr bremsen.
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16.09.2012 15:51 Uhr von Again
 
+1 | -2
 
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Leeson: "Oft genug wurde der Einfluß der Sonne als alleiniger Grund bestritten,
was eine Frage der Formulierung ist und immer so rüber kommt,
als dass die Sonne keinen Einfluss hat."
Ach so. Habs vor kurzem an anderer Stelle geschrieben, aber es gibt oft ein Problem mit Formulierungen ^^
Oft suggeriert man wohl unbeabsichtigt was falsches. Oft wird auch nicht ganz klar auf was bestimmte Aussagen bezogen werden.

"Warum sollte der Meeresspiegel ansteigen wenn durch den erhöhten CO2-Gehalt mehr Pflanzen wachsen..."
Auch da hab ich wohl was falsches suggeriert ;-)
Meeresspiegelanstieg und Pflanzenwachstum sind natürlich mehr oder weniger unabhängig. Aber ja, mehr CO2 könnte den Pflanzen gut tun, höhere Temperaturen oder auch Änderungen der Niederschlagsmenge könnten wiederum schlecht sein.

"Diese ziehen das CO2 doch wieder auch der Atmosphäre und nennt sich Kreislauf. "
Warum ist der Wert dann innerhalb von relativ kurzer Zeit um etwa 40% gestiegen? Auch Pflanzen können nicht einfach unbegrenzt viel CO2 absorbieren.

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