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Armut auf dem Vormarsch: Jeder siebte Deutsche bedroht

15,1 Prozent - So hoch war im vergangenem Jahr die Gefährdung, in die Armut abzurutschen. Dies teilte das statistische Bundesamt am Donnerstag mit. 2010 lag dieser Wert noch bei 14,5 Prozent. Als arm gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens oder weniger als 848 Euro verdient.

In Bremen (22,3 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (22,2 Prozent) ist die Lage am Schwierigsten. In Westdeutschland waren es nur 14 Prozent, in Ostdeutschland 19,5 Prozent. Aber während beispielsweise Thüringen Fortschritte verbuchen konnte, wächst die Armut in Berlin und Nordrhein-Westfalen.

Baden-Württemberg war mit einer Quote von 11,2 Prozent das Bundesland, dass sich in der Armutsgefährdung am besten darstellen konnte. Bayern folgt mit 11,3 Prozent.


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Risiko, Statistik, Armut, Vormarsch
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.09.2012 16:52 Uhr von KingPR
 
+12 | -0
 
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Ich glaube nicht, dass die Regierung daran interessiert ist, an dem Umstand etwas zu ändern. Jüngst hat Angela Merkel ja erst den bescheidenen Mindestlohn von 8,50 Euro abgelehnt.
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13.09.2012 17:16 Uhr von Winneh
 
+5 | -3
 
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Wer: 848€ verdient sollte sofort H4 beantragen, dann haben sie mehr in der Tasche.
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13.09.2012 18:19 Uhr von FrankaFra
 
+4 | -9
 
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Tja: that´s Europa. Wenn wenige reiche Länder mit mehreren ärmeren Ländern zusammenkommen, werden wohl kaum die armen Länder auf das Niveau angehoben. Nein, es wird logischerweise gemittelt, je nach Anzahl von reich und arm.

Abgesehen davon: Ich hörte neulich, dass vor der Einheit billig in der DDR produziert wurde. Das sind heute die ganzen Anzahlen an Menschen, die miese Löhne bekommen, weil sich das Niveau nicht auf einen Schlag heben kann.

Obendrein haben die Rentner aus der DDR nicht groß in die deutschen Kassen einbezahlt, gehen aber dennoch irgendwann in Rente und bekommen ihr Geld. Wer bringt das auf? Richtig... ;)
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13.09.2012 18:26 Uhr von shortytm
 
+5 | -2
 
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Deutschland´s kleiner Michel hat immer weniger in der Tasche, dank ESM / ESFS. Die M(F)erkel spart beim kleinen Mann (nein zum Mindestlohn) damit Sie ihr verkacktes Europa retten kann.
Wer will denn eigentlich die United States Of Europe? Drauf geschi...n! Und die verlogenen Richter haben keinen Arsch mehr in der Hose und werden von all den Lobbyisten gesteuert!

Kapiert es endlich, Deutschland ist dem Untergang geweiht!
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13.09.2012 21:28 Uhr von CoffeMaker
 
+0 | -0
 
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Doppelpost

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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13.09.2012 21:28 Uhr von CoffeMaker
 
+5 | -0
 
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"Obendrein haben die Rentner aus der DDR nicht groß in die deutschen Kassen einbezahlt, gehen aber dennoch irgendwann in Rente und bekommen ihr Geld. Wer bringt das auf? Richtig... ;) "

Tja, dafür wurde aber auch das ganze Vermögen und Land der ehm. DDR übernommen (quasie geschenkt), desweiteren ein Absatzmarkt geschaffen und schlußendlich bekommen auch im Westen die Rentner eine Rente die sie nie eingezahlt haben da das Rentensystem auf einen Generationsvertrag abläuft ( also immer die Jugend die Rente für die Alten erarbeitet), diese Rentner haben zwar nicht eingezahlt aber den Rentnern damals als sie selbst jung waren die Rente erarbeitet.

Ziel erkannt?
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16.09.2012 18:16 Uhr von samcrow
 
+1 | -0
 
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Deutsche sind betroffen ? Hier ist von Deutschen die Rede,die betroffen sind von der Armut...na dann scheint es den Migranten hierzulande ja bestens zu gehen. Wir sind halt Gastfreundlich.
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30.09.2012 20:09 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -0
 
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848: 848 EUR ist wirklich ein Witz, ja.

848 EUR - 400 EUR Miete - 400 EUR KV - 20 EUR GEZ - Was weiss ich, da geht ich nicht mehr arbeiten und lebe von H4, da bleibt wesentlich mehr übrig, aber so lange Sklaven das mitmachen und für mich arbeiten, danke!

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