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TV-Pöbelei zwischen Charlotte Roche und Max Herre nun auch gesendet

Die TV-Pöbelei zwischen ZDF-Moderatorin Charlotte Roche und dem Rapper Max Herre /ShortNews berichtete) wurde am vergangenen Wochenende erstmals auch im Fernsehen ausgestrahlt und zu sehen war ein aufgebrachter Max Herre, wie er empfindlich auf die Kritik an seinem neuen Album reagiert.

Lob gab es indes für Charlotte Roche, weil sie den Gästen nicht nach dem Mund redet und klar ihre Meinung vertritt. Ihrer Meinung nach klingen Herres Lieder heute wesentlich schlechter als früher und diese Meinung müsse man auch sagen dürfen, urteilt ein Kommentator.

Herre war zuletzt auch durch einen Bericht des Nachrichten-Magazins "Der Spiegel" in die Kritik geraten, weil er selbst gar nicht danach lebe, wovon er singt und rappt (Shortnews berichtete).


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WebReporter: fernsehkritik
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: TV, Charlotte Roche, Pöbelei, Max Herre
Quelle: www.telenewsnet.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2012 15:57 Uhr von fernsehkritik
 
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Das Video gibt´s inzwischen auch bei Youtube:
http://www.youtube.com/...
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12.09.2012 21:52 Uhr von slowbow
 
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uncool: Hallo !

Was ist das denn für ein mädchen. er wußte doch, in was für eine sendung er geht. und die charlotte sagts halt so, wie sie denkt. und was macht der denn für eine show, rennt der auch aus nem plattenshop, wenn ein fan sagt: - nee, is nicht so mein ding ??????????????

[ nachträglich editiert von slowbow ]
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13.09.2012 17:26 Uhr von MarcTaleB
 
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Total übermedialisiert! Ich habe mir diese Sendung eben angesehen und bin der Meinung, dass die Medien diese Geschichte doch schon extrem aufgebauscht haben.
Die Roche sagt ihm ihre persönliche Meinung (übrigens nicht nur dem Herre) und erklärt es auch noch vernünftig.
Die diskutieren und er muß auf Toilette. Sie geht zwar hinterher, aber das war nicht direkt, um ihn zurück zu holen, sondern, um mit ihm an sich darüber zu reden.
Bevor sie aber aus dem Bild verschwand, kam er schon wieder zurück - das war also nicht durch sie!
Und nur nebenbei: Sie ist so ein Typ, der sich nicht in die Moderation hineinreden lässt. Deswegen ist sie ja damals bei Viva und Viva+ gegangen worden. Die wollten ihr vorschreiben, was sie zu fragen hatte und da machte sie dann nicht mit.
Und ich bin mir auch sicher, dass sie bewusst deshalb für diese Sendung ausgewählt wurde. Diese direkte, ehrliche Art macht diese Sendung überhaupt erst aus!
Wenn das alles (mit Herre) nämlich so schlimm gewesen wäre, wäre es wahrscheinlich noch nicht einmal so gesendet worden.
Das einzige Problem, das ich mit der Sendung habe, ist, dass es mit 5 Gästen ein Gast zuviel ist. Das hat man bei der 2. Sendung bemerkt, als Collien Fernandez fehlte und dann nur 4 Gäste da waren. Da kam jeder der Gäste besser zu Wort und alles wirkte (ein wenig) strukturierter.
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13.09.2012 19:15 Uhr von fernsehkritik
 
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Und das sagen andere:

+++++++TheJohnnyTorrio
gute Sendung, erfrischend provozierend. Wie peinlich ist das aber für den Herre? Welcher Künstler *räusper* geht denn so erbärmlich mit harscher, undifferenzierter Kritik um? Das sollte er als dummes Gelaber abtun und Roche mit etwas Witz ausspielen. Entweder ist er mit seinem eigenen Werk so furchtbar unzufrieden oder er ist einfach nur selten dämlich. Da wehrt sich ja ein Pfosten wie Bushido differenzierter gegen Kritik an seiner Person und seinem Werk. Einfach nur peinlich, Herr Herre!

++++++++++++ playingmusiconmars:
Max Herre ist das Musterbeispiel für den Bürger einer Gesellschaft, in der keiner mehr in der Lage ist, mit Kritik, egal wie undifferenziert sie auch sei, umzugehen.

Ein verweichlichter Konsenspopmusiker mit pauschal positiven, langweiligen Texten.

Jede beteiligte Person in dieser Sendung ist widerwärtig, Max Herre ist jedoch mit an der "Spitze"

++++
teufel379

Wenn aber eine solche Runde die persönlichen Abgründe einer Person wie Herre aufzeigt, halte ich es (partiell) für gelungen. Eben weit ab vom sonstigen schmeichelnden Talkshow-Establishment.

Quelle: Youtube

[ nachträglich editiert von fernsehkritik ]
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16.09.2012 18:42 Uhr von fernsehkritik
 
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Ergänzung: Max Herre als Aushängeschild einer "indifferenten (gleichgültig) gewordenen Gesellschaft", ein krasser Vorwurf und eine grundlegende Wende im Leben des Ex-Freundeskreis-Rappers, denn sein Verhalten in dieser Talkshow spricht Bände.

So hatte Charlotte Roche versucht das Gespräch mit Max Herre durch eine durchaus gelungene Einleitung zu eröffnen, indem sie erst mal seinen Kumpel "Cro" ansprach, weil es dem gerade nicht so gut ginge und Herre reagiert noch vor Ablauf einer Minute mit den Worten: "Reden wir jetzt tatsächlich über Cro, oder was? Ist das Dein ernst?", fällt Herre der Moderatorin ins Wort.

Hier anschauen:
http://www.youtube.com/...

Gekränkte Eitelkeit, würde ich jetzt mal sagen. Oder gönnt er seinem Kumpel keine Minute der wertvollen Sendezeit? Will er alles nur für sich? Herre war in die Sendung gekommen, um Werbung für sein neues Album zu machen und freilich zählt da jede Minute, aber dass er einen seiner Freunde, so abbügelt, zeigt viel über seinen wahren Charakter.

In seinen Liedern lässt er gerne den "Weltverbesserer" raushängen, schließt selbst aber das "Fenster", wenn es draußen "zu kalt" wird ("Der Spiegel"). Herre lebt nicht das, wovon er rappt und das haben nicht nur "Der Spiegel", sondern auch viele andere seiner früheren Fans erkannt.

"Max Herre ist das Musterbeispiel für den Bürger einer Gesellschaft, in der keiner mehr in der Lage ist, mit Kritik undifferenziert umzugehen" und Herre sei ein "verweichlichter Konsens-Pop-Musiker mit pauschal positiven, langweiligen Texten", urteilt ein Kommentator bei "shortnews.de".

Auszug: "Gute Sendung, erfrischend provozierend. Aber wie peinlich ist das denn für Max Herre? Welcher Künstler *räusper* geht denn so erbärmlich mit harscher, undifferenzierter Kritik um? Das sollte er als dummes Gelaber abtun und Roche mit etwas Witz ausspielen. Entweder ist er mit seinem eigenen Werk so furchtbar unzufrieden oder er ist einfach nur selten dämlich. Da wehrt sich ja ein Pfosten wie Bushido differenzierter gegen Kritik an seiner Person und seinem Werk. Einfach nur peinlich, Herr Herre!"

Und ein anderer schreibt: "Wenn aber eine solche Runde die persönlichen Abgründe einer Person wie Max Herre aufzeigt, halte ich es (partiell) für gelungen. Eben weit ab vom sonstigen schmeichelnden Talkshow-Establishment." (Quelle: shortnews.de).

Herre´s Album ist nicht zwingend schlecht und entgegen der weitverbreiteten Meinung, hat Roche seine Lieder sehr wohl zuvor auch angehört, bevor sie darüber urteilte. Zwei Songs a 30 Sekunden, heißt es in dem Video zur Sendung und Herre fragte extra noch einmal nach und Roche bestätigte, dass sie mehr Zeit dafür nicht brauchte, um zu befinden, dass sich Herre´s Songs dieses Mal wie Schlager anhören. Selbst Amazon erlaubt eine maximal 30 Sekunden lange Hörprobe, dann muss klar sein, ob der Song dem Käufer gefällt oder nicht. Insofern liegt Roche da durchaus im Limit.

Der Schlager-Vorwurf war taktisch gesehen natürlich ein Motor, denn erst dadurch haben wahrscheinlich mehr Leute als sonst die Platte angehört, schon um zu erfahren, ob der Vorwurf stimmt und das Ergebnis ist bekannt. Kurz darauf schoss die Platte auf Platz 1 der Album-Charts, ein nur kurzer Hype, denn schon in der 2. Woche nach Erscheinen des Albums sackte die Platte wieder ab auf Platz 4, Tendenz sinkend.

Was also hat´s ihm gebracht, dem Max Herre, sich auf diese Sendung einzulassen und dann so dünnhäutig zu reagieren, wenn sein Album kritisiert wird?

Meiner Meinung nach nichts und nicht mehr, als nur 15 Minuten Ruhm.
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16.09.2012 20:50 Uhr von fabbln
 
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