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Einwanderer haben öfters Gesundheitsprobleme

Auf einem Ärztesymposium wurde kürzlich über die schlechteren Gesundheitsverhältnisse bei Migranten referiert. Heimweh, Einsamkeit, schlechte Wohn- und Bildungsverhältnisse bei Einwanderern sollen negative Auswirkungen auf ihre Gesundheit haben.

Doch nicht nur die Lebensverhältnisse führen zu den angesprochenen Gesundheitsproblemen. Auf dem Symposium wurde vor allem auf die Verständigungsprobleme hingewiesen, die eine angemessene Behandlung oft verhindern. Die Einwanderer können sich oft nur ungenügend erklären.

Es wird daher gefordert, dass in den Kliniken mehr Personal eingestellt wird, das aus einem nicht deutschen Kulturkreis stammt. Zudem wird bemängelt, dass die Kassen sich weigern, Dolmetscher zu zahlen, die in den Kliniken die Visiten bei den Migranten unterstützen.


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WebReporter: Sterchen
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gesundheit, Erkrankung, Psychiatrie, Einwanderer
Quelle: www.faz.net

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12.09.2012 15:15 Uhr von Sterchen
 
+16 | -4
 
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Nunja, warum sollten die Kassen einen Dolmetscher zahlen? Wenn ich auswandern wollte, würde ich die Sprache des Landes erlernen. Und bin ich im Urlaub, und brauche einen Dolmetscher im Krankenhaus, fallen die Kosten auch auf mich zurück....
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12.09.2012 15:26 Uhr von quade34
 
+3 | -13
 
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12.09.2012 15:43 Uhr von Maverick Zero
 
+11 | -1
 
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Parallelen: Vor einer Weile gab es hier die Diskussion, in der es als Möglichkeit dargestellt wurde, dass Immigranten aus Entwicklungsländern potentiell "kränker" sind als Deutsche, da sie lange Zeit keine ausreichende medizinische Versorgung erhalten haben und so weiter.

Diese Aussage, d.h. das in Betracht ziehen dieser Möglichkeit, wurde scharf kritisiert und als ausländerfeindlich tituliert.

Interessant: Jetzt ist sogar das Ärztesymposium "ausländerfeindlich" geworden...
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12.09.2012 16:36 Uhr von aquila87
 
+12 | -3
 
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Integrationsprobleme: Ich möchte auch meinen Senf dazu geben.
Ich bin im Gesundheitswesen in Berlin tätig. Ich habe auch heute eine Patientin behandelt, die Kopftuch trägt und letztes Jahr einen schweren Unfall im Ausland hatte. Sie selber könnte kein Deutsch, hatte aber selber eine Dolmetscherin dabei. Selber konnte sie nur ihre Muttersprache und sehr gut Englisch.

Ein anderes Beispiel ist ein Mann aus dem nahen Osten der seit 3 Jahren in Deutschland gelebt und unterrichtet hat und trotzdem nur wenige Bröckchen Deutsch konnte und darauf bestanden hat, dass ich englisch mit ihm rede. So etwas finde ich nicht gut und unsozial.

Ich möchte nicht rassistisch klingen, aber ich fände es gut, wenn sich die Immigranten vorher mit der deutschen Sprache beschäftigen und man wenigstens merkt, dass sie sich mühe geben, sich hier wenigstens verständigen zu können. Ansonsten haben sie hier nichts verloren. Ich gehe schließlich auch nicht nach Amerika und erwarte, dass alle mit mir deutsch sprechen. Versucht mal in Frankreich auf Englisch ne Cola im Restaurant zu kriegen... fast unmöglich!
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12.09.2012 17:16 Uhr von Bastelpeter
 
+1 | -5
 
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Als ich hier in Irland: als Notfallpatient ins Krankenhaus eingeliefert wurde, war ich positiv ueberrascht, dass es hier tatsaechlich eine Aerztin gab, die deutsch sprechen konnte. Es war zwar nicht notwendig, sie in Anspruch zu nehmen zum Dolmetschen, aber es war beruhigend zu wissen, dass man hier auf solche Eventualitaeten vorbereitet ist.
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12.09.2012 18:51 Uhr von shadow#
 
+2 | -5
 
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@aquila87: Du bist kein Rassist, du bist ein Idiot!
Wenn sich beide Seiten besser auf Englisch als auf Deutsch verständigen können, dann wird das medizinische Problem eben auf Englisch angegangen.
Oder sagst du denen dann "Entschuldigung, ich möchte Sie nicht behandeln weil ich nicht gerne Englisch spreche"?

Dabei ist es völlig unerheblich ob das jetzt ein Urlauber ist oder ob der Patient seit Jahren in Deutschland wohnt - was eine Milz, Gallensteine oder Sodbrennen sind, lernt man sowieso nicht im Deutschkurs!

Wenn dir das wichtiger ist als Patienten zu helfen, solltest du dir einen anderen Job suchen.
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17.09.2012 15:37 Uhr von silent_warior
 
+2 | -0
 
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@ shadow#: Das hat "aquila87" nicht gesagt.

Wenn ich nach Spanien gehe will ich mich so gut es geht auf Spanisch verständigen können, auch wenn ich da nur eine Woche bin.

Wenn es ältere Menschen sind die nicht mehr so leicht lernen können oder denen es sehr schwer fällt dann ist es verständlich dass sie sich in der Sprache unterhalten in der sie sich gut ausdrücken können, denn sie wollen die Diagnose ja nicht durch ein Missverständnis verfälschen.

Ist es normal dass du anderen Menschen beleidigende Ausdrücke an den Kopf wirfst?

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