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Griechenland verpachtet 40 unbewohnte Inseln, um Schuldenkrise zu bewältigen

Die griechische Regierung hat 40 unbewohnte Inseln ausgewählt, die für eine Periode von bis zu 50 Jahren verpachtet werden sollen. Man will mit der Maßnahme die Schuldenkrise zu Leibe rücken, meldet die Zeitung "Kathimerini" am Mittwoch. Das Gesetz verbietet einen Verkauf der Inseln.

In einem veröffentlichten Bericht steht, dass die Inseln in der Nähe des Festlands liegen, über eine gute Infrastruktur verfügen und kein Risiko für die nationale Sicherheit bilden. Bis 2020 sollen die Inseln mindestens 50 Milliarden Euro einbringen.

Ehe die maximal drei Quadratkilometer großen Inseln endgültig verpachtet werden können, muss erst die Gesetzgebung angepasst werden. Es sollen Gesetze geschaffen werden, die wirtschaftliche Nutzung durch Dritte regelt. Auch die künftigen Baugenehmigungen für die Pächter müssen noch geregelt werden.


WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik / Ausland
Schlagworte: Griechenland, Insel, Schuldenkrise, Pacht
Quelle: www.sfgate.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2012 12:26 Uhr von Klickklaus
 
+15 | -3
 
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Lol: erst jeden Politiker, vor allem deutsche Politiker, ins lächerliche ziehen und dann den Vorschlag, leicht abgewandelt, umsetzen.

Man man man.
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12.09.2012 12:33 Uhr von Rechthaberei
 
+1 | -4
 
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Mal sehen ob die Türkei zugreift und vielleicht: Rußland, das gerade dabei ist seinen Seestützpunkt in Syrien zu verlieren.
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12.09.2012 13:08 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+1 | -4
 
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Jojo: "Das Gesetz verbietet einen Verkauf der Inseln. "

Das ist sicher nicht der Grund, wer macht denn die Gesetze dort !? ^^

Wenn sie die Inseln verkaufen, kriegen sie plötzlich kein Geld mehr zugeschoben, wäre eher ein Grund lol
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12.09.2012 13:45 Uhr von freshmanwb
 
+13 | -0
 
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ist doch gut endlich mal eine maßnahme die geld einbringt ohne dass da jemand zu schade kommt
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12.09.2012 14:13 Uhr von sicness66
 
+4 | -3
 
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Schönes Europa: In dem souveräne Staaten ihre Hoheitsgebiete verpachten müssen...
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12.09.2012 14:14 Uhr von Karma-Karma
 
+0 | -5
 
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Hehe: Und jetzt noch die katholische Kirche auf Patentrechte bzgl Knabenliebe verklagen und schon kommt wieder Geld in die Kassen ^^ http://www.paramantus.net/...
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12.09.2012 14:56 Uhr von RUPI
 
+6 | -1
 
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50 Milliarden Euro in 8 Jahren (bis 2020) aus Pachtgebühren für 40 Inseln mit einer maximalen Größe von 3 km²?

Was für ein Schwachsinn .... das sind ca. 1,25 Milliarden pro Insel ..... durch 8 Jahre .... macht das ca. 156 Millionen Euro pro Jahr/Insel.

Selbst wenn die Pacht für 50 Jahre im Voraus bezahlt werden müsste, wären das immer noch 25 Millionen pro Insel/Jahr.

Für solche Preise bekommt man in der Südsee eine Rieseninsel gekauft (und zwar für immer) - nicht nur zur Pacht.

Selten solch einen Mist gelesen.

[ nachträglich editiert von RUPI ]
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12.09.2012 15:02 Uhr von Faboan
 
+1 | -0
 
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ist doch: eine maßnahme!

könnte positives beispiel für ganz europa werden.
gibt soviel ungenutztes land,was bisher auch stur als nicht erwerblich galt bzw auch nicht zu pachten war.

wie lange die jeweiligen pächter was davon haben bleibt allerdings dem klimawandel und dem schmelzen der polkappen überlassen.
50 jahre ist da schon eine sportliche ansage...
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12.09.2012 15:06 Uhr von RUPI
 
+1 | -2
 
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@Faboan: 50 Jahre sind gar nichts.

Wer investiert auf einer Insel (für die eine extrem hohe Pacht anfällt) in die Infrastruktur wenn ihm diese wieder nach 50 Jahren weggenommen wird?

Niemand!!!
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12.09.2012 17:57 Uhr von Reape®
 
+1 | -0
 
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angeblich: soll ja israel auf einer der inseln einen schießplatz für das militär errichten.

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