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Deutsche Telekom knöpft Kunden Geld für Uralt-Telefone aus den 70ern ab

Die deutsche Telekom verlangt auch weiterhin Geld für die Nichtabmeldung von Uralt-Telefonen wie "Actron B" oder "Dallas".

Kunden, die es in den 1970er und 80er Jahren versäumt haben, ihre Telefone bei der deutschen Bundespost abzumelden, zahlen bis heute monatliche Rechnungen.

2,51 Euro werden zurzeit monatlich für das "Actron B" verlangt, während früheren "Dallas"-Nutzern 3,74 Euro abgeknöpft werden. Die Telekom vertritt die Meinung, die Kunden seien selbst Schuld, denn sie hätten die Telefone ja abmelden können.


WebReporter: crzg
Rubrik:   Wirtschaft / Firmennews
Schlagworte: Geld, Telefon, Zahlung, Deutsche Telekom
Quelle: www.golem.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2012 10:03 Uhr von Urrn
 
+5 | -37
 
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12.09.2012 10:11 Uhr von Tille2000
 
+49 | -11
 
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@Urrn: Es geht nicht um die Benutzung, damals war es üblich das man Telefone bei der Bundespost mieten kann, und viele zahlen diese Miete halt immer noch.

Auch wenn man es sich nicht vorstellen kann, aber selbst meine Oma zahlte noch bis zu ihrem Tod Miete bei der Telekom für ein Telefon. Viele gucken halt nicht auf die Rechnung.

Aber die Telekom müsste da reagieren und nach ca. 2 Jahren sagen, ok, due hast das Telefon abgezahlt, entweder du behältst es ohne Miete, oder du kannst dir ein neues Mieten.

In meinen Augen ist das Abzocke von der Telekom
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12.09.2012 10:34 Uhr von saber_
 
+20 | -6
 
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zum glueck wird in deutschland der verbraucherschutz ganz gross geschrieben....NICHT
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12.09.2012 10:36 Uhr von opheltes
 
+2 | -22
 
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12.09.2012 10:36 Uhr von SN_Spitfire
 
+33 | -15
 
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Sehe da: nichtmal ansatzweise ein Problem darin!

Wer zu doof ist, seine Telefonrechnung durchzuschauen, selbst wenn er über 80-90 Jahre alt ist (Es gibt Kinder/Enkel!), der hats nicht anders verdient.

Es ist ein vertragsgerechter Mietvertrag, welcher ohne Kündigung fortweg Bestand hat. Wer den nicht kündigt, muss auch weiterhin zahlen.

Sehe da überhaupt keinen Grund für die Telekom, hier dem entgegenzuwirken.
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12.09.2012 10:37 Uhr von gravity86
 
+25 | -1
 
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@Tille2000: Keine Abzocke, sondern übliche Praxis. Die Telefone werden ja nicht finanziert, sodass sie nach 2 Jahren abbezahlt sind, sondern gemietet. Klar könnte die Telekom jetzt aus reiner Nächstenliebe von sich aus mal nachfragen, ob das Tel. wirklich noch gebraucht wird. Aber das macht z.B. mein Fitnessstudio auch nicht, wenn ich da nicht hingehe und nicht kündige, zahle ich weiter obwohl ich die Leistung nicht nutze... Und das ist mit allen Verträgen so, wenn man nicht selber kündigt/abmeldet, macht das keiner für einen automatisch...
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12.09.2012 10:50 Uhr von PeterLustig2009
 
+19 | -3
 
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Sorry aber ich miete etwas: vergesse es zurückzugeben oder die Miete zu beenden und reg mich dann drüber auf?

Möcht euch mal sehen wenn ihr 10 Jahre nen Mieter in der Wohnung habt und der nach 8 Jahren sagt, ab heute zahl ich keine Miete mehr hab jetzt genug bezahlt.

Auch in den 80ern war es nötig eine Miete zu kündigen
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12.09.2012 11:17 Uhr von Vienesko
 
+4 | -10
 
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Also: ich finde es schon irgendwie frech nach 30-40 Jahren immernoch Miete für sowas zu verlangen. Ich finde diese Praxis generell sehr fragwürdig einen Vertrag, der auslaufen würde, ohne eine Benachrichtigung zu verlängern. Auch Kündigungsfristen wie 3 Monate finde ich schon krass.
Besser & verständlicher (vielleicht auch eben für ältere Leute) wäre es, wenn man bescheid bekommt, dass der Vertrag ausläuft und was man nun tun möchte. Wäre ja eigentlich ein Thema für den Verbraucherschutz. VIelleicht kann man sowas ja verändern.
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12.09.2012 13:06 Uhr von ThomasHambrecht
 
+6 | -1
 
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Die Mietgebühr ist theoretisch zurecht denn wenn ein Problem mit den Apparat auftaucht, sollte die Telekom kostenfrei ins Haus kommen und den Apparat kostenfrei ersetzen. Das ist der Grund für die Miete.
Nur haben viele dann den Apparat entsorgt, ein völlig anderes Gerät gekauft - und vergessen, dass der entsorgte Apparat nur gemietet ist.

Wer also so einen Apparat mietet - hat juristisch jetzt das Recht auf einen Neuapparat. Man sollte das zum Spass mal durchsetzen - was wohl dann passiert ???
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12.09.2012 13:14 Uhr von charma
 
+5 | -0
 
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Die Sache ist ein wenig anders diese Telefone sind an die alten Tarife gebunden und können systemseitig nicht einzeln ausgebucht werden.

Der Kunde müsste zustimmen, dass sein alter "Post-Tarif" auf einen der neuen Tarife umgeändert wird. Ich habe selber im Rahmen meiner Ausbildung 3 Monate im T-Punkt arbeiten müssen und viele ältere Menschen wollen den Tarif einfach nicht wechseln, weil sie a) Angst haben sie werden übern Tisch gezogen oder b) mit ihrem alten Tarif zufrieden sind, da sie "nicht so viel telefonieren".

Es gibt also keinen separaten Mietvertrag der auslaufen könnte. Die Miete für das Endgerät ist an den Tarif gekoppelt.

Sicher könnte man jetzt sagen, dass dann das System ein Update erfahren könnte, so dass ein einzelne Ausbuchung möglich ist, aber das Update ginge dann auf Kosten der Telekom.
Ich erkenne keine Abzocke darin, dass man auf Einnahmen aus bestehenden Verträgen pocht. Wie gesagt: Viele ältere Menschen verzichten freiwillig (auch wenn es bei vielen Einsparungen bringen würde) einfach aus den oben genannten Gründen
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12.09.2012 13:27 Uhr von Jason31
 
+5 | -0
 
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Wie Tille schon ganz richtig sagte, das Ganze fußt auf dem Postgesetz was irgendwann in den 80er Jahren endete. Früher war es unter Strafe verboten ein nicht von der Post stammendes Telefongerät am Postanschluss zu betreiben. Einen freien Markt für Telefone wie heute, gab es nicht. Später wurde es dann aufgeweicht das ein Gerät eine Postzulassung haben muss... später war das dann ganz hinfällig geworden...

Nur wer die letzten 30 Jahre verschlafen hat - und es war allgegenwärtig in den Medien seiner Zeit - der sollte auch für seine Dummheit von der Telekom (die all diese Verträge von der Post übernahm - immerhin ist die Telekom die privatisierte Version der ehemaligen Post-Telekommunikations-Sparte) zu Kasse gebeten werden. Hochgerechnet sind das immerhin runde 30 Euro im Jahr mehr in der Kasse.

Ich kann doch im andern Fall z.B. bei einem Versicherungsvertrag mit stillschweigender Verlängerung nach Verlängerung auch nicht sagen "jagut, da hätte man mir ja auch mal sagen müssen das ich sowas kündigen kann" !?
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12.09.2012 14:20 Uhr von SN_Spitfire
 
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@ThomasHambrecht: Inhaltlich völlig korrekt.
Problem wird dann aber nur sein, dass man sein altes Gerät zurückgeben müsste, nur wer hat das denn heute noch ;)
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12.09.2012 15:05 Uhr von xINTERx
 
+0 | -0
 
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vorher überlegen von man bleibt :): wichtig ist auch wenn man verträge abschliesst algemein und nach diese 2 jahre und 3 monaten vorher kündigen.
egal ob mobilfunk oder tel.a sonst bezahlt man auch dumm und dämmlich die leistung was man nicht benutzt.vorher überlegen nütze ich die leistung zum telefonieren oder nicht man geht auch jeden tag arbeiten um die provider zu futtern.
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12.09.2012 19:48 Uhr von svhelden
 
+0 | -0
 
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Vor Jahren hatten wir in der Firma einen tollen Brief von der Telekom bekommen. Da stand drin, dass die Telekom uns den DBT-03-Adapter (ein vorsintflutliches BTX-Modem) schenkt und dass wir deshalb die monatliche Miete von 8,05 DM nicht mehr bezahlen müssen! ... Und ganz am Schluss wurde erwähnt, dass ab sofort eine monatliche Gebühr für die Überlassung des Anschlusses in Höhe von 8 DM fällig wird.
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12.09.2012 21:42 Uhr von internetdestroyer
 
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Also bin: ja kein Teledubbies-Fan dennoch finde ich, hat man selbst Schuld. Ich schau mdoch zumindest mal jede zweite Rechnung an und sehe doch dann, ob ein Posten abgebucht wird, den ich nicht kenne.

Wenn dies sowäre, würde ich mich umgehend mit der Hotline in Verbindung setzen und nachfragen wie man das Problem beseitigen kann....
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13.09.2012 04:29 Uhr von Petabyte-SSD
 
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Lasst die doch: Wenn andere Leute freiwillig Idiotensteuer bezahlen, müssen wir weniger zahlen :)
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13.09.2012 07:36 Uhr von charma
 
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@SN_Spitfire: "Inhaltlich völlig korrekt.
Problem wird dann aber nur sein, dass man sein altes Gerät zurückgeben müsste, nur wer hat das denn heute noch ;) "

Das ist so nicht korrekt. Das Gerät wird NICHT zurückverlangt. Bedingung ist "nur" - wie schon schon beschrieben - dass man von seinem (ur-)alten Posttarif auf einen der neuen Tarife umsteigt.

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