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Justiz-Irrtum: Mord-Urteil der "Folter-Hexe" von Justizministerium vergessen

Die im Jahr 1999 zu 13 Jahren Haft verurteilte Maria K. muss ihre Strafe wegen Mordes, gefährlicher Körperverletzung und Vergewaltigung absitzen - auch wenn dies selbst dem Justizministerium Nordrhein-Westfalens in einigen Facetten neu erscheinen dürfte. Hier wurde der Mord am Freitag weggestrichen.

Nachdem die Unterlagen allerdings abermals geprüft wurden, kam auch das Urteil wegen Mordes wieder ans Tageslicht. Dieses war zuvor wohl einfach unter den Tisch gefallen. Beruhigend wirkt das im Falle der "Folter-Hexe", die als erste Frau des Bundeslandes in Sicherungsverwahrung gehen soll, nicht.

In den 1990er Jahren hatte K. zwei junge Frauen regelrecht zu Tode gequält. Auch eine erste Haftstrafe aus dieser Zeit über dreieinhalb Jahre brachte sie nicht davon ab, ihr zweites Opfer über mehrere Jahre lang zu foltern, bis dieses schließlich starb.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Mord, Panne, Justiz, Folter, Irrtum, Justizministerium
Quelle: www.bild.de

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11.09.2012 12:29 Uhr von Stick
 
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Die: News ist völlig wirr geschrieben. Erst als ich mir die Quelle angetan habe, wusste ich worum es geht.

Es geht darum das die Frau wegen Mordes, gefährlicher Körperverletzung und Vergewaltigung verurteilt wurde. Die Justiz besagte aber, das sie nur wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilt wurde.

Ihre Strafe hat sie auch schon längst abgesessen bzw sie steht kurz vor der Sicherungsverwahrung, keine Ahnung wie der Autor darauf kommt, das sie sie nun absitzen muss.

Also wurde kein Urteil fallengelassen, sondern da hat nur wer nicht richtig gelesen, nicht mehr und nicht weniger. Daraus gleich nen Justizirrtum zu machen ist schon arg weit hergeholt.

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