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Estland: Magazin macht schamlosen Holocaust-Witz und verteidigt ihn

Ein "antifaschistischer Witz", den die estnische Zeitung "Eesti Ekspress" in einer kürzlich erschienen Ausgabe veröffentlichte, hat nicht nur in Deutschland für Empörung gesorgt. In einer Werbeanzeige der Gasfirma "GasTermEesti" wurde ein auffällig abgemagerter KZ-Häftling eingefügt.

Ein dazugehöriger Schriftzug warb dabei für "Diät-Pillen von Doktor Mengele". Rasch wurden die ersten Stimmen laut, dass der Holocaust kein Satire-Thema werden dürfe und mit der Werbung der Respekt vor den Angehörigen verloren ginge. Auch die jüdische Gemeinde begann zu protestieren.

Beim "Eesti Ekspress" verteidigt man sich trotzdem. So sei die Anzeige auf der ausgewiesenen Scherzseite erschienen, hieß es. Ferner habe bereits das parodierte Unternehmen, "GasTermEesti" mit einem Vergleich von eigenproduziertem Gas mit dem tödlichen Gas aus den Konzentrationslagern geworben.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Magazin, Holocaust, Witz, Estland
Quelle: www.dradio.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2012 11:50 Uhr von shane12627
 
+6 | -5
 
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Das ist schwärzeste Satire: Und Satire darf alles.
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11.09.2012 13:24 Uhr von Karma-Karma
 
+2 | -1
 
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Sind die Leute zu blöd, um Satire zu kapieren? Nicht der Holocaust wird damit veralbert, sondern diese Gasfirma. Ich kenne nicht die Details, aber diese Firma hat wohl Dreck am Stecken, deswegen wird sie mit "KZ-Gas" und eben Mengele in Verbindung gebracht und satirisch aufs Korn genommen.

Meine Güte...

[ nachträglich editiert von Karma-Karma ]
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11.09.2012 15:54 Uhr von neminem
 
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Schön blöd: wenn man nicht mal merkt, dass der Satz "Satire darf alles" selbst satirisch gemeint ist.

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