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Bis zu 3.000 Tonnen: Droht aus Russland bald eine riesige Goldschwemme?

Gerade erst haben die Goldpreise weltweit wieder leicht angezogen, da kommt eine Meldung aus Russland die einschlagen dürfte wie eine Bombe. Das Land plant, ein riesiges, unerschlossenes Goldvorkommen zu verkaufen.

Dieses liegt in Ostsibirien und enthält nach Schätzungen von Experten rund 2.000 bis 3.000 Tonnen Gold. Zudem werden reichhaltige Silbervorkommen dort vermutet. Bei dem Vorkommen würde es sich um eine der größten Edelmetallquellen der Welt handeln.

Wann das Vorkommen genau zur Versteigerung kommt, ist indes noch unklar. Der Zeitpunkt wird nach Gesprächen mit verschiedenen Experten bekannt gegeben.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Russland, Gold, Versteigerung, Sibirien
Quelle: wirtschaft.t-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2012 12:01 Uhr von no_trespassing
 
+4 | -9
 
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Schwemme nicht: Angenommen, man sollte wieder eine goldgedeckte Währung einführen, dann ist das verschwindend gering.

Selbst 30.000 Tonnen weltweit wären noch in Ordnung.

Wenn jeder Deutsche zur Lebensabsicherung einen Kilo-Barren horten würde, dann wären das 82 Mio. KG, also 82.000 Tonnen. Das gut 30-fache dessen, was dort liegt.

Für Russland hingegen ist es viel.
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11.09.2012 12:15 Uhr von :raven:
 
+10 | -3
 
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Die Kommentatoren vor mir haben das Nötigste bereits aufgeführt!

Der einzige Grund für diese News dürfte wohl gegen den immer stärker steigenden Goldpreis gerichtet sein, nur um den vermeintlich dummen Michel vom Edelmetall fern zu halten und den Euro zu stützen.


Nachtrag. Warum bekommt Butzelmann soviele Minusse????

[ nachträglich editiert von :raven: ]
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11.09.2012 15:08 Uhr von mort76
 
+2 | -2
 
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Butzelmann, diese Menge an Gold wurde aber innerhalb mehrerer Jahrhunderte gefördert- eine Erhöhung der Goldvorräte um 3000 Tonnen ist da kein Pappenstiel, und 100 Milliarden sind auch heute noch eine Hausnummer.
Hier geht es ja nicht um irgendwelche virtuellen Werte, sondern um einen real existierenden Rohstoff.

Wenn die insgesamt weltweit vorhandene Menge an Gold innerhalb eines kurzen Zeitraums um 2% erhöht wird, hat das garantiert auch Auswirkungen auf den Goldpreis.
Und nachdem für Gold ja die ganz grioße Werbetrommel gerührt worden ist (der Euro ist ja vor Jahren abgeschafft worden und die Wirtschaft komplett zusammengebrochen...oh, ach nee, das ist ja ausgefallen), dürfte das schon blöd sein für, diejenigen, die sich Gold zum Hype-Preis haben aufschwatzen lassen.
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11.09.2012 17:20 Uhr von Jason31
 
+1 | -0
 
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@mort76: Das ist aber nicht ganz richtig. Was genau meinst du mit "(...) Menge an Gold innerhalb eines kurzen Zeitraums um (...) erhöhrt wird."?
Moderne Bergbautechniken in allen Ehren, nur das Gold was da in Sibirien liegt (steht zwar nicht genau wo, aber man kann schon von unangenehmen klimatischen Bedingungen ausgehen) wird nicht in wenigen Monaten, noch in wenigen Jahren gehoben. Mit Glück schafft man es binnen einer Dekade das Vorkommen komplett auszubeuten, aber das wäre schon schnell. Gehe mal lieber von einem virtel Jahrhundert und mehr aus.
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11.09.2012 20:13 Uhr von bjoernc
 
+1 | -0
 
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Eine Schwemme wird das bestimmt nicht. Wer die Quelle ließt weiß, das es keine Schwemme werden kann.

Ader nicht erschlossen (Erschließungsdauer 10-15J)
Keine Infrastruktur
Geringe Goldkonzentration im Erz

Und wer weiß wielange es dauert bis das Gold abgebaut ist das dauert ja auch noch ein paar Jahre
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12.09.2012 05:36 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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Jason, die oben erwähnte Gesamtmenge an vorhandenem Gold ist innerhalb von Jahrhunderten abgeaut worden. Auch, wenn es nun 20 Jahre dauern sollte, bis das Erz abgebaut ist, ist das trotzdem ein relativ kurzer Zeitraum, wenn man berücksichtigt, wie lange wir für die vorhandenen 160.000 Tonnen gebraucht haben.
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12.09.2012 08:32 Uhr von bjoernc
 
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@mort: schaue dir och bitte mal den Artikel über "Gold" bei Wikipedia an.

Derzeit werden jährlich ca. 2.400t Gold jährlich abgebaut. Wenn die 2000-3000t Gold in Russland dann innerhalb von 20-25 Jahren abgebaut werden, dann reden wir über eine Erhöhung von 3,5-6% der jährlichen Förderung.

Ich denke aber das die jährl. Fördermenge dort wegen dem Geländer noch weiter eingeschränkt sein wird so das wir wohl eher 30-40 Jahre rechnen dürfen. Inzwischen werden andere Vorkommen erschöpft sein wo dann die Mine in Russland wohl nur für ein Ausgleich der Fördermenge sorgen dürfte.
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17.12.2012 20:40 Uhr von Petabyte-SSD
 
+0 | -0
 
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Das sind ja nicht 3000 Tonnen Goldbarren, die da auf den Markt geworfen werden...

Das Zeug muss erst mal mit viel Energie aus dem Gestein geholt werden.

Zudem sind 3000 Tonnen gerade mal 0.42 Gramm pro Erdenbürger.(12-stelliger Taschenrechner sei dank)

[ nachträglich editiert von Petabyte-SSD ]

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