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Mont Blanc: Mit Schmelzwasser gefüllte Wasserblase könnte Gletscher sprengen

Dass es sich um eine Bombe handelt die tickt, darüber sind sich die französischen Forscher einig. Wie man sie entschärfen kann, bleibt dagegen ungewiss. Regelmäßig müssen die Forscher diese gigantische Wasserblase anbohren um Wasser abzulassen und so den Druck zu senken.

Explodieren wird die Blase sobald der Druck des Wassers höher ist als der des Gletschers darüber, so die Forscher. Im Jahr 1892 wurde dieses Szenario bereits einmal Realität. Damals fasste die Blase um die 200.000 Kubikmeter Wasser, welches schlagartig freigesetzt wurde.

Dadurch entstand damals eine Lawine aus Eis, Schlamm und Steinen, welche mit einem Volumen von 800.000 Kubikmetern das kleine Dorf Saint-Gervais-Les-Bains überrollte. 175 Mensch ließen damals ihr Leben. Um eine erneute Katastrophe zu verhindern, arbeiten die Forscher konstant an neuen Lösungen.


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WebReporter: flep
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Lawine, Gletscher, Mont Blanc, Sprengen
Quelle: www.zeit.de
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2012 08:59 Uhr von flep
 
+4 | -1
 
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Sehr interessante Quelle, wenn einen das Thema interessiert, unbedingt einen Blick drauf werfen. Der Artikel umfasst zwei Seiten. Es war leider unmöglich alle Informationen und Erklärungen in die News zu bekommen.
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11.09.2012 09:04 Uhr von flep
 
+11 | -2
 
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Shortnews: Wenn ihr schon etwas umändert, dann doch bitte richtig.
"Mont Blanc: Mit Schmelzwasser gefüllte Wasserblase könnte Gletscher zu Sprengen"
Dann belasst es bitte bei "...Wasserblase droht Gletscher zu Sprengen" oder ändert es "...könnte Gletscher sprengen"
Danke.
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11.09.2012 09:06 Uhr von stitch
 
+2 | -0
 
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Rechtschreibprüfung? Grammatik? Und zur Überschrift: Hä?
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11.09.2012 09:09 Uhr von rubberduck09
 
+2 | -1
 
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@Autor: Dachte schon bei der ÜS, dass da jemand Tomaten auf den Augen hatte. Gut, dass du es nicht warst sondern ´wer anderes´.

Die Frage, die sich mir stellt: Liese sich die Wasserblase nicht unterirdisch anbohren, sodass dauerhaft ein Abfluss gewährleistet ist?
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11.09.2012 09:25 Uhr von hannasturm
 
+2 | -0
 
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Die Überschrift ist lustig! @rubberduck

Wird ja angebohrt aber wo ein Gletscher ist, da ist auch Eis und ich nehme an die Bohrstelle wird sich automatisch wieder verschließen!
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11.09.2012 10:40 Uhr von rubberduck09
 
+1 | -0
 
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@ hannasturm: Ich meinte einen Tunnel im _GESTEIN_ und ned im Eis.
Es gibt ja so um-die-Ecke-Bohrer. Oder sind die zu kurz für die Strecke?
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11.09.2012 10:42 Uhr von GulfWars
 
+1 | -0
 
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Da der Gletscher eh verschwindet: wird auch das Problem eines tages weg sein
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12.09.2012 08:17 Uhr von BHuxol
 
+0 | -0
 
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@rubberduck: Jain,

Es git schon einen Tunnel,durch den ist dann aber nie Wasser geflossen, weil sich das Schmelzwasser während des Baus schon einen anderen Weg gesucht hat.

Es gibt eine permanente Lösung, bei der die Erfolgswahrschlichkeit relativ gut ist. Aber eben nur relativ gut.
Das hält durch die Gletscherwanderung aber höchsten 15 Jahre und kostet etwa 8 Millionen €.
Bei den jährlichen Entlastungsbohrungen liegt die Erfolgswahrscheinlichkeit bei 100% und kostet für 15 Jahre etwas weniger.

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