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Meinung: Fehlende Neutralität - Google ist keine Suchmaschine

Nach Meinung von Kai Biermann, Autor für "Zeit Online", ist die Suchmaschine des Internetriesen Google weder neutral noch demokratisch. Der Konzern schreibe sich aber genau das beispielsweise auch im aktuellen Fall um den Rechtsstreit mit Bettina Wulff auf die Fahnen.

Biermann spricht Google gar den Status einer Suchmaschine ab, denn eine solche beantworte laut Wikipedia-Definition Anfragen "mit einer nach Relevanz geordneten Trefferliste". Dies sei bei Google bereits seit Längerem nicht mehr der Fall, durch die vorgenommene Filterung der Ergebnisse gleiche Google eher einem Katalog.

Laut dem Autor gibt es mannigfaltige Beispiele für eine Manipulation durch den Internet-Konzern, die Gründe dafür können rechtlicher Art sein, wie beispielsweise bei der Filterung von Filesharing-Seiten oder Webangeboten mit kinderpornografischem oder rechtsradikalem Inhalt, meist jedoch seien sie finanzieller Natur.


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WebReporter: Thallian
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Google, Suche, Suchmaschine, Meinung, Demokratie, Filter, Neutralität
Quelle: www.zeit.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2012 21:15 Uhr von Thallian
 
+1 | -2
 
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Fazit: Das letztliche Fazit fehlt in der News zugegebenermaßen leider ein bisschen, das liegt daran, dass das auf der zweiten Seite des Quellenartikels steht und ich es deshalb leider nicht verwenden konnte.
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10.09.2012 21:44 Uhr von Dexxa990
 
+2 | -0
 
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Nee wenn man weiß, wie man Google benutzen sollte, ist es eine Suchmaschine; sogar ein sehr gute!
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10.09.2012 21:45 Uhr von Dexxa990
 
+1 | -0
 
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Zur News: Warum bekommt der Autor soviel (-)? Der kann doch nichts für den Müll, den die "Zeit" verbreitet ...
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10.09.2012 23:39 Uhr von derNameIstProgramm
 
+8 | -2
 
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Ah ja: Google ist sicherlich nicht der kleine harmlose Tante-Emma-Laden von nebenan, die wollen auch Geld verdienen. Aber der Autor von der "Zeit" scheint doch sehr voreingenommen zu sein. Letztendlich bringt er zwei "Beweise" in den Artikel:

1. Beweis: Das Ermittlungsverfahren der EU wegen zu guter Platzierung der Google-Seiten

Hier geht es um eine Ermittlung, was der Autor der "Zeit" gerne verschweigt und Google bereits verurteilt hat. Und selbst wenn sich die Vorwürfe erhärten, heisst dies nur dass bei Suchen die Google-Ergebnisse (z.B. der Google Calender bei der Suche nach Kalender etc.) bevorzugt wurden. Ganz ehrlich, irgendwie erwarte ich von alleine dass ein Unternehmen natürlich seine eigenen Produkte irgendwie in den Vordergrund schiebt.

2. Beweis: Netzneutralität ist nicht mehr gegeben da illegale Tauschbörsen, rechtsextreme Seiten und Kinderpornos rausgefiltert werden

Das mag zwar stimmen, hier ist aber die rechtliche Lage eindeutig. Ich bin mir sicher, der Autor würde als einer der ersten einen reisserischen Artikel schreiben wenn er bei Google nur Kinderporno eintippen müsste und sofort alle Seiten aufgelistet bekommt.

Google ist sicher nicht harmlos oder gar unschuldig, aber der Autor der "Zeit" ist so voreingenommen, dass man zumindestens überlegen sollte ob es nicht möglich ist dass der Artikel von einem Google-Konkurrenten gesponsert wurde...
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08.10.2012 15:19 Uhr von cyrus2k1
 
+0 | -0
 
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Buu Huu: Niemand zwingt einen Google zu benutzen. Google ist eine Privatfirma, sie müssen nicht Demokratisch sein. Eigentlich kann Google auf seinen Seiten doch machen was sie wollen, solange es nicht gegen Gesetze verstößt.

Es gibt doch genug alternativen: Bing, Yahoo, etc...

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