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Offiziell: Mineralölkonzerne verdoppeln Gewinn an Benzin und Co.

Der unabhängige Hamburger Energie-Informationsdienst EID hat am heutigen Montag offiziell mitgeteilt, dass die Mineralölkonzerne in den ersten sechs Monaten des Jahres 2012 ihren Gewinn nicht nur extrem steigern sondern sogar verdoppeln konnten.

Pro Tonne Öl wurden durchschnittlich zehn Euro erlöst. Vor Steuern macht das einen Gewinn von 500 Millionen Euro.

Einen Großteil davon macht nach wie vor Benzin aus, auch wenn der Verkauf von Benzin um 3,9 Prozent zurückgegangen ist. Dafür zog der Heizöl-Absatz kräftig an.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gewinn, Benzin, Verdienst, Ölkonzern, Mineralöl, Spritpreis
Quelle: www.rp-online.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2012 20:41 Uhr von jpanse
 
+26 | -2
 
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und dazu bauchts den EID? Die denken auch wir sind alle etwas bekloppt?

Morgen geht die Sonne wieder im Osten auf...
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10.09.2012 20:47 Uhr von Joeiiii
 
+12 | -2
 
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Wo ist die News? Die Mineralölfirmen steigern stetig ihre Gewinne. Alles andere wäre ja auch ein Wunder.
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10.09.2012 21:15 Uhr von ossico
 
+3 | -1
 
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10.09.2012 21:42 Uhr von internetdestroyer
 
+5 | -9
 
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Und so: ist es nun mal in der Marktwirtschaft.
Angebot und Nachfrage bstimmen den Preis.
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10.09.2012 22:18 Uhr von ted1405
 
+12 | -5
 
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Oha! Ich finde die Aussage sehr spannend, wird den Mineralölkonzernen doch immer radikale Gewinnsucht vorgeworfen. Bitte - lasst euch das hier doch einmal etwas genauer durch den Kopf gehen:

"Pro Tonne Öl wurden durchschnittlich zehn Euro erlöst. Vor Steuern macht das einen Gewinn von 500 Millionen Euro."

Klingt viel?
Nein. Eigentlich ist das erstaunlich wenig!
(ich hätte locker das 10 fache und mehr geschätzt!)

Vielleicht etwas naiv angegangen, aber sicherlich nicht völlig falsch: eine Tonne Öl entspricht ca. 1140 Litern. 10€ Gewinn geteilt durch die 1140 Liter bedeutet also, dass pro Liter Treibstoff in etwa 0,9 Cent Gewinn erwirtschaftet werden. An einer durchschnittlichen Tankfüllung verdienen Mineralölfirmen also 0,54€. Für die Tankfüllung werden allerdings derzeit ca. 54€ an Steuern bezahlt ... Reingewinn für den Staat.

Also mit der Betrachtungsweise ist unser Staat gut 100 mal so raffgierig wie die Mineralölkonzerne. So ganz glauben möchte ich das zwar nicht, aber die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo in der Mitte.

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
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10.09.2012 22:37 Uhr von craschboy
 
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@derfrosch: Und genau deshalb wird sich an der Situation nichts ändern.
Dieser Volksterrorist braucht die Kohle dringend um sie in anderen EU-Ländern zu verheizen. Weil die EU doch so toll und immens wichtig für uns ist. Verdammter Lügenbaron.
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10.09.2012 23:41 Uhr von frederichards
 
+3 | -0
 
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Danke Crushial: Entweder du hast dich geändert, oder bist ein Anderer - ich verfolge das schon länger.

Gute Arbeit - das ist auch Journalismus - allerdings viel gefährlicher als das, was du sonst so gemacht hast!

Die 3 bis 7 Erdölunternehmen weltweit nehmen die Preis-Kritik nicht ungestraft in Kauf.

Melde Dich bitte konstant mit Nachrichten deines üblichen Genres, damit wir wissen, das Du da bist.

[ nachträglich editiert von frederichards ]
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10.09.2012 23:50 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -1
 
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Die bösen Mineralölkonzerne "Das entspreche einem Gewinn vor Steuern von rund 500 Millionen Euro. Zum Vergleich: Das staatliche Aufkommen aus der Mineralölsteuer beträgt in einem halben Jahr mehr als 20 Milliarden Euro. Das ist ungefähr das Vierzigfache."

Hm.....
Die Hersteller verdienen an einer Tonne also 10€, der Staat im Gegenzug 400€.
Langsam tue ich mir schwer, auf die Konzerne sauer zu sein.
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11.09.2012 00:09 Uhr von Katzee
 
+1 | -0
 
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@ ZRRK: Du solltest Dich mal darüber informieren, für wen Du eigentlich arbeitest. Nicht die Mineralölkonzerne betreiben die Tankstellen sondern Tankstellenpächter, die im Franchisebetrieb die Tankstellen von den Mineralölkonzernen pachten, d.h. die Mineralölkonzerne stellen gegen eine nicht geringe Pacht die Tankstelle und deren Ausstattung zur Verfügung. Der Tankstellenpächter ist verpflichtet, sein "Spritrepertoire" zum diktierten Preis vom Mineralölkonzern abzunehmen. Sein "Gewinn" davon beträgt nicht mehr als 1 oder 2 Cent pro Liter. Den Hauptumsatz - und darüber den Gewinn - macht der Tankstellenpächter über sein Zusatzsortiment (z.B. Motoröl, Blumen, Snacks etc.). Du wirst also nicht vom Mineralölkonzern bezahlt sondern vom Pächter.

Übrigens: Für Kassenfehlbeträge mußt Du in fast jedem Job an der Kasse aufkommen. Nicht nur an der Tankstelle.
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11.09.2012 00:18 Uhr von lou-heiner
 
+2 | -3
 
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@ZRRK: "Ich bin derzeit bei einer bekannten Tankstelle zum einarbeiten als Aushilfe und die Zustände sind mal richtig grausam:

- 6,25€ die Stunde in der Nachtschicht am Wochenende
- man muss für alle Fehlbeträge aufkommen
- alle Fehler müssen selber bezahlt werden (zum Beispiel falsche Telefonkarte ausgedruckt)
- Kunde bezahlt Wagenfüllung nicht, geht aber in den Laden um was anderes zu kaufen? Man muss selber dafür aufkommen oder sich darum kümmern, dass der Kunde das Geld bezahlt."

da hat der tankstellenpächter ja nen nummen gefunden der für fehlbeträge aufkommt.
schade das es solch leute wie dich gibt die sich das auch noch gefallen lassen.
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11.09.2012 00:23 Uhr von jday
 
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@ZRRK: Was haben die Konzerne mit dieser misslichen Lage zu tun? Nichts, die MA Führung obliegt den Pächtern, wenn er erzählt , dass er so was vorgeschrieben bekommt ,lügt er um sich aus der Affäire zu ziehen.
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11.09.2012 00:42 Uhr von wrazer
 
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@BastB: Du bist ernsthaft der Meinung die Nachfrage nach Öl hat sich in den letzten Jahren nicht verändert? Schau mal nach Asien und Mittelamerika. Der Ölpreis ist relativ Stabil im Vergleich zu was?

http://www.finanzen.net/...
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11.09.2012 03:46 Uhr von Peter323
 
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tjoa: und am besten verdient immer noch der Staat am Ölpreis...
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11.09.2012 09:06 Uhr von K.T.M.
 
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"Vielleicht etwas naiv angegangen, aber sicherlich nicht völlig falsch: eine Tonne Öl entspricht ca. 1140 Litern. 10€ Gewinn geteilt durch die 1140 Liter bedeutet also, dass pro Liter Treibstoff in etwa 0,9 Cent Gewinn erwirtschaftet werden...

Also mit der Betrachtungsweise ist unser Staat gut 100 mal so raffgierig wie die Mineralölkonzerne"

Nicht ganz, deine Rechnung stimmt soweit für deutsche Mineralölkonzerne bei Verarbeitung und Vertrieb. Wobei der Staat ungefähr das Vierzigfache verdient.

Schauen wir uns mal Förderländer und die internationalen Mineralölgesellschaften an, die bei der Ölförderung aktiv sind.

Förderkosten im Schnitt 14$ pro barrel + 0,8$ für den Transport

(In den Förderkosten ist alles mögliche schon drinne, inkl. Erschließung ...
Erschließungskosten einzeln wären:
Mittlerer Osten: 1,3 US-$/barrel
Golf von Mexiko: 3,3 US-$/barrel
Nordsee: 4,4 US-$/barrel
Ölsand: 7,7 US-$/barrel

Nur die direkten Förderkosten also ohne Kapitalkosten und Ausgaben für Exploration betragen im Gesamtdurchschnitt 6,6 US-$/barrel (6,2 US-$/barrel bei großen, 8,3 US-$/barrel bei kleinen Ölfeldern))

Jetzt schauen wir uns mal an was das Zeug an der Börse kostet: 114,7$

macht also bei 114,7$ - 14,8$ (für Förderung und Transport) ein plus von 99,9$ pro barrel. Oder auf die Tonne gerechnet stecken sich nen paar Firmen 729,27$ pro Tonne Rohöl in die Tasche.
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11.09.2012 09:07 Uhr von wrazer
 
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@sukor74: bevor du sowas schreibst, solltest du dir die Quartalsergebnisse vielleicht selbst mal ansehen ;-).
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11.09.2012 09:32 Uhr von wrazer
 
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@K.T.M. sehr schöne Rechnung und wenigstens mal einer der sich mehr als nur über die Medien mit dem Thema beschäftigt, um das beurteilen zu können.

Beachtet werden muss aber außerdem, dass es Börsennotiert ist, was bedeutet das der Preis auch durch Spekulationen steigt. Beispiel Jemand sagt: Asien wächst schneller als neue Quellen erschlossen werden können etc. Heißt, es ist mehr im Rohölpreis, als nur die Kosten. Dies stellt sogleich auch den größten Faktor dar. Zusätzlich fehlen noch OPEC und VDPSA welche durch Ihren Anteil am den Erdölreserven vorwiegend den Preis bestimmen. Und auch die Länder in denen das Öl gefördet wird, die natürlich auch Ihren Anteil abhaben wollen.

Interessant wäre für dich wahrscheinlich mal die Rechnung von der anderen Seite. Jahresgewinn/Jahresabsatz bei den einzelnen Unternehmen.

Könntest du vielleicht noch die Quelle deiner Daten nennen. Scheint gut ins detail zu gehen?
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11.09.2012 16:05 Uhr von K.T.M.
 
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@wrazer: "Könntest du vielleicht noch die Quelle deiner Daten nennen. Scheint gut ins detail zu gehen? "

Den direkten Link hab ich leider nicht mehr. Hab die Werte aus nem alten Beitrag von mir rauskopiert. Die Daten sind 1 max. 2 Jahre alt. Kann mich nur noch dran erinnern, dass es da nen pdf gab auf deutsch vom "ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung
an der Universität München e. V."
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11.09.2012 16:10 Uhr von Jolly.Roger
 
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@K.T.M. Schöne Rechnung.

Allerdings geht es in der News ja auch "nur" darum, was die Konzerne am Benzin verdienen, also vom fertigen Öl zum Benzin, oder anders gesagt: Die Gewinne von Raffinerien und Tankstellen.

Dass sie (bzw. ihre Mutterkonzerne) davor teilweise schon "ganz gut" an der Ölförderung verdienen, ist ein anderes Thema.... ;-)
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11.09.2012 21:18 Uhr von wrazer
 
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@Joll.Roger: Auch die unterscheidung findest du in den Geschäfftsberichten. Nennt sich Upstream und Downstream.
Ist aber irrelevant, wenn du Gewin durch Umsatz rechnest. Dann ist nämlich jeglicher Gewinn enthalten und auf den Liter Endprodukt runtergebrochen

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