10.09.12 15:50 Uhr
 214
 

Kenia: Über 30 Tote bei Massaker, darunter Kinder und Polizisten

Die Auseinandersetzungen zwischen den im Südosten Kenias lebenden Pokomo und den Orma reißen nicht ab. Die neuesten Kämpfe der verfeindeten Stämme haben mindestens 33 Menschen das Leben gekostet, darunter acht Kinder und sieben Polizisten, so das Rote Kreuz.

Hunderte Menschen haben beim Angriff auf ein Dorf Häuser in Brand gesteckt. Die Kämpfe seien vorerst beendet, so ein Mitarbeiter des Roten Kreuzes, die Spannungen in der Region bleiben aber weiterhin hoch. Die beiden Stämme streiten um Landrechte. Polizei und Behörden versuchen nun, Lösungen zu finden.

Seit Jahren kommt es immer wieder zu Überfällen. Erst am 22. August wurden 55 Menschen getötet. Vor allem Frauen und Kinder fielen den Angreifern zum Opfer, welche äußerst brutal vorgingen. So wurden einige Opfer beispielsweise mit Hacken regelrecht abgeschlachtet.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: flep
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tote, Massaker, Kenia, Stamm
Quelle: www.spiegel.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Gasexplosion nach Zugunglück in Bulgarien
Düsseldorf: "König der Taschendiebe" nach Marokko abgeschoben
Dresden/Urteil: Bewährung für Mann der Kinder für Sex bezahlte

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
10.09.2012 15:50 Uhr von flep
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Sehr interessante Quelle die den Hintergrund des Konflikts der beiden Stämme etwas näher behandelt. Erinnert ein wenig an den Konflikt zwischen den Tutsi und Hutu im Ruanda.
Kommentar ansehen
10.09.2012 16:23 Uhr von Katzee
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Viele dieser: Stammeskriege gehen auf die Ignoranz der Kolonialmächte zurück. Im 19. Jahrhundert wurde Afrika am Reißbrett unter den Kolonialmächten aufgeteilt, und so wurden Stämme durch Landesgrenzen teilweise auseinander gerissen, teilweise mit Stämmen in ein Land "gezwängt", die noch nie friedlich miteinander umgegangen sind.

Es ist zwar schwer verständlich, dass so etwas Steinzeitliches wie Stammeskriege auch heute noch an der Tagesordnung sein kann, doch in Afrika sind weitere Teile der Bevölkerung noch weit von der modernen Denkungsart entfernt. Zwar bedienen sie sich moderner Waffen, wodurch solche Stammeskriege leicht zu Massakern ausarten, die Denkungsart, die dahinter steht, ist jedoch in der Steinzeit stecken geblieben.
Kommentar ansehen
10.09.2012 17:10 Uhr von architeutes
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
Afrika war noch nie ein friedliches Paradies ,und wird es auch nie werden.

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Merkel warnt vor erhöhter Anschlagsgefahr in Deutschland
Gasexplosion nach Zugunglück in Bulgarien
Aiman Mazyek fordert mehr muslimische Vertreter im Rundfunkräten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?