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Tierversuche der Bundeswehr: Jeden Tag ein totes Tier

In einem Bericht der "Neuen Osnabrücker Zeitung" wird mit Berufung auf Informationen des Bundesverteidigungsministeriums offen gelegt, dass jedes Jahr mehrere hundert Tiere im Auftrag der Bundeswehr sterben. Ihnen werden medizinische Versuche, unter anderem mit Pocken-Viren, zum Verhängnis.

Außer Nagetiere, die für Versuche solcher Art mittlerweile beinahe obligatorisch sind, wurden vornehmlich Affen, Schweine und Kaninchen benutzt. Laut Durchschnittsrechnung fordern die Versuche mehr als ein totes Tier am Tag - und das über die vergangenen sechs Jahre hinweg.

Die Zahl wird erhöht, wenn die von er Bundeswehr initiierten Versuche an Universitäten mit einbezogen werden. Hier sterben jährlich etwa 442 Tiere. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums versicherte, dass die Zahl der Tiere so gering wie möglich gehalten werde, Affen kämen nicht länger zum Einsatz.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Tod, Bundeswehr, Tag, Tier, Tierversuch
Quelle: web.de

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10.09.2012 14:55 Uhr von Raskolnikow
 
+11 | -9
 
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"Die Zahl so gering wie möglich halten", tz. Dann läge die Zahl der im Jahr getöteten Versuchstiere bei 0!
Möchte mal unsere Spezies plötzlich mit einem übermächtigen Gegner konfrontiert sehen, der unsere Lebensräume zunehmend besetzt, ausbeutet und dann beginnt, unsere Artgenossen langsam aber stetig zu exekutieren. Seine Versicherung, "nicht mehr von uns zu töten als notwendig" würde uns laut aufschreien lassen...
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10.09.2012 15:03 Uhr von Raptor667
 
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nehmt doch die Affen die diesen Unsinn erlaubt oder in Auftrag gegeben haben. Scheiss Tierversuche!!!
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10.09.2012 15:14 Uhr von Selle
 
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Mal im Ernst Tja dann frage ich mich, wie ihr euch vorstellt, neue Medikamete, Gegengifte etc. herzustellen ...

Liveversuche am Menschen sind je schließlich verboten.

Aber wenn ihr eine Lösung habt, neuartige Mittel unter realen Bedingungen zu testen. Bitte her damit!
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10.09.2012 15:19 Uhr von Raskolnikow
 
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10.09.2012 16:07 Uhr von Phyra
 
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ich hoffe mal einfach, dass die personen die hier "boese tierversuche" schreien niemals die moderne medizin in anspruch nehmen, antibiotika und alles wird an tieren getestet.

Aber im internet ist es ja einfach einen auf politisch korrekt zu machen, kennt einen ja keienr richtig? ;)

Solange unsere wissenschaft noch cniht weit genug ist um jegliche tieropfer, sei es fuer ernaehrung oder testversuche, auszuschließen, solange solltet ihr den tieren danken, und das naechstemal wenn ihr eine muecke oder spinne toetet daran denken, wie empoert ihr ueber tierversuche wart.
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10.09.2012 16:30 Uhr von HetzersindKetzer
 
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Naja: Der Mensch wird sich schon von alleine ausrotten. Keine Spezies ist so dumm und glaubt an unbegrenztes Wachstum und tötet/ rottet zusätzlich Tierarten aus - nur weil ihr Fell, ihr Geschmack oder sonst was toll sind.

Wenn die Bienen irgendwann weg sind, dann hat es sich eh erledigt mit dem Menschen.

Heute lachen die meisten Menschen noch darüber, weil die Honigbienen für sie ´´nur´´ Honig machen und ein kleines Insekt ist.

[ nachträglich editiert von HetzersindKetzer ]
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10.09.2012 16:36 Uhr von Kelrycor
 
+7 | -3
 
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Ist wie mit Fleisch kommt ja eh aus dem Supermarkt.

Aber dafür extra ein Tier töten? Echt, ne - absolutes ethisches NoGo *kopfschüttel*

Wer Sarkasmus findet darf ihn behalten ;)

PS: Ist es eigentlich moralisch vertretbar Tieren das Jagen und Töten zu erlauben? Ich meine, ich sehe oft genug Katzen mit lebendigen Mäusen zu spielen - einfach so zur Unterhaltung, bis das Tier stirbt. Aber gefressen wird es eher nicht... gibt ja besseres von den Dosenöffnern. Quasi Tierversuche vom Tier zu Tier, doer irre ich mich? ;)

Aber bitte nun keine Hetzparolen gegen Katzen - ich mag die trotzdem :)

[ nachträglich editiert von Kelrycor ]
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10.09.2012 16:42 Uhr von HetzersindKetzer
 
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@Kelrycor: Wobei das meiste Fleisch im Supermarkt ja von Tieren kommt, die in miserabler Umgebung gelebt haben.

Somit werden die Kosten nach unten gedrückt, weil der Kunde es ja möchte.

Würden die Tiere schön auf einer Wiese oder sonst wo irgendwo draußen leben, dann wäre es vertretbar.

Welches Tier mag den auf Beton und eigener Scheiße schlafen und essen ? Nicht mal Schweine.

[ nachträglich editiert von HetzersindKetzer ]
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10.09.2012 17:10 Uhr von Kelrycor
 
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@HetzerSindKetzer: Naja - Massentierhaltung ist wirklich unschön, da geb ich dir wirklich Recht. Aber da bewegen wir uns zuweit vom Thema weg, da diese eine Folgerscheinung aus der Not heraus ist die immens Überbevölkerung zu ernähren.

Die "kleine Farm von nebenan" funktioniert halt nicht mehr in unserer Zeit. Auch wenn ich es den Tierchen echt gönnen würde - aber schlussendlich spielt es am Ende keine Rolle, wenn es dann geschlachtet wird, denn tot ist tot und Mord ist Mord.
Ehrenmord ist ja auch nichts gutes, oder? Auch wenn es von einigen "Glaubenskriegern" gerne schöngeredet wird ;)

Meiner Meinung nach sollte man eh mal drastisch an der Überbevölkerung arbeiten. Geburtenkontrolle fidne ich persönlich nicht schlecht. Keiner muss extra leiden und über die Zeit gerechnet werden´s weniger Menschen - und damit wird die Versorgungssitutation besser und wir können wieder ordentlicher, fachgerechte Tierhaltung anbieten.

Aber ich wette, auch da gibt es wieder welche die gegen die Geburtenkontrolle hetzen würden. Wie man´s macht, es gibt immer eine Gruppe an Menschen die sich auf den Schlips getreten fühlt. Auch wenn´s gut gemeint war :)

[ nachträglich editiert von Kelrycor ]
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10.09.2012 17:23 Uhr von Raptor667
 
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zum Thema Medikamente testen es gibt in sovielen Ländern noch die Todesstrafe...wieso sollte man nicht diese Kanidaten nehmen? Man könnt es Ihnen doch freistellen, entweder der Stuhl / Galgen oder what ever oder ihr nehmt an Versuchen teil. Sollten Sie es überleben wird die Strafe halt in Lebenslänglich umgewandelt....
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10.09.2012 18:18 Uhr von w0rkaholic
 
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Medikamentenversuche an Tieren sind nicht so: sinnvoll, denn das kann nach hintenlosgehen und ist es auch schon oft: Ein kurzer Auszug:

Kortison führt bei Mäusen zu angeborenen Missbildungen, nicht aber beim Menschen, während es bei Thalidomid (Contergan©) umgekehrt ist

Morphium beruhigt den Menschen, führt jedoch bei Katzen, Ziegen und Pferden zu Erregungszuständen

Penicillin ist hoch giftig für Meerschweinchen und Hamster
Insulin verursacht angeborene Missbildungen bei Meerschweinchen, aber nicht beim Menschen

das Antibiotikum Chloramphenicol führt bei manchen Patienten zur Blutkrankheit aplastische Anämie, macht aber beim Tier kaum Probleme

bei Hunden führt das muskelentspannende Mittel Tubocurarin zu einem ernsten Abfall des Blutdrucks, ist aber für den Menschen vergleichsweise sicher.

Aspirin führt bei den Nachkommen von Ratten, Mäusen, Katzen, Hunden, Meerschweinchen und Affen zu Missbildungen, wird aber für schwangere Frauen als relativ sicher angesehen.

Das Arthritis-Medikament Fenclocin-Säure führt beim Menschen zu Leberschäden, nicht aber bei Ratten, Mäusen, Hunden, Affen, Kaninchen, Schweinen und Pferden.

Quelle: http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/...
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10.09.2012 22:04 Uhr von keakzzz
 
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wie: w0rkaholic schon richtigerweise schrieb, ist das zumindest nicht so EINDEUTIG, wie die Verteidiger von Tierversuchen das gern hätten, weil eben nicht alles eins zu eins auf den menschlichen Körper übertragbar ist.

ich bin bei Medikamenten zumindest hin und hergerissen.

wo sich meines Erachtens aber alle einig sein könnten: es bedarf keiner Tierversuche mehr für Kosmetik!

es gibt unzählige, in den letzten fünfzig Jahren erprobte Inhaltsstoffe, die als sicher für den Menschen gelten. das heißt, man hätte eigentlich genug "Auswahl" um diese für Pflegeprodutke zu verwenden. traurige Wahrheit ist leider, daß dennoch die meisten Kosmetik-Hersteller nicht auf Tierversuche verzichten.
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10.09.2012 23:06 Uhr von Hullefu
 
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Dieses: scheinheilige anti Tierversuch Gelaber macht mich krank.
Einfach nur lächerlich wie alles als gegeben vorrausgesetzt wird ohne daran zu denken welche Entwicklung hinter jeder kleinen Schmerztablette o.ä. hängt. Das ist ein Schlag ins Gesicht all der forschenden Menschen die euch das Leben dadurch einfacher oder ertragbarer machen.
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11.09.2012 01:04 Uhr von ElChefo
 
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keakzzz: "wo sich meines Erachtens aber alle einig sein könnten: es bedarf keiner Tierversuche mehr für Kosmetik!"

Hat aber nun auch wirklich gar nichts mit der Forschung an Mitteln gegen potentielle B- und C-Waffen zu tun. Welches Interesse sollte die Armee an Kosmetikprodukten haben? Tarncreme? Hat sich seit Jahren kaum geändert. Insektenschutz? Lizenz aus ziviler Produktion. Kosmetika? Keine Verwendung.

...zuletzt war die Empörung groß, als die Bundeswehr auf einmal andere Impfstoffe verwendete als jene, die zivil vergeben wurden.. Schweinegrippe, anyone?

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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11.09.2012 01:20 Uhr von neisi
 
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Tierversuche machen den Menschen zur Ratte ! Denn wenn ein Mensch durch eine Ratte oder Schweiz ersetzt werden kann, ja was ist dann ein Mensch anderes ?
Genau, ohne Verwandtschaft würde es ja nicht funktionieren !

Immer mehr Menschen sind nur noch Stimmvieh und Arbeitstiere...
Und die BW ist doch ein Witz, zuhause Rekruten mit Feldtelefonen foltern aber im Ausland blamieren...
Und die sollen ja bald im Inland eingesetzt werden, hungrige Demonstranten erschiessen und mit Panzern überfahren...
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11.09.2012 11:54 Uhr von mayan999
 
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wenn man affen nimmt, kann man auch menschen, zb. schwere straftäter wie massenmörder o.ä. hernehmen. warum nicht ?

ich finde es ist ohnehin eine sinnlose geldverschwendung "so richtig kranke" menschen im knast versauern zu lassen. dann sollen sie der gesellschaft halt einen dienst erweisen. ich sehe da kein problem, zudem daraus auch noch etwas gutes entstehen kann.

aber grundsätzlich muss man sich fragen, welche kriterien für tierversuche gelten sollen.

wieso sollen menschen mehr wert sein als tiere ?
warum ist ein massenmörder mehr wert als ein affe ?

WOHER nimmt sich der mensch das recht, über tiere verfügen zu können ? es scheint so eine art pseudo-naturgesetz zu sein, das nicht hinterfragt werden darf.
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11.09.2012 23:22 Uhr von Hullefu
 
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@Mayan999: Glaub mir, wenn Löwen könnten dann würden sie sich auch Menschen in Ställen halten um nicht ständig auf die Jagd zu gehen.
Deine komplette Argumentationsweise ist völliger blödsinn.

btw. überall sterben mehr Ratten wegen Rattengift oder ähnlichem und ihr stellt euch hin und seid empört über ein paar Ratten auf die bei Tierversuchen der Bundeswehr sterben. Kranke Tierschützer seid ihr.
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12.09.2012 10:31 Uhr von mayan999
 
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@hullefu: erstaunlich, wie du auf meinen kommentar eingehst, ohne meine -imho berechtigten- fragen auch nur annähernd zu beantworten.
stattdessen kommst du selber mit behauptungen daher, die du nicht weiter erklärst. das ist kein guter stil ^^

ich entnehme deinem kommentar folgendes:
-menschen sind löwen.
-löwen sind egoistische bestien, ohne gnade oder ehrfurcht vor der existenz.
-überall sterben ratten.- deshalb sind ratten nichts wert.
-tierschützer sollten nur noch bestimmte tiere schützen.
-ratten einen wert, zb. das recht auf leben zu gewähren ist krank.

1. menschen sind nicht löwen.
2. selbst löwen besitzen die fähigkeit zur empathie.
3. ratten sind lebewesen.
4. respekt vor leben, bedeutet AUCH, respekt vor ratten.
5. der mensch ist NICHT die krone der "schöpfung".
6. krank ist es, die entstehung von krankheiten zu begünstigen, indem bestimmte gesellschaftsformen unhinterfragt akzeptiert werden, und wo alles schlechte als strafe gottes, und nicht als fehlverhalten des menschen gedeutet wird.
7. überall sterben mehr menschen durch kriege und krankheiten, unfälle oder ungerechtigkeiten. - wenn ich nun deiner argumentation folgen würde, würde das bedeuten, dass menschen keinen wert in sich tragen, weil sie eh sterben wie die fliegen,- oder wie die ratten ;-)

ich nehme mal an, dass du auch ein befürworter von massentierhaltung bist, stimmts ?

[ nachträglich editiert von mayan999 ]
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12.09.2012 12:01 Uhr von Hullefu
 
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abc....xyz: zu 1.
habe ich so nicht gesagt. Dann drücke ich es allgemeiner aus. Wenn andere Lebewesen in der Lage wären, dann würden sie auch andere Lebewesen zu ihrem Vorteil verwenden(züchten, etc.)
zu 2.
Löwen fressen alles was sie reißen können - genau wie der Mensch vor 100Jahren alles geschossen hat was sich bewegt hat.
zu 3und4
Habe ich auch nicht verneint und habe den Ratten auch nicht das Recht auf Leben abgesprochen. Es ist nur absurd das in den Städten die Ratten millionenweise vergiftet werden, aber wenn 400Ratten im Jahr in Tierversuchen sterben sind die Tierschützer empört. Ich habe noch keine Tierschutzkampagne die sich für die Ratten in der Kanalisation einsetzt.
zu 5.
Das habe ich auch nicht gesagt. Das du "Schöpfung" in Gänsefüßchen ist genau richtig, der Mensch hat sich in der Evolution zum mächtigsten Lebewesen entwickelt und hat sich die selbst gekrönt. Und das werden wir auch bleiben wenn nicht eine Alienmacht kommt die uns zeigt wo der Hammer hängt.
zu 6.
Bitte fang nicht mit dem Religionsschwachsinn an, es wird immer mehr hinterfragt was wir machen und das ist auch gut so. Jedoch Veränderung braucht Zeit, das es so wie es derzeit läuft nicht weitergehen kann sollte jedem klar sein, was es leider nicht ist.
zu 7. Fehlinterpretation.

Massentierhaltung hat hiermit ja eher weniger zu tun, wobei ich mit den Zuständen die teilweise dort vorherrschen nicht Einverstanden bin.

Zu den Tierschützern: Jedes Lebewesen verdient es geschützt zu werden. Jedoch sehe ich in den Aktionen der Tierschützer immer wieder absurde Aussagen, so als ob sie in einer andere Welt fern ab der Realität leben würden. Regen sich darüber auf das streunende Hunde in Spanien (eine riesen Plage) gejagt werden, aber wenn diese streunenden Hunde in deren Garten rumlaufen würden und sie sich nicht einmal in die Sonne legen könnten würden sie auch wollen das sie wegkommen.
Selbe Thema mit den Ratten, bei der Bundeswehr sterben 400in Tierversuchen aber in der Städten werden weit mehr grausam getötet (verbluten innerlich). Aber es ist ja einfacher eine einzige Institution schlecht zu machen als alle Schädlingsbekämpfer.
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12.09.2012 13:22 Uhr von mayan999
 
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hullefu: "Wenn andere Lebewesen in der Lage wären, dann würden sie auch andere Lebewesen zu ihrem Vorteil verwenden(züchten, etc.)"
mit sicherheit würden sie das tun. in welchem maße sie das tun, ist jedoch von größerem belangen als, die tatsache, dass sie es tun.

"Löwen fressen alles was sie reißen können - genau wie der Mensch vor 100Jahren alles geschossen hat was sich bewegt hat."
sie jagen um zu überleben ohne die beute großartig leiden zu lassen. der biss ins genick, bzw. der tod durch ersticken hat sich nicht grundlos bewährt.
der mensch hätte aber auch vor 100 jahren die möglichkeit erwägen können, den fleischkonsum zu reduzieren und vegetarische nahrungsmittel in höherem maße zu kultivieren. nur weil löwen fressen, was sie fressen können, legitimiert das kein unnütziges (jagd)verhalten des menschen. wie gesagt, der mensch ist kein löwe.

"Es ist nur absurd das in den Städten die Ratten millionenweise vergiftet werden, aber wenn 400Ratten im Jahr in Tierversuchen sterben sind die Tierschützer empört. Ich habe noch keine Tierschutzkampagne die sich für die Ratten in der Kanalisation einsetzt."
recht hast du. ob die tierversuche absolut notwendig sind, ist aber auch heute nicht vollends geklärt. es gibt verschiedene ansichten. wenn du zb. die nachkommen der hopi indianer fragst, werden sie dir versichern, dass medizin(oder -selbst-heilung) auch auf anderem wege herzustellen ist. es muss nicht immer etwas sterben, oder explodieren, damit erkenntnisse dabei herauskommen. es läuft sehr viel falsch auf fundamentaler ebene. die fundamental falsche herangehensweise ist eines der größten probleme überhaupt. wenn die natur nicht verstanden wird, kommt eben dieser ganze scheiss dabei rum.

"Das du "Schöpfung" in Gänsefüßchen ist genau richtig, der Mensch hat sich in der Evolution zum mächtigsten Lebewesen entwickelt und hat sich die selbst gekrönt"
nicht "der mensch" hat sich selbst gekrönt, sondern "einige wenige menschen", die die macht hatten, ihre weltansicht effizient -auf kosten anderer- zu vertreten.

"es wird immer mehr hinterfragt was wir machen und das ist auch gut so. Jedoch Veränderung braucht Zeit, das es so wie es derzeit läuft nicht weitergehen kann sollte jedem klar sein, was es leider nicht ist."
eben. weil dies nicht jedem klar ist, zeigt, dass nicht immer mehr hinterfragt wird. viele dinge werden zb. kaum, oder garnicht hinterfragt, andere trivialere dinge schon eher. den glauben, dass die "menschheit" von sich aus vernünftig wird, halte ich für fragwürdig. man kann nämlich garnicht von "der menschheit" sprechen. es gibt menschen die anderen menschen haushoch überlegen sind. es gibt relativ große unterschiede in gehirnstrukturen und verhalten. die weit entwickelte art mensch, wird wohl irgendwo im asiatischen raum anzufinden sein. die unterentwickelten menschen im westlichen raum. dazu muss natürlich gesagt werden, dass technik kein zeichen für menschliche fort/entwicklung ist. zum teil hindert techink uns sogar an der weiterentwicklung. auch hier ist die falsche herangehensweise das problem.

"Regen sich darüber auf das streunende Hunde in Spanien (eine riesen Plage) gejagt werden, aber wenn diese streunenden Hunde in deren Garten rumlaufen würden und sie sich nicht einmal in die Sonne legen könnten würden sie auch wollen das sie wegkommen."
is klar. aber wie fing das problem an ? zudem sollte gesagt sein, dass es nicht wirklich schwierig ist die plage in den griff zu bekommen. es mangelt an politischem umsetzungsvermögen, das ist alles. anstatt humane ideen zu entwickeln, werden die hunde abgeschlachtet. auch patronen kosten geld. auch hier wieder eine falsche herangehensweise. ...

es gibt einfach mittel und wege, die wesentlich effizienter sind, als wissenschaftlicher radikalismus. das haudrauf system ist nur ein zeichen von faulheit. primitiv halt.
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14.10.2012 00:12 Uhr von there4you3
 
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was ich nicht verstehe wieso keine Menschenversuche?Kinderschänder usw,sind doch genug da...warum unschuldige Tiere?
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14.10.2012 00:31 Uhr von there4you3
 
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``Affen kämen nicht länger zum Einsatz.``: klar,die meisten in der BW sin ja Affen.

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