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Italien: Medienberichte über Verbot von Barzahlungen über 50 Euro sind falsch

Verschiedene Medien hatten gestern die Meldung verbreitet, dass ab dem Jahr 2013 in Italien keine Barzahlungen über 50 Euro mehr zugelassen werden sollen (ShortNews berichtete ebenfalls). Recherchen haben nun ergeben, dass es sich dabei um eine Falschmeldung gehandelt hat.

Tatsächlich soll die neue Gesetzgebung Geschäfte in Italien lediglich dazu zwingen, bei Beträgen ab 50 Euro auch Girokarten und Kreditkarten zu akzeptieren.

Die europäische Gesetzgebung verbietet sogar die Limitierung von Bargeldzahlungen innerhalb der EU. So schreibt die Verordnung (EG) Nr. 974/98 vor, dass Eurobanknoten der EZB das einzige "gesetzliche Zahlungsmittel" sind.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Italien, Verbot, Bargeld, Ente, Falschmeldung
Quelle: iknews.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2012 13:25 Uhr von ScratTheBest
 
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Tja: Da sind wir alle ins Fettnäpfchen getreten. Lach
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10.09.2012 14:15 Uhr von shadow#
 
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Na dann Ich dachte schon in Italien würden künftig endlich mal Steuern gezahlt und weniger Mafiageld verschoben...
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10.09.2012 14:58 Uhr von Maglion
 
+2 | -1
 
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@shadow#: Ich denke, dass es die italienischen Einzelhädler es mit der Steuer genauer nehmen, als die deutschen.
Man bekommt in Italien immer und überall Quittungen aus der Registrierkasse und Barzahlungungen über 1000€ sind verboten.
Seit man vor einigen Jahren der Steurhinterziehung den Kampf angesagt hat, wird in Italien gnadenlos durchgegriffen. Wer keine Quittungen ausstellt mus mit sehr hohen Strafen rechnen und es wird auch kontrolliert.

Selbst als Kunde besteht die Pflicht die Quittungen aufzubewahren, gerade bei Gaststätten kanne es passieren, dass man beim Verlassen kontrolliert wird.

Zitat von einem Tourismusportal:
"Alle Dienstleistungsbetriebe sind in Italien verpflichtet, ihren Kunden Quittungen auszuhändigen. Diese Quittungen unbedingt mitnehmen, ansonsten drohen hohe Bußgelder, falls man in der Nähe eines Geschäftes oder Lokals ohne entsprechende Quittung angetroffen wird. "

Ich war eine Woche in Italien und ich hatte noch nie so viele Quittungen im Geldbeutel.

Und wie sieht es in Deutschland mit Quittungen aus? Wie oft bekommt man diese unaufgefordert in die Hand gedrückt? ;-)

Man sollte hier nicht immer auf alten Klischees herumreiten und sich ab und zu auch mal Updaten und informieren.

Im Gegensatz zu z.B. Griechenland geht Italien das Problem Steuerhinterziehung konsequent an udn das nicht erst seit der Krise.
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10.09.2012 15:13 Uhr von HetzersindKetzer
 
+6 | -2
 
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Der Monti: Der Mario Monti, ein ehemaliger Mitarbeiter bei Goldman Sachs.
Mario Draghi, ein ehemaliger Mitarbeiter bei Goldman Sachs und Mitglied bei einer einflussreichen Bankenlobby in den USA.

Es gibt noch mehr solcher Personen, die hohe Ämter in der EU haben und auch welche, die die Merkel beraten wie z.B. Issinger.

Sucht mal nach der ARTE-Doku: Goldman Sachs regiert die Welt

Bargeld ist denen ein Dorn im Auge. Die wollen und werden es bald umsetzen. Ich hoffe das dann wenigstens die Italiener aufstehen. Oder die Griechen.

Bei den Deutschen erwarte ich es nicht.
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10.09.2012 16:24 Uhr von JESUS_CHRISTUS
 
+4 | -0
 
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Na dann "Man sollte hier nicht immer auf alten Klischees herumreiten und sich ab und zu auch mal Updaten und informieren."

Na dann bekommst Du mal ein Update von mir...

Da ich des Öfteren in Süditalien bin und gerne mal die lokalen Spezialitäten teste, hier eine kleine Anekdote zu Deiner leider falschen Wahrnehmung.

In gefühlt 80% aller Restaurants wurde mir bei Rechnungstellung der Vorschlag unterbreitet doch nur ca. 25% der Rechnungshöhe zu quittieren und den Rest cash zu begleichen.

"Ich denke, dass es die italienischen Einzelhädler es mit der Steuer genauer nehmen, als die deutschen."

Was ich hiermit bestätige, allerdings nur, wenn es darum geht, möglichst wenig davon zu zahlen!
In einem deutschen Restaurant ist dieses Szenario vielleicht nicht undenkbar, allerdings mehr als unwahrscheinlich!

Mein Fazit: Die Mentalität der Menschen wird man ohne strikte Gesetze und harte Strafen nicht ändern!

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