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Kardinal wettert gegen Sterbehilfe: "Angriff auf Unantastbarkeit des Menschen"

Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner ist konservativer Katholik und streng gegen die Sterbehilfe, wie er im Interview mit "BILD" eindringlich betonte.

Es sei der Tiefpunkt einer Entwicklung, die in den vergangenen Jahren "wie eine Wanderdüne einen Angriff nach dem anderen auf die Würde und Unantastbarkeit des menschlichen Lebens geführt hat", so Meisner.

Sterbehilfe sei weder human noch christlich. Es sei wichtig, Angst und Leid aus der Welt zu schaffen, nicht aber den Leidenden.


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WebReporter: TwistedTacco
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Mensch, Angriff, Kardinal, Sterbehilfe
Quelle: www.bild.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2012 09:21 Uhr von rubberduck09
 
+26 | -4
 
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Unantastbarkeit würde auch beinhalten, dass das künstliches Verlängern des Leids genauso verboten wäre. Der Kardinal hat einfach einen gehörigen Sockenschuss.
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10.09.2012 09:45 Uhr von Adam_R.
 
+14 | -5
 
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Katholibans eben Die Kuttenbrunzer muss man echt nicht ernst nehmen. Wenn ich die Popen in ihren Narrengewändern reden höre, muss ich nur lachen. Als Belustigung ist dieser Kasper Meisner ganz amüsant.

Und was Sterbehilfe angeht: Wenn es bei mir mal so weit ist, dass das Leben warum auch immer nicht mehr lebenswert ist, entscheide ich das für mich und werde ganz sicher keinen Gedanken an diese pädophilen Widerlinge verschwenden. Und auch nicht an deren nicht existentielles Phantom, das die Gott nennen.

[ nachträglich editiert von Adam_R. ]
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10.09.2012 10:15 Uhr von saber_
 
+10 | -3
 
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vor paar jahren kraeftig durch die weltgeschichte inquisiert, und heute die moralapostel raushaengen lassen und sich gegen sterbehilfe aussprechen?!

sorry, aber wenn ich mit 75 jahren bettgebunden bin und mein leben von maschinen abhaengt, dann will ich nichtmehr leben....
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10.09.2012 10:38 Uhr von Alice_undergrounD
 
+8 | -0
 
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mich hat: auch keiner gefragt ob ich auf die welt kommen will, ja warum soll mich dann einer fragen wenn ich gehn will, oder wieso ist der der meinung?
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10.09.2012 10:53 Uhr von El_Caron
 
+16 | -3
 
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Coole Sache: Hilflosen Babys am Schniedel rumschneiden ist Religionsfreiheit. Menschen erlösen, die sich ohne Hoffnung auf Besserung unbeschreiblich quälen und um einen würdigen Tod bitten anstatt unter Schmerzen langsam in Ihrer eigenen Scheiße zu verrecken, ist ein "Angriff auf die Unantastbarkeit des Menschen".
Religion ist eine furchtbare Geisteskrankheit.

[ nachträglich editiert von El_Caron ]
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10.09.2012 11:12 Uhr von Johnny Cache
 
+7 | -3
 
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Also normalerweise bin ich ja nicht so drauf, aber diesem Gehirnakrobaten wünsche ich dann doch einen "würdevollen" Abgang. Wer darauf besteht daß andere Leute leiden müssen hat wirklich nichts anderes verdient.
Nichts gegen imaginäre Freunde... aber sowas ist nur im kindergartenalter noch niedlich.
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10.09.2012 12:09 Uhr von Floppy77
 
+4 | -3
 
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Die Unantastbarkeit des Menschen war in den: vergangenen Jahrhunderten ja auch kein Hinderniss für die Kirche Menschen auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen oder auf anderem Wege zu Tode zu bringen.
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10.09.2012 12:34 Uhr von Adam_R.
 
+4 | -3
 
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Was wollen diese W...er überhaupt? Die haben in ihrer blutrünstigen Geschichte mehr Leid und Elend verursacht als Adolf Hitler.

Man sehe sich die Inquisition an. https://www.youtube.com/...
https://www.youtube.com/...
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10.09.2012 15:15 Uhr von ghostdog76
 
+4 | -3
 
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dreckiges heuchlerpack: ich wünsche diesem typen die schlimmste schmerzhafteste krankheit in seinem krankenhausbett und dann soll er mal sehen wie sich manche fühlen , und niemand wird ihn erlösen... vielleicht sein gott , wenn er glück hat .... bähh kirche widert mich an !!
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10.09.2012 15:21 Uhr von Gierin
 
+3 | -3
 
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Frage am Rande: Wieso trägt der Herr Kardinal eine Brille? Ich mein´, wenn Gott gewollt hätte, dass er gut sieht, hätte er ihm doch gesunde Augen gegeben!?
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10.09.2012 15:43 Uhr von Johnny Cache
 
+2 | -3
 
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@ Gierin: Das ist eine Prüfung. Götter, Sadisten und andere Arschlöcher machen sowas...
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10.09.2012 16:16 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -2
 
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es heißt: die würde des menschen sei unantastbar. offenbar haben viele diesen satz nicht ganz verstanden, vor allem solche wie dieser herr kardinal. der mensch hat das recht darauf, in würde zu leben und auch in würde zu sterben. eine tödliche krankheit oder eine irreversible behinderung, an/mit der er dahinsiecht, nimmt ihm jedoch diese würde. ein würdevolles leben ist dies nicht mehr und auch kein würdevolles sterben. schon die alten germanen wussten, dass der tod, liegend in einem krankenbett, so in etwa der schlimmste ist, den man sich vorstellen kann. daher war es für sie hoch besonders positiv, stattdessen aufrechtstehend auf dem schlachtfeld zu sterben.

das soll nicht heißen, dass man sich wünschen solle, irgendwo an einer front zu fallen, sondern es geht ums prinzip. und menschen, die z.b. in der kranken- und/oder altenpflege tätig sind, könnten sicher ein lied davon singen. die beste möglichkeit, einem menschen, wenigstens einen einigermaßen würdevollen tod zu bescheren, ist jene, ihm dem wunsch nach erlösung zu gewehren, wenn er diesen äußert. es bringt nichts, einen menschen gegen seinen willen leiden zu lassen und ihn dazu zu bringen, sich jeden tag zu quälen, in der hoffnung, dass der sensenmann sich endlich seiner annimmt. es bringt nicht nur nichts, sondern ist in meinen augen ein verbrechen und kommt einer art der folter gleich.

jeder mensch hat das recht, über sein eigenes leben zu bestimmen, also sollte er auch bestimmen können, wann dieses zu ende ist, nämlich dann wenn es kein leben mehr ist und es keinen ausweg und keine rettung mehr gibt. die letzte option - das abschalten der maschinen, das schlucken einer kaliumcyanidkapsel, oder das verabreichen einer entsprechenden infusion zum endgültigen einschlafen - sollte daher immer in der entscheidung des betroffenen selbst liegen. und wenn er danach verlangt, sollte man ihm diesen wunsch auch erfüllen. tut man dies nicht, macht man sich meiner meinung nach eines verbrechens schuldig, dem verstoß gegen das grundgesetz oder gegen die verfassung eines staates und gegen die menschenrechte.

und daher bin ich ein befürworter der sterbehilfe.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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10.09.2012 16:26 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -0
 
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sorry, ein rechtschreibfehler in meinem kommentar. es sollte "gewähren" heißen, nicht "gewehren".
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11.09.2012 08:00 Uhr von tafkad
 
+1 | -1
 
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Tieren geht es besser als Menschen: ein Tier was leidet, dem nimmt man das leid indem es eingeschläfert wird. Der Mensch soll weiter leiden obwohl er nicht mehr will. Unter der Vorraussetzung das er selbst sterben will sollte jeder todkranke Mensch entscheiden können ebenso erlöst zu werden.

Ehrlich gesagt, Religionen gehören meiner Ansicht nach alle samt verboten.
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11.09.2012 16:07 Uhr von mayan999
 
+1 | -1
 
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so ein heuchler ! das die CDU einen antichristlichen kurs fährt, scheint ihm nicht besonders aufzufallen oder ? ist halt ein spezialgebiet.

was für eine rolle spielt eigentlich die "unantastbarkeit des menschen" in den vielen missbrauchsfällen in religiösen institutionen ? auch das scheint ein "spezialgebiet" zu sein.

und wieso kommen diese heuchler immer erst dann aus ihren beweihräucherten löchern gekrochen, wenn bereits tausende kinder im brunnen liegen ?
sind diese sogenannten menschenfreunde wirklich so weltfremd, dass sie offensichtliche entwicklungen immer erst dann anprangern, wenn seitens der medien darauf angesprochen wird ? was wäre denn, wenn diese ganzen "skandale" kein medienecho erzeugt hätten ? wahrscheinlich gäbe es dann nichts zu bemängeln, - fürchte ich.

das mächtige licht der öffentlichkeit, scheint ihnen das leben in diesem schattigen moloch aus gewaltigen überbauten, wohl schwerer zu machen, als wenn man so täte, es sei alles in ordnung. "der religiöse frieden wird gestört"

ach was red ich. ich revidiere meine aussage.
besonders die katholiken freuen sich doch über jedwede entartung moralphilosophischer konventionen, weil man dann die obligatorische teufelskeule schwingen kann um die eigene wichtigkeit in dieser kranken gesellschaft zu unterstreichen. ich sage ja schon immer: mit der erschaffung des satans, wurde die religiöse autorität legitimiert. wenn herauskäme das malefiz der wesenskern des katholizismus -und wahrscheinlich allen anderen großen relgionen- ist, würde man auch nicht mehr auf kirchliche autoritäten vertrauen.

die gute nachricht ist, dass viele menschen langsam begreifen, dass die großen religionen die natürliche spiritualität in geiselhaft nehmen und stattdessen müll in den trichter kippen, durch den unsere natürlichkeit ersetzt werden soll. es muss verstanden werden, dass destruktives verhalten auch ohne religion verhindert werden kann, und gerade dann, wenn religion keine autoritäre macht mehr hat, veränderungen herbeigeführt werden können, weil die leute endlich anfangen SELBST zu handeln und zu denken.

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