09.09.12 18:51 Uhr
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Poetry Slam: Wandel des "Literatur-Schmuddelkindes" zum beliebten Bühnenformat

Gabriel Vetter, Schweizer Meister im Poetry Slam, beschreibt in einem aktuellen Artikel den Wandel seines Formats vom "Schmuddelkind in der Vorlese­familie" zum etablierten Bühnenformat der Kulturszene.

Laut Vetter resultiert die veränderte Betrachtung des Bühnenformats hauptsächlich aus einem Wandel von der traditionellen Skepsis des Literaturbetriebes gegenüber einem Unterhaltungsanspruch hin zu der Erkenntnis, "dass der Literatur kein Zacken aus der Krone fällt, wenn sie auch ein wenig an ihr Publikum denkt."

Vetter ist der Meinung, dass die von klassischen Literaten scheinbar dämonisierte Komik, die Poetry-Slam-Beiträge oft aufweisen, gerade jüngere Literaturinteressierte anziehe, gepaart mit dem in Kontrast zu klassischen Veranstaltungen meist bezahlbaren Eintrittspreis.


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WebReporter: Thallian
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Unterhaltung, Bühne, Literatur, Wandel, Poetry-Slam
Quelle: www.tageswoche.ch

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09.09.2012 23:34 Uhr von Randall_Flagg
 
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Poetry Slam: Fand ich nie wirklich lustig sondern hat mich immer an das Karnevals-Programm im WDR erinnert. Auch empfand ich das Format (Poetry Slam) immer eher als etwas für Hipster. Mir dummen Bauer reicht simples Kabarett.

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