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Forscher entdeckt: Pharao Tutanchamun litt möglicherweise an Epilepsie

Der Forscher Hutan Ashrafian vom Imperial College London untersuchte medizinische Daten von Tutanchamun und dessen Vorfahren. Dabei fand er heraus, dass der Pharao möglicherweise an Epilepsie litt. Die Schläfenlappen-Epilepsie ist eine erbliche Form und ist noch heute bei Erwachsenen vertreten.

Die Erkrankung kann auch Halluzinationen und religiöse Visionen auslösen. Von Echnaton, dem Vater von Tutanchamun, ist überliefert, dass ihm der Sonnengott Aton erschien und er daraufhin den monotheistischen Aton-Kult in Ägypten einführte. Ebenso dessen Opa Tutmosis IV. soll Visionen gehabt haben.

Ein Indiz dafür sei auch die weibliche Körperform, mit der die Pharaonen abgebildet worden. Häufig mit breiten Hüften und sogar Brüsten. Auch dies ist eine Folge der Epilepsie. Der frühe Tod der Pharaonen spricht auch dafür, da ihr Sterberisiko doppelt so hoch war als Gesunden gegenüber.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Krankheit, Religion, Pharao, Epilepsie, Tutanchamun, Echnaton
Quelle: scinexx.de

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