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Wladimir Putin: Eine Währung für Asien?

Zurzeit hält die Asiatisch-Pazifische Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) einen Gipfel auf der Insel Russki bei Wladiwostok in Russland ab.

Nachdem regional bereits Reservewährungen etabliert wurden und der Zahlungsverkehr damit vereinfacht wurde, sieht Russlands Präsident Wladimir Putin bereits den nächsten Schritt als realistisch an.

Eine Einheitswährung für den gesamten Asiatisch-Pazifischen Raum hält er für möglich und wünschenswert, so Putin: "Ich schließe diese Möglichkeit nicht aus. Ich denke, das wäre sehr interessant."


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wladimir Putin, Asien, Währung
Quelle: de.rian.ru

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.09.2012 16:06 Uhr von KingPR
 
+8 | -0
 
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Sollte es irgendwann so weit kommen, dass Asien sich für eine gemeinsame Währung entscheiden könnte, wobei da natürlich Chinas ureigenes Interesse an einer schwachen Währung sowie die Diskrepanzen zwischen China <=> Japan und China <=> Taiwan und natürlich auch die eigenen Interessen der Inder die Sache komplizieren könnten, so denke ich, dass die Währung dem Dollar und dem Euro weltweit den Rang ablaufen würde. Ein so großer Wirtschaftsraum würde seine Währung zur Marktdominanz führen.
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07.09.2012 16:27 Uhr von ZzaiH
 
+9 | -0
 
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was ein trottel: am doch sehr homogenen europa hat man doch gesehen, dass eine einheits-kunst-währung nach nichtmal 10 jahren gescheitert ist...
und in asien, das viel heterogener ist, soll nun auch eine eingeführt werden...
naja wenn die asiaten auch kaputt gehen wollen, bitte...
uns nach!
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07.09.2012 16:56 Uhr von Katzee
 
+5 | -1
 
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Wenn man: sich die Wirtschaftslage in Asien ansieht, kann man angesichts der Probleme, die wir in Europa haben, über diese Überlegungen nur den Kopf schütteln: Chinas Wirtschaft droht der Schuldenkollapse, da auch hier die Banken zu stark auf faule Kredite gesetzt haben, Japan steht kurz vor der Zahlungsunfähigkeit, weil sich Regierung und Opposition nicht auf eine Schuldenregelung einigen können. Von Korruption und Mißwirtschaft im Inneren mal ganz abgesehen, würden sich die meisten asiatischen Staaten doch am liebsten gegenseitig an die Gurgel gehen. Wie sollen sie sich da auf eine stabile gemeinsame Währung einigen?
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07.09.2012 17:05 Uhr von Nebelfrost
 
+2 | -3
 
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ich denke, sollte es dazu kommen, würde dieses projekt mit hoher wahrscheinlichkeit erfolgreicher laufen, als der euro. ich denke, dass gerade in asien sowas aus unterschiedlichen gründen besser funktionieren könnte, als in europa. und putin ist kein dummer, sonst würde er so eine äußerung nicht tätigen. im gegensatz zum gros der anderen politiker, denkt er erst und redet dann. bisher hat vieles was aus seinem munde kam, ins schwarze getroffen.
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07.09.2012 17:23 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -4
 
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@katzee: eine gemeinsame währung bedarf jahrelanger vorbereitung. die ist nicht von heute auf morgen eingeführt. die EU hat bei der einführung des euro viele fehler gemacht und so einiges nicht berücksichtigt. man hat einfach schlicht nicht weitergedacht. und das meiste, was du hier als nachteile aufführst, könnte sich letztlich sogar bezüglich einer gemeinsamen währung als vorteil entpuppen. fakt ist, dass es keine solche währung in den nächsten 10 bis 20 jahren geben wird. aber bereits heuer diesen schritt ernsthaft in erwägung zu ziehen und zu prüfen, kann nicht falsch sein.
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07.09.2012 19:57 Uhr von spoonyluv
 
+0 | -0
 
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@Nebelfrost: Wirtschaftlich, politisch und kulturell sind Gemeinschaftswährungen mit einer größeren Anzahl an Ländern schlicht nicht möglich. Zumindest nicht unter den aktuellen Rahmenbedingungen, die sich aber auch so schnell nicht ändern werden.

Wirtschaftlich: Da weiß ich garnicht wo ich anfangen soll. Größte Problem wahrscheinlich, dass nicht alle Produktionsfaktoren mobil sind. Nur zu dem Punkt kann man locker Bücherschreiben.

Politisch: Nationalstaaten müssten faktisch ihre Autorität übertragen auf eine gemeinsame Regierung. Die Nationalstaaten wären dann ähnlich wie die Bundesländer in der BRD, nur mit noch weniger Befugnissen. Auch hier gibt´s noch weitaus mehr Punkte, über eine dann internationale Sozialpolitik bis Sicherheitspolitik.

Kulturell: Völker würden/werden gegeneinander ausgespielt und aufgehetzt. Die einen fühlen sich unterdrückt und unterrepräsentiert, die anderen möchten aufgrund ihrer Größe oder anderen Faktoren eine Führungsrolle oder dergleichen. Spannungspotenzial en Masse.

Vor allem steht eines im Weg für eine Völkergemeinschaft. Das monetäre, kapitalistische und neo-liberale Wirtschaftssystem. Und kommt bitte keiner mit Kommunismus. Der gleiche Rotz mit anderem Anstrich. Auch da geht es nur um Unterdrückung und Privilegien/Macht für eine kleine elitäre Gruppe.

Mal ´ne kleine Buchempfehlung von mir auch: Postdemokratie von Colin Crouch.

[ nachträglich editiert von spoonyluv ]

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