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Deutschland liebt Barack Obama: 86 Prozent würden ihn wählen

Barack Obama kommt in Deutschland gut an. Das ergab eine Umfrage der ARD im "Deutschlandtrend". Demnach würden satte 86 Prozent der deutschen Bürger für den amtierenden US-Präsidenten stimmen.

Vor allem die politische Arbeit kommt bei den Deutschen an. In diesem Feld schneidet er gar besser ab als die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Am gestrigen Abend hielt Barack Obama eine Auftaktrede und nahm die Wahl zum Präsidentschaftskandidaten an (ShortNews berichtete).


WebReporter: TwistedTacco
Rubrik:   Politik / Umfragen
Schlagworte: Politik, Deutschland, Prozent, Umfrage, Barack Obama, Beliebtheit
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.09.2012 08:19 Uhr von mardnx
 
+11 | -1
 
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86 % der deutschen interessiert sich einen scheiß um das was auf der welt passiert. man müsste mal klarstellen das 86% der BEFRAGTEN für obama stimmen würden
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07.09.2012 09:19 Uhr von Noseman
 
+12 | -1
 
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Von Liebe kann gar keine Rede sein: Wenn ich ganz real die Wahl zwischen Pest und Cholera habe und mich aber - rein hypothetisch gefragt - lieber für einen Beinbruch entscheiden würde, heisst das mitnichten, dass ich Beinbrüche besonders lieben würde...
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07.09.2012 10:01 Uhr von Bildungsminister
 
+7 | -2
 
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Das liegt wohl eher am Hollywood-Faktor. Seinerzeit wurde zur Wahl Obamas mehr im deutschen Fernsehen darüber berichtet, als zur letzten Bundestagswahl über hiesige Politik. Das sollte uns viel eher zu denken geben. Obama wird unsere Probleme ganz gewiss nicht lösen.

Leider werden die Demokraten hier immer als Heilige dargestellt, während die Republikaner böse sind, geradezu undemokratisch. In einem Land, in dem es nur zwei Parteien gibt, theoretisch, denn Grüne, oder Freiheitspartei laufen da unter ferner-liefen, funktioniert dieses Schwarz Weiß denken aber nicht.

Ja, gewiss, die Republikaner haben sich in den letzten Jahren primär durch negative Aktionen im Ausland bekannt gemacht, aber an der Heimatfront ist das wieder eine ganz andere Sache. Es gibt bei den Republikanern genauso viele linke, wie es bei den Demokraten rechte gibt, und genauso viele Vernünftige, wie eben Beschränkte. Romney z.B. hat als Gouverneur in seinem Bundesstaat die Gesundheitsfürsorge für alle eingeführt, noch vor Obama.

Am Ende unterscheiden sich die Parteien gar nicht so radikal, eher sind sie mit unserer CDU und SPD vergleichbar. Querläufer gibt es da überall, wobei man der einen eher Wirtschaftskompetenz zugesteht (Republikaner/CDU) und den anderen soziale Expertise (Demokraten/SPD). Wobei auch das nicht immer stimmt.

Obama ist weder ein Heiliger, noch ist er ein Messias. Er hat bis heute Guantanamo, trotz Wahlversprechen, nicht geschlossen, weil die dortigen Gefangenen, einmal auf US-Boden, ganz andere Rechte hätten. Er hat genauso Haushalte für soziale Bereiche zusammen gestrichen, wie es die Republikaner getan haben. Und runter gewirtschaftet wurde das Land nicht nur unter Bush, sondern auch unter seinen Vorgängern, wie z.B. Clinton.

Obama wird hier zum Popstar stilisiert, aber man sollte sich eben auch mal anschauen was er macht, was er gemacht hat, und wie viel er eben auch nicht geschafft hat. Und dann versetze man sich mal in die Situation, und stelle sich vor man würde in den USA leben. Würde sehen wie immer mehr Arbeitsplätze verschwinden, und wie die Arbeitslosigkeit im Mittel bei 20% liegt. Würden wir da nicht auch über Alternativen nach denken? Und seien sie noch so radikal und konservativ?

Man muss sich nur mal vorstellen dort, unter den Bedingungen, zu leben. Dann sieht man die Geschichte eventuell auch anders, und kann verstehen, warum so viele dazu tendieren Romney zu wählen. Sie haben eben einfach die Hoffnung auf eine bessere Wirtschaft, Arbeitsplätze und dergleichen. Jene Hoffnung die sie vor 4 Jahren auch in Obama hatten, und die dieser leider nicht erfüllen konnte.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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07.09.2012 10:53 Uhr von DrStrgCV
 
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Angst vorm Krieg: Könnte es sein dass die Leute einfach angst haben das Romney nen Krieg mit CHina und Iran anzettelt und den dritten WK verursacht ?
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07.09.2012 13:30 Uhr von hxmbrsel
 
+4 | -3
 
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Das sind die selben: 86 % die ein Kind von Angela Merkel wollen!

Ich werd demnächst mal meine eigene Umfrage starten, um herrauszufinden wie solche Werte zustande kommen, reichen da 3000 Befragte für aus?
Ich denke mal ja, 3000 bekomm ich hin.
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07.09.2012 14:35 Uhr von Karma-Karma
 
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Aha: Obama war mal immerhin deutsche Weinkönigin :P [edit]
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07.09.2012 14:58 Uhr von Komikerr
 
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Ja dann stehts den: 86% frei ihren Hintern rüber zu bewegen, Staatsbürger zu werden und ihn zu wählen.
Wenn diese 86% sich doch auch für die POLITIK und nicht die Politiker in Deutschland interessiern würden, würds uns leicht sogar besser gehen.
Ich mein ich geh doch auch nicht zu nem Kurpfuscher weil er ein nettes Lächeln hat...
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07.09.2012 15:10 Uhr von xjv8
 
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schließe ich mich Noseman an. Für kurze Zeit dachte ich auch, dass Barack über Wasser gehen kann. Aber weit gefehlt. Das ist auch nur ein Blender der Wahlversprechen nicht einlöst und versucht alle Probleme mit Schuldenmachen zu lösen. Den Amis wird nichts anderes übrig bleiben und das kleinere Übel zu wählen. Aber besser Obama als das "A**hole Romney"
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08.09.2012 10:28 Uhr von alexanderr
 
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würde ich eine solche Umfrage durchführen, so käme ein ganz anderes Ergebnis heraus. - jedenfalls nicht zu Gunsten für Obama. Aber auch Romney hätte keinerlei Zuspruch bekommen.

Die Politik in den USA muss vollkommen umstrukturiert werden.
Keine Goldman Sachs Banker mehr, keine Leute aus Konzernen und und und. Weniger Lobby-Arbeit!
Das Gleiche gilt natürlich auch in vielen anderen westlichen/europäischen Ländern umzusetzen.
Die Politik brauch Fachleute, und zwar welche, die nicht aus der Industrie kommen. Unabhängige, die ihre Einnahmen lediglich durch ihre Arbeit in der Politik beziehen und nicht von Lobbyisten bezahlt werden, um diverse Interessen derer durchzusetzen.
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08.09.2012 12:38 Uhr von cheetah181
 
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@Bildungsminister: Ich bin ja beeindruckt, dass 86% anscheinend nicht in den einfachen "sind eh alle Politiker gleich"-Modus verfallen, denn es gibt zur Zeit extrem große Unterschiede zwischen den beiden großen US-Parteien. Das könnt ihr noch so oft bestreiten, aber es ändert nichts an den Fakten.
Trotzdem bezweifle ich, dass diese 86% wesentlich besser informiert sind. ;)

@Bildungsminister:
"Obama wird unsere Probleme ganz gewiss nicht lösen."

Ich glaube das war auch nicht der Zweck dieser Umfrage.

"Leider werden die Demokraten hier immer als Heilige dargestellt, während die Republikaner böse sind, geradezu undemokratisch."

Undemokratisch fand ich auch übertrieben. Dann kamen die Voter Purges und die Art der Behandlung Ron Pauls auf der RNC. Und ich bin bei weitem kein Fan von Ron Paul...

"In einem Land, in dem es nur zwei Parteien gibt, theoretisch, denn Grüne, oder Freiheitspartei laufen da unter ferner-liefen, funktioniert dieses Schwarz Weiß denken aber nicht."

Für gewöhnlich nicht. So extrem wie dieses Jahr waren die Unterschiede aber selten.

"Ja, gewiss, die Republikaner haben sich in den letzten Jahren primär durch negative Aktionen im Ausland bekannt gemacht, aber an der Heimatfront ist das wieder eine ganz andere Sache."

Da scheinst du ja nicht viel an der "Heimatfront" mitbekommen zu haben: Blockadehaltung gegen so ziemlich alles, was Obama macht, O-Ton: "R-Ziel sollte sein, Obama schlecht dastehen zu lassen." Das ging bei der Neuverschuldung so weit, dass die USA runtergestuft wurden. Und das versucht man jetzt Obama in die Schuhe zu schieben, neben Kommunismus und eigentlich-kein-echter-Amerikaner-sein, versteht sich.

"Es gibt bei den Republikanern genauso viele linke, wie es bei den Demokraten rechte gibt, und genauso viele Vernünftige, wie eben Beschränkte."

Das mag sein (ich bezweifle ja, dass bei so viel Degeneriertheit die Vernünftigen lange bleiben), es sind aber weder die "Linken" noch die Vernünftigen zur Zeit wählbar noch fließen ihre Ideen in das Wahlprogramm ein. Was übrig bleibt sind Kreationisten und Privilegierte, die keinerlei Ahnung vom Leben außerhalb der Oberklasse haben. (Romney: "Gründet eine Firma, wenn ihr kein Geld habt, leiht es euch von euren Eltern.")

"Romney z.B. hat als Gouverneur in seinem Bundesstaat die Gesundheitsfürsorge für alle eingeführt, noch vor Obama."

Eine Tatsache, die er für für Wahlkampfzwecke verschweigt, um stattdessen "Obamacare" zu bashen wie der Rest der aktuellen Reps. Da siehst du, was du bekommst, wenn er gewählt wird.
Und das ist nicht das einzige Thema, bei dem er sich nicht so im Klaren zu sein scheint:
http://melaniekillingervowell.files.wordpress.com/...

"Am Ende unterscheiden sich die Parteien gar nicht so radikal, eher sind sie mit unserer CDU und SPD vergleichbar."

Nein. Die Demokraten sind vielleicht mit dem gemäßigten Teil der CDU vergleichbar. Die Republikaner sind oft weit rechts davon, besonders zur Zeit. Und nichtmal nur wirtschaftlich.
Du wirst bei der CDU niemanden mehr finden, der ernsthaft Abtreibungen verbieten oder das Gesundheitssystem abschaffen will (oder sich das trauen würde). Und schon gar keine Mehrheit.

"[Obama] hat genauso Haushalte für soziale Bereiche zusammen gestrichen, wie es die Republikaner getan haben."

Und dennoch haben die Nicht-Reichen unter Obama mehr.

"Und runter gewirtschaftet wurde das Land nicht nur unter Bush, sondern auch unter seinen Vorgängern, wie z.B. Clinton."

Die übliche Verallgemeinern ohne Quellen...
http://24.media.tumblr.com/...
http://blogs-images.forbes.com/...
Und selbst wenn es auch Clinton gewesen wäre: warum wird dann von den Republikanern alles auf Obama geschoben? Es ist einfach eine Tatsache, dass vieles, was dort von Republikanerseite im Wahlkampf kommt eine Lüge ist:
http://www.shortnews.de/...
Und die meisten sind noch nichtmal gut.

"aber man sollte sich eben auch mal anschauen was er macht, was er gemacht hat, und wie viel er eben auch nicht geschafft hat."

Und vor allem warum er es nicht geschafft hat.

"Und dann versetze man sich mal in die Situation, und stelle sich vor man würde in den USA leben."

Vielleicht wäre ich dann genauso von FOX-News gehirngewaschen wie es einige zu sein scheinen. Ich möchte glauben nein.

"[...]Würden wir da nicht auch über Alternativen nach denken? Und seien sie noch so radikal und konservativ?"

Und die Alternative ist es den Mann zu wählen, der nicht weiß, was Armut ist, der die Autoindustrie hätte Pleite gehen lassen und der vermutlich Steuerbetrüger ist?

"Sie haben eben einfach die Hoffnung auf eine bessere Wirtschaft, Arbeitsplätze und dergleichen. Jene Hoffnung die sie vor 4 Jahren auch in Obama hatten, und die dieser leider nicht erfüllen konnte."

http://24.media.tumblr.com/...

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