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USA: Ausziehen als kulturelle Darbietung - Striplokal will Steuerpflicht umgehen

In den Vereinigten Staaten hat sich ein New Yorker Nachtklub nun eine besonders exotische Methode einfallen lassen, um sich dem festen Griff der Steuerzange zu entwinden. 400.000 US-Dollar will das Striplokal mit der Begründung, bei den lasziven Darstellungen handele es sich um Kunst, einsparen.

Ein Anwalt trat dafür ein, die Zuschauer dieser Darbietungen nicht mit einer Umsatzsteuerpflicht zu belasten, da diese auch den Gästen anderer künstlerisch-musikalischer Auftritten erspart blieben. Er zog sogar unterstützend die Aussage eines mit der Untersuchung betrauten Kulturanthropologen hinzu.

Die Behörden hielten allerdings dagegen: ohne den Auftritt nackter Frauen würden die meisten Besucher nicht zu den Auftritten erscheinen, hieß es. Ferner genössen nur "choreographierte Aufführungen" das Privileg der Steuerfreiheit. Auch die Richter, deren Urteil im Oktober erwartet wird, waren uneins.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Ausziehen, Steuerpflicht, Darbietung, Striplokal
Quelle: web.de

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