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Behandlungsfehler in 2011: Betroffene beklagen sich häufig zurecht

12.686 Patienten fühlten sich im Jahr 2011 nicht richtig behandelt - und warfen ihren Ärzten Behandlungsfehler vor. Dies ist zwar nur ein verschwindend geringer Anteil der Millionen Patienten die jedes Jahr behandelt werden, dennoch immer sehr Aufsehen erregend.

Der Medizinische Dienst des Spitzenverbands der Krankenkassen konnte den Verdacht der Betroffenen in etwa einem Drittel der Fälle bestätigen. Besonders häufig ging etwas bei therapeutischen Eingriffen schief: 41,3 Prozent aller Behandlungsfehler konnten hier nachgewiesen werden.

Doch auch das Therapiemanagement, die Diagnose und die Dokumentation waren häufige Fehlerarten. 8,6 Prozent der Patienten wurden falsch oder unvollständig aufgeklärt. Das bereits im Bundestag eingebrachte Patientenrechtegesetz soll Behandlungsfehler zukünftig reduzieren und Betroffenen helfen.


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arzt, Gesetz, Fehler, Patient, Behandlung, Behandlungsfehler
Quelle: www.aerztezeitung.de

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06.09.2012 13:55 Uhr von KingPR
 
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Was ich auch noch interessant finde: Hausärzte werden seltener beschuldigt, sind dann aber häufiger tatsächlich Schuld als andere Ärzte. Im Übrigen ist es natürlich das Behandlungsfehler passieren, man sollte den Betroffenen aber die Möglichkeit einräumen schnell und unkompliziert finanzielle Mittel für die entstandenen Schäden zu erhalten statt Jahrelang klagen zu müssen.

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