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Volksverhetzung: Ex-Chef der NPD muss vor Gericht

Am heutigen Donnerstag beginnt vor einem Berliner Gericht der Prozess gegen den ehemaligen Chef der NPD Udo Voigt. Ihm wird Volksverhetzung zur Last gelegt. So soll er im Frühling des Jahres 2010 die Leistungen der Soldaten der deutschen Wehrmacht angepriesen haben.

Das geschah im Rahmen einer Diskussion im Berliner Kommunalparlament, ob der Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus mit einer Veranstaltung gefeiert werden soll. Ferner soll Voigt maßgeblich an der Publikation eines Werbespots beteiligt gewesen sein, der Ausländer mit Kriminellen gleichsetzt.

In diesem Zusammenhang forderte er auch, der Zuwanderung von Ausländern nach Deutschland Einhalt zu gebieten. Bezüglich des Werbespots wurde ein zweiter 47-jähriger Mann angeklagt, der als Parteifunktionär aktiv ist.


WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, NPD, Volksverhetzung, Wehrmacht
Quelle: web.de

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