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Die Mega-Datenbank "Encode" zeigt: Im Erbgut gibt es keinen Müll

Junk-DNA gibt es kaum, wie "Encode" ergeben hat. In der "Encyclopedia of DNA Elements" erfassen Wissenschaftler, welche Funktion die etwa drei Milliarden Basenpaare der menschlichen DNA haben. "Encode" erweitere das Wissen über genetische Krankheiten.

Die momentan 15 Terabyte an Rohdaten sind frei zugänglich. Jetzt ist klar, dass die Junk-DNA für die Steuerung in den Zellen verantwortlich ist. Nicht nur Veränderungen in den Genen, sondern auch Abweichungen in diesen bisher wenig berücksichtigten Bereichen können zu Krankheiten führen.

Insgesamt besitzen 80,4 Prozent des menschlichen Genoms in mindestens einem von 180 Zelltypen zumindest eine Funktion. Einige bestimmen ob und wann ein Gen abgelesen wird, andere wirken sich auf die Struktur aus.


WebReporter: Teikai
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gen, Müll, Erbgut, Datenbank
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2012 12:17 Uhr von Phoenix87
 
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Natürlich gibt es "Junk-DNA", wenn auch nicht in dem Umfang, wie man es noch vor einigen Jahren mutmaßte.
Nach wie vor gibt es Retroposons, Pseudogene und Retropseudogene, die zu einem Großteil keine Funktionalität besitzen.
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06.09.2012 20:16 Uhr von cheetah181
 
+1 | -0
 
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"Insgesamt besitzen 80,4 Prozent des menschlichen Genoms in mindestens einem von 180 Zelltypen zumindest eine Funktion."

Wir lernen: 19,6 % sind nichts!

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