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Bangladesch: H&M macht sich für höhere Löhne für Textilarbeiter stark

Der schwedische Modekonzern H&M setzt sich nun in Bangladesch für bessere Löhne für Textilarbeiter ein. Derzeit verdient ein Textilarbeiter umgerechnet 29 Euro monatlich, was bei Weitem nicht zum Überleben ausreicht, aber dem gesetzlichen Mindestlohn Bangladeschs entspricht.

Laut der Organisation "Clean Cloth Campaign" wäre ein Lohn von mindestens 130 Dollar im Monat nötig, damit ein Textilarbeiter überleben kann. Der Moderiese, der 2011 Bekleidung im Wert von 1,5 Milliarden Dollar von Bangladesch erwarb, will nun "faire Löhne" für die Arbeiter in der Textilherstellung.

Zu diesem Anlass traf sich nun H&M-Chef Karl-Johan Persson mit der Premierministerin Bangladeschs, Sheikh Hasina. Der schwedische Modekonzern ist die zweitgrößte Modehauskette weltweit und der größte Einkäufer von Waren aus Bangladesch innerhalb Europas.


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WebReporter: sternchen88
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mindestlohn, Bangladesch, Löhne, Textilindustrie
Quelle: www.derwesten.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2012 07:55 Uhr von deereper
 
+2 | -0
 
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WERS GLAUBT!

solang H&M ein t-shir für 3€ verkauft wird sich an den Arbeiterlöhnen nix ändern
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30.09.2012 21:23 Uhr von Seravan
 
+0 | -0
 
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aber erst nachdem: einige kritische Berichte über indische Textilfabriken in dem Medien verbreitet wurden..


Scheinheilliges Dreckspack. Was nutzen höher Löhne wenn Kinder schon beim Färben und Arbeiten ihre Gesundheit ruinieren für ein paar Kröten.

Aber was will der Kunde:

Entweder Geiz ist Geil oder unbezahlbar für Normalverdienende.

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