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Rekord: Forschern gelingt Teleportation über Distanz von 143 Kilometern

Einem aus Österreich stammenden Forscherteam gelang es kürzlich, Informationen über eine vorher noch nie da gewesene Distanz zu teleportieren - 143 Kilometer weit. Diese Distanz beschreibt die Strecke von La Palma nach Teneriffa, die die Forscher tatsächlich für ihre Versuche nutzten.

Zwar können Lebewesen und Gegenstände nicht mittels dieser Methode den Standort wechseln, allerdings verspricht diese einen zukünftigen Nutzen im Bereich der globalen Vernetzung. Ein "Quanteninternet" beispielsweise, so die Physiker könnte hiermit auf den Weg gebracht werden.

Dieses könnte manche Vorgänge erheblich beschleunigen. Bei der Technologie werden zwei Teilchen miteinander verschmolzen, sodass sie einen gemeinsamen Quantenzustand erreichen. Dieser wird auch bei enormer räumlicher Trennung nicht zerstört. Ein drittes Teilchen kann so übertragen werden.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Rekord, Distanz, Teneriffa, Teleportation
Quelle: web.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2012 08:06 Uhr von Neo1989
 
+11 | -1
 
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Wenn ich mir die Quelle nochmal durchlese (Ja auch wenns nur web.de ist, es reicht ums zu verstehen) bin ich doch ganz schön erstaunt über dieses Verfahren. Schon erstaunlich was alles möglich ist.
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06.09.2012 08:39 Uhr von Daaan
 
+14 | -2
 
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Autor hat keine ahnung: Das zeigt der dritte und wichtigste Absatz ganz deutlich.
die sind nicht verschmolzen sondern verschränkt. Das ist ein Begriff der Quantenmechanik wofür verschmolzen kein Synonym ist.
Außerdem wird das dritte Photon nicht "so übertragen".
Es geht nicht um das Photon sondern um seinen quantenzustand.

Dennoch wenigstens eine dem Thema nach zu bevorzugende News. Weiter so insoweit
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06.09.2012 08:44 Uhr von Pattyman
 
+8 | -6
 
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Alte Geschichte neu aufgewärmt Das gab es schon vor über 10 Jahren. Quanten werden zueinander verschränkt und deren Spin an anderer Stelle ausgewertet. - Hier wird nicht gebeamt im StarTrek-Style, sondern ledichlich Informationen übertragen. Ein Telefonanruf oder eine eMail wäre hier die preiswertere Alternative.
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06.09.2012 09:31 Uhr von maxyking
 
+6 | -0
 
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+ für die News: auch wenn sie nicht so ganz genau ist. Immerhin ist es ein Wissenschaftliche News und es kommt nicht ein mal das Wort Mysteriös vor.
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06.09.2012 09:55 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+4 | -1
 
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Auf: der Erde vllt nicht ganz so sinnvoll. Aber mit Sonden oder Raumschiffen die sonst stunden brauchen bis die Information ankommen wäre eine echtzeit Übertragung geil.
Genauso gibt es kein "Funkloch" wie damals als die Landkapsel hinterm Mond war.
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06.09.2012 10:33 Uhr von MC_Kay
 
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Mal etwas klärung. @ AlphaTierchen1510
Bei verschränkten Photonen, erfolgt der Informationsaustausch noch immer nicht "sofort", sondern ist an die Höchstgeschwindigkeit für Informationen, der Lichtgeschwindigkeit, gebunden.
Zwar sind die verschränkten Photonen nicht verschieden, sondern das identische Photon. Diese sind in ihrer eigenen Dimension an gleichem Ort. Nur in unserer Dimensionswarnehmung sind diese räumlich voneinander getrennt.

Internet.
Suuuuper. Holt man sich die Pr0ns nicht in xx Milisekunden herunter, sondern gequantelt über verschränkte Photonen XD
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06.09.2012 11:30 Uhr von NGC4755
 
+1 | -0
 
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@Raskolnikow: "Bei der Technologie werden zwei Teilchen miteinander verschmolzen"

In der Quelle ist es genauso falsch.
Bei der Verschränkung werden nicht 2 Teilchen (Photonen) verschmolzen sondern ein Photon wird räumlich getrennt.
Das heißt wir sehen zwar dann 2 Photonen in Wahrheit ist es aber weiterhin nur eins.
Da beide "Teile" des Photons die gleichen Eigenschaften haben Impuls & Spin, ändert sich diese auch bei beiden Gleichzeitig wenn man eins davon manipuliert.
Schwer zu verstehen ich weiß.

Es gab da man ne Tolle Doku dazu die das sehr gut erklärt,
"Geheimnisse der Quantenphysik" leider führen alle Links zu
toten Quellen.
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06.09.2012 11:36 Uhr von NGC4755
 
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@MC_Kay: "Bei verschränkten Photonen, erfolgt der Informationsaustausch noch immer nicht "sofort", sondern ist an die Höchstgeschwindigkeit für Informationen, der Lichtgeschwindigkeit, gebunden."

Das ist so nicht korrekt, Verschränkung ist kein Informationsaustausch, man kann sie aber als Informationsaustausch verwenden.
Verschränkung ist Zeitlos des Zustand ändert sich sofort egal wie weit die beiden "Teile" des Photons auch auseinanderliegen, sie bleiben trotzdem 1 Photon.
Um das zu erklären darf man sich nicht nur auf die 3 Räumlichen Dimensionen unserer Welt beschränken.
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06.09.2012 12:08 Uhr von Nebelfrost
 
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bei einem quanteninternet wäre quasi eine beliebig große datenmenge im millisekundenbereich übertragbar. quasi in dem moment wo man z.b. bei einer 1 terabyte großen datei auf "ziel speichern unter" klickt, wäre sie auch schon da.
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06.09.2012 12:13 Uhr von Nebelfrost
 
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@alphatierchen1510: du unterläufst glaub ich einem denkfehler. eine teleportation ist nur eine spezielle form der informationsübertragung. und information kann IMMER nur mit maximal lichtgeschwindigkeit übertragen werden. man müsste also immer noch je nach entfernung ca. 5 bis 15 min warten, bis ein bild von einer marssonde die erde erreicht. lediglich die datenmenge, die innerhalb dieser zeit übertragen werden kann, ist quasi unbegrenzt.

obgleich ich mir nicht ganz sicher bin, ob man sich bestimmte quantenmechanische prozesse zunutze machen könnte, um die beschränkung auf lichtgeschwindigkeit bei der informationsübertragung zu umgehen. eine übertragungsmethode, die unabhängig vom raum ist und damit auch unabhängig von der zeit.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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06.09.2012 13:06 Uhr von NGC4755
 
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Nochmal zur Erklärung: Die Zustandsänderung auf die Verschränken Photonen erfolgt sofort, Zeitlos unentlich hohe Geschwindigkeit!
Allerdings um das zu bewerkstelligen muß man erst mal ein paar Verschränkte Photonen erzeugen, das eine speichert man an Ort und Stelle das andere überträgt man z.B. per Glasfaserkabel an sein Ziel also nur mit Lichtgeschwindigkeit.

Ist das Photon an seinem Ziel angekommen kann man seinen Zustand nun Messen und ändert dadurch gleichzeitig den Zustand des anderen gespeicherten Photons.

Wenn man jetzt theoretisch die Photonen lange Lagern könnte, könnte man immer Paare erzeuchen von denen das eine auf der Erde bleibt und das andere z.B. zum Mars geschickt wird. Hätte man nun einen genügent großen Vorrat angesammelt könnte man theoretisch ein Telefongespräch führen und ist nicht von der Lichtgeschwindigkeit abhängig, da die Zustandsänderung wie gesagt Zeitlos erfolgt. Praktisch aber leider nicht so einfach realisierbar zur Zeit eher Unmöglich!

Für die Computertechnik ist das deshalb so interessent weil ja bekanntlich ein Bit nur 2 Zustände hat, ein Quantenbit (Qubit) aber in Verschränkung viel mehr (exponenziell zur anzahl der Qubits). Des weiteren die Datenübertragung auf diese Weise abhöhrsicher weil ein Spion in der Mitte zwangsläufig eine Messung durchführt und daduch die Übertragene information verändert bzw. zerstört.

http://de.wikipedia.org/...
http://de.wikipedia.org/...
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06.09.2012 13:17 Uhr von Nebelfrost
 
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@darkcrow: zitat: "it´s magic"

no, it´s spooky action at a distance ;-)
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06.09.2012 16:51 Uhr von keiysar
 
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EINFACHE ERKLÄRUNG! https://www.youtube.com/...

Sehr interressant!
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06.09.2012 19:56 Uhr von Again
 
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NGC4755: "Hätte man nun einen genügent großen Vorrat angesammelt könnte man theoretisch ein Telefongespräch führen und ist nicht von der Lichtgeschwindigkeit abhängig, da die Zustandsänderung wie gesagt Zeitlos erfolgt."
Telefongespräch geht halt nicht, sondern nur Rauschen, welches keinerlei Information enthält.

@DarkCr0w:
Ich glaube man kann das zb mit halbdurchläsigen Spiegeln machen.

[ nachträglich editiert von Again ]
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06.09.2012 21:00 Uhr von sacklatte
 
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@AlphaTierchen: meinst du diesen Hollywood-Streifen der aus der Wüste gesendet wurde?
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06.09.2012 21:48 Uhr von spacekeks007
 
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omfg dann dauerts nich mehr lang bis ein wahnsinniger forscher mit ner fliege in nen teleporter kommt und langsam mutiert bis er nen fetter brummer wird...geiler film
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07.09.2012 14:03 Uhr von NGC4755
 
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@Again: Jo hast recht, dadurch das man den Zustand erst mit der Messung festlegt und dieser vom Zufall bestimmt wird,
wird aus meinem Transplanetarem Telefongespräch leider nix.

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