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Sozialforscher: Demografie hat keine Schuld am Rentenproblem

Der Chef des Instituts für Vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften, Prof. Dr. Christoph Butterwegge, teilt die von Sozialministerin Ursula Leyen aufgezeigten Probleme bei der künftigen Finanzierung der Rente. Allerdings habe die Demografie mit dem Rentenproblem nichts zu tun.

Butterwegge argumentiert, dass es bei der Rentenproblematik um ökonomische und nicht biologische Fragen geht. Die Demografie hält der Regierung hier als sozialpolitische Demagogie her. Bevölkerungswissenschaftler halten die beschworene Überalterung der Bevölkerung zudem für reine Kaffeesatzleserei.

Die Demografie zeigt eine Abnahme der Gesamtbevölkerung. Bei gleichzeitiger Steigerung des Bruttoinlandsprodukts hänge die Rentenhöhe einzig von der Verteilungspolitik der Mittel ab. Insgesamt seien genügend finanzielle Mittel vorhanden, welche nur gerecht verteilt werden müssten.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schuld, Rente, Gerechtigkeit, Demografie
Quelle: www.tagesschau.de

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05.09.2012 17:54 Uhr von HateDept
 
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vor allem tut die Politik: seit gefühlten 15 Jahren so, als ob das "Problem Demografiewandel" nun ganz plötzlich aufgetaucht sei.

Würde (hätte) jeder arbeitende Bürger in betreffenden Topf einzahlen, hätten wir diese Sorgen gar nicht.

[ nachträglich editiert von HateDept ]

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