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Umstritten: Relativierung der Kondom-Empfehlung durch Aids-Hilfe

Die Aids-Hilfe NRW hat mit einer Äußerung zum Gebrauch von Kondomen eine heftige Debatte in Fachkreisen ausgelöst.

Laut Arne Kayser vom Vorstand der Aids-Hilfe NRW wäre Sex ohne Kondom unter gewissen Umständen sicher, wenn ein HIV-Infizierter sich in einer gut verlaufenden antiretroviralen Therapie befände. Der Betroffene wäre dann nicht mehr infektiös.

Dazu gehen NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln auf Distanz: "Trotz aller medizinischen Fortschritte bleiben Kondome die sicherste Methode der Vermeidung von Aids und anderer sexuell übertragbarer Infektionen."


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WebReporter: netcafe
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Hilfe, AIDS, Kondom, Empfehlung, Ansteckung
Quelle: www.rp-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.09.2012 08:04 Uhr von netcafe
 
+6 | -3
 
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Vielleicht sollte dieser Vorstand das mal im Selbstversuch beweisen? Ich will keinen diskreminieren, aber wenn ich mich wissentlich damit angesteckt habe - wie auch immer- halte ich das für Verantwortungslos, andere bewusst damit zu gefährden. Solange mir keine 100%-ige Heilung garantiert ist, wäre ein Kondom ja wohl angebracht. Und vollständige Heilung ist eben noch nicht möglich. Hört sich ja an , als würde ein Kondom einen HIV-Infizierten diskreminieren...
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05.09.2012 10:02 Uhr von Monstrus_Longus
 
+2 | -0
 
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Oh man, die von der Aidshilfei NRW wurden voll missverstanden oder haben sich scheiße ausgedrückt. Ich hab das mal in einer kleinen Doku vor Jahren gesehen. Es ist so, dass PÄRCHEN teilweise trotzdem ohne Gummi miteinander schlafen können ohne das der Infizierte den Nichtinfizierten ansteckt. Das muss aber sehr genau untersucht werden und es ist natürlich ein gewisses Risiko da. Und natürlich muss der andere darüber aufgeklärt werden.
Ich denke, das geht auch nicht bei allen Infizierten. Das ist aber in keinster Weise ein Freifahrtschein.
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05.09.2012 10:21 Uhr von perMagna
 
+2 | -2
 
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Irgendwann sinkt die Viruslast unter die Nachweisgrenze. Dann ist der Betroffene zwar offiziell noch infiziert, aber nicht mehr infektiös. Da wird dann der Weg zum Gummis holen statistisch gesehen gefährlicher, als eine mögliche Ansteckung.
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05.09.2012 12:21 Uhr von Monstrus_Longus
 
+3 | -1
 
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Aber: ich frag mich, wieso die dann nicht noch den letzten kleinen Rest killen können.
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05.09.2012 12:30 Uhr von damitschi
 
+1 | -4
 
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Ich glaube es HACKT!!! Das klingt ja nach "russischem Roulette"!

Da gibt´s aber weitaus humanere Möglichkeiten der Überbevölkerung entgegenzuwirken als mehr unwissende Menschen sich einer evtl. HIV-Infektion auszusetzen!
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06.09.2012 04:51 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -0
 
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@damitschi: Nein das klingt nach Wissensch äh für dich Zauberei, ich weiss.

PerMagna und Monstrus_Longus haben es schon beschrieben.

Sowas zielt z.b. auf Paare mit Kinderwunsch ab.

Und die bei denen das vllt etwas gegen die Überbevölkerung tun würde, wird diese Aussage nicht erreichen und sie trifft schon garnicht auf sie zu. Denn diese Menschen krepieren an AIDS weil sie eben nicht perfekt eingestellt sind. Also greift die Aussage auch nicht.
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07.09.2012 08:39 Uhr von perMagna
 
+0 | -0
 
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Weil das Virusgenom ins Erbgut eingebaut wird. Dort kann es nicht vom Immunsystem attackiert werden.
Dann und wann werden das Virusgenom wieder abgelesen und neue Viren in der Zelle synthetisiert.
Es sind dann zwar extrem wenig, aber man ist dennoch HIV positiv.

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