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Brandenburg: Jobcenter-Chef will hart gegen "Verweigerer" vorgehen

Der Landeschef der Jobcenter im Land Bandenburg, Christian Gärtner, hat in einem Zeitungsinterview angekündigt, Hartz-IV-Leistungsbezieher künftig hart anzugehen. Besonders gegen "Verweigerer und Totalverweigerer" von Weiterbildungsmaßnahmen will man "hart durchgreifen".

In Brandenburg soll es nach Angaben von Gärtner eine sehr hohe Zahl von Hartz-IV-Beziehern geben, welche Weiterbildungen ablehnen. Man werde diese Menschen gegebenenfalls aus dem Leistungsbezug heraussanktionieren.

Nach Meinung des Blogs "gegen-hartz.de" handele es sich bei den meisten Weiterbildungsmaßnahmen lediglich um "Gruppen-Informationsveranstaltungen", welche oftmals abgelehnt werden. Außerdem würden Hartz-IV-Empfänger an Übungsfirmen vermittelt, welche die Betroffenen zu Hilfsarbeitern und Aufstockern machen würden.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Hartz IV, Brandenburg, Sanktion, Jobcenter, Verweigerer
Quelle: www.gegen-hartz.de

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36 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.09.2012 16:59 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+67 | -6
 
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Aber man bekommt doch zum Ende einer solchen "Weiterbildung" ein Zertifikat, wenn man dann immer noch keinen Job findet, macht man diese Weiterbildungsmaßnahme eben wieder und bekommt nochmal das gleiche Zertifikat....dann hat man wenigstens ein neues Hobby, die einen sammeln Briefmarken, die andern halt solche Zertifikate ^^

Die solln den Leuten lieber ein makelloses Arbeitszeugnis austellen, das bringt um einiges mehr und sich solche Zertifikate an die Backe kleben *g

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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04.09.2012 17:05 Uhr von keakzzz
 
+42 | -4
 
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morgen dann die Meldung: ""Verweigerer" wollen hart gegen Jobcenter-Chef vorgehen."
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04.09.2012 17:19 Uhr von Maedy
 
+24 | -1
 
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Klar die,die an den Maßnahmen teilnehmen,verschwinden dann aus der Arbetslosenstatistik.Das schönt dann die Arbeitslosenzahlen und wenn ein Jobcenter nicht genügend in so eine Maßnahme rein bekommt,dann gibts Ärger von oben.Den hat Brandenburg jetzt und wenns doof läuft,dann werden einige *Kundenberater* auch noch ihren Job verlieren,weil sie eben nicht durchgeggriffen haben.
Die Verweigerer selber haben ganz meine Sympatie,schließlich bringen die Maßnahmen nichts ...
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04.09.2012 17:39 Uhr von majorpain
 
+27 | -0
 
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Am liebsten wäre: Am liebsten wäre es denen von 1 € Jobler das haus bauen zu lassen inkl Garten und das Baumaterial als Fortbildungsmasnahme abzurechnen.

http://inforondel.wordpress.com/...

War halt in Recklinghausen
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04.09.2012 17:43 Uhr von Marco Werner
 
+28 | -2
 
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Die News gibt ja schon wieder, was sein: eigentliches menschenverachtendes Ziel ist: Nicht etwa die Leute in Arbeit zu bringen, sondern lediglich aus raus aus der Statistik oder -noch besser- gleich raus aus sämtlichen Bezügen. In Arbeit zu bringen wäre wohl auch nicht wirklich möglich, denn laut amtseigener Statistik gabs im August 4946800 Arbeitslose, die es auf 493380 freie Stellen zu verteilen galt. Damit könnte also gerademal jeder 10. in Arbeit gebracht werden. Und in diesen 4946800 Arbeitslosen sind noch nicht die drin, die laut Statistik aufstockende Leistungen beziehen,denn da hätten wir nochmal 3,4 Mio Leute, die im Amtsdeutsch als "Unterbeschäftigt" bezeichnet werden. Noch was vergessen ? Ach ja...die 12,2 Mio Leute, die zwar arbeiten, aber aufgrund ihres geringen Einkommens keine Sozialbeiträge zahlen müssen (d.h. unter 400,01€ verdienen). Auch die würden sicher gerne mehr Geld verdienen.
Wann werden es diese Sesselpupser in den Amtsstuben mal kapieren, daß die hohe Arbeitslosigkeit nunmal nicht allein die Schuld der Betroffenen ist ?

[ nachträglich editiert von Marco Werner ]
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04.09.2012 18:12 Uhr von Marco Werner
 
+28 | -3
 
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@Digitalkaese: Wie wäre es,wenn du das dem Typen erklärst, der dir dann nach Feierabend auf dem Heimweg das Messer an die Kehle hält, weil er sonst keine andere Einnahmequelle mehr als die Kriminalität hat ? Was glaubst du denn,wo die vielen Jobs herkommen sollen, die nötig wären ? Kannst ja für den Anfang deinen eigenen Job zur Verfügung stellen. Ach nein..den gibts ja gar nicht, Forentroll.

[ nachträglich editiert von Marco Werner ]
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04.09.2012 18:15 Uhr von uhrknall
 
+23 | -1
 
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@Digitalkaese: Alle Hilfen für Arbeitslose abschaffen? Ich glaube, mit dieser Meinung bist du alleine.
Schliesslich bezahlt man als Arbeitnehmer (als Selbstständiger freiwillig) einen Beitrag zur Arbeitslosenversicherung. Und die ist schon notwendig.

Weiterbilden kann ich mich aber auch alleine. Das Amt gibt einem so ein halbes bzw sogar ein ganzes Jahr Zeit, um sich wieder fit für einen Job zu machen. Und das ist gut so. Entweder man schafft es, oder man rutscht ab.

Selbstverständlich gibt es auch Schmarotzer, wofür aber Arbeitssuchende nichts können. Also nicht gleich alle in einen Topf werfen.
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04.09.2012 18:27 Uhr von Marco Werner
 
+21 | -1
 
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@uhrknall: Das Problem bei den Weiterbildungen ist aber in der Regel, daß nicht der Kunde über die Art der Weiterbildung entscheidet, sondern das Amt. Und letzteres "entscheidet" das per "Ehne-Mehne-Muh!"-Verfahren, wer welche "Weiterbildung" zu machen hat. Das Ergebnis sind dann Kurse, in denen vom Buchhalter bis zur Putzfrau alle möglichen Berufsgruppen zusammenhocken und ein Thema erlernen, welches die einen langweilt und die anderen vollkommen überfordert, weil sie nichtmal die Grundlagen beherrschen.
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04.09.2012 18:43 Uhr von pest13
 
+18 | -0
 
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Hm, hart durchgreifen Ah, ich hab´s! Für jeden, der s.g. "Weiterbildungsmaßnahmen" verweigert und danach erfolgreich gegen Kürzungen klagt, wird dem Herrn Christian Gärtner das Gehalt halbiert.
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04.09.2012 19:05 Uhr von Marco Werner
 
+10 | -2
 
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@Jimboooo: Ansich wäre gegen Weiterbildungen etc nichts zu sagen. ABER: Sie müssten wesentlich personenbezogener sein,d.h. es müsste mehr auf die tatsächliche Notwendigkeit so einer Weiterbildung geschaut werden. In erster Linie müssten die Ämter da mehr mit dem Kunden zusammenarbeiten, denn der weiß in der Regel am Besten, ob eine bestimmte Weiterbildung sinnvoll ist oder nicht. Zudem müssten die Ämter endlich mal von der blöden Idee wegkommen, daß ein halbes Jahr vollkommen ausreicht,um einen kompletten Beruf zu erlernen. Das war früher bei den 2jährigen Umschulungen schon schwer, in 6 Monaten ist es praktisch ausgeschlossen.
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04.09.2012 19:14 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+10 | -0
 
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@Digitalkäse: Ich hatte mal ne "schöne" News geschrieben.....

http://www.shortnews.de/...

So wird die Zukunft aussehn, auch mal die Quelle dazu lesen, ist interessant....find ich zumindest :)

Es ist eben so, dass es in Zukunft nicht "mehr" sondern "weniger" Arbeitsplätze geben wird und teilweise auch schon gibt....also was Arbeitsplätze anbelangt, von denen man wirklich leben kann.
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04.09.2012 19:17 Uhr von TeleMaster
 
+16 | -0
 
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...Muss der Mann sich profilieren oder rechtfertigen? Saß er letztens am Stammtisch und irgendwer meinte zu ihm, dass alle Hartzer faul sind?

Und wie will er seine Millionen von Hartzern denn so richtig hart rannehmen? Von hinten? Das tut doch weh.

Ja, schickt die Deutschen in den Deutschkurs. Die Ex-EDV-Leute zu Computerkursen. Den Psychopathen zum Kindergarten. Vermöbelt sie alle. Macht sie platt. Schürt Panik allen Arbeitnehmern, damit sie vor lauter Angst für 4 EUR in der Stunde Rücken und Knie kaputtmachen, um am Ende doch noch Wohngeld beantragen zu müssen.

Mannnnnn.... ich mag auch keine arbeitsfaulen und sozialschmarotzende Langschläfer; aber mit Druck erreicht der nur eines: Noch mehr psychisch Kranke. Arbeit finden wird mit den ganzen Maßnahmen garantiert niemand. Und das weiß er auch. Mit Druck auf Arbeitslose stärkt er seine Wählerstimmen der Arbeiter und Neider.

Natürlich gibt es Ausnahmefälle (Arno-Dübel-like), aber dies sind Einzelfälle, die man völlig ohne medienwirksame Parolen hart rannehmen kann, ohne dass man gleich alle über einen Kamm scharrt. Wissend, dass da draußen auch viele nur deswegen H4 erhalten, weil es, gerade im Brandenburger Raum (gilt aber auch für den Pott), tatsächlich nicht so viele fair-bezahlte Arbeitsstellen gibt.

[ nachträglich editiert von TeleMaster ]
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04.09.2012 19:36 Uhr von Perisecor
 
+5 | -16
 
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04.09.2012 19:50 Uhr von Marco Werner
 
+13 | -0
 
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@DarkCr0w: Die hab ich auch...genützt hat mir das genausowenig wie die vorhergehenden 20 Jahre Erfahrung in dem Bereich. Stattdessen wird in der Praxis mehr auf irgendwelche nichtssagenden Abschlüsse geschaut, die oft genug nichtmal zwingend für den Job notwenig sind. Wenn ein mies bezahlter Admin-Job in einem kleinen mittelständischen Unternehmen zu vergeben ist, muss es fachlich gesehen nicht unbedingt ein Diplom-Informatiker als Bewerber sein....aber erklär das mal den Personalchefs.
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04.09.2012 20:28 Uhr von majorpain
 
+11 | -0
 
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Na ja: Finde das es echt abgeschaft gehört das man Arbeit hat nacher noch auf das Amt gehen muss. Sorry und der Chef sich noch daran berreichert. Siehe Zeitarbeit.

Deswegen bin ich für Mindestgehalt wo jeder davon leben kann. Denke das würde auch viele Kassen entlasten KK,Arbeitslosenkasse etc.

Hätte jemand Lust für 8,50 arbeiten zu gehen und dann noch viel Geld in Sprit oder öffentliche Verkehrsmittel zu investieren ?

Mieten sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Energie noch stärker.

Warum soll ich für etwas mehr als Harz4 arbeiten gehen?
Tolle Motivation eigentlich gehste arbeiten und hast weniger als davor.
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04.09.2012 20:45 Uhr von architeutes
 
+2 | -9
 
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Worte ,Worte ;Worte, Im Grunde muß jeder sehen wo er bleibt , das Glück klingelt
nicht an der Haustür.
So ist das mit allen Dingen des Lebens ,nicht nur in Sachen
Job ,oder Weiterbildung.
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04.09.2012 21:10 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+7 | -0
 
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@Digitalkaese: "Mag sein das es schlecht bezahlte Jobs gibt, nur was das mal wieder mit Amerika zu tun haben soll erschließt sich mir nicht."

Vieleicht meint er so etwas....

http://www.helpster.de/...

Als Bedienung verdienst du dort eigentlich nichts, die leben fast nur vom Tinkgeld, das sie bekommen....und er meinte wohl, dass wir nicht mehr weit weg von diesem Beispiel sind.

Schön ist es nicht ^^

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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04.09.2012 21:47 Uhr von Marco Werner
 
+15 | -1
 
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@Digitalkaese: Dann verpiss dich doch, wenn du meinst,daß es in anderen Ländern besser ist.
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04.09.2012 21:55 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+6 | -1
 
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@D.Kaese: "Nein, schön ist sowas sicher nicht, aber Niedriglohn ist kein rein Amerikanisches Phänomen!
Gastronomie ist hierzulande auch eher Niedriglohn."

Und es geht immer weiter in diese Richtung, glaub darauf hat er angespielt...es ist eben nicht gut wenn alles schlechter statts besser wird....zumindest für die meisten Menschen in Zukunft, natürlich nicht alle, aber wohl die große Mehrheit ^^

Hab da eben noch nen Kommentar von nem andern User beantwortet....wie siehst du das, musst dir halt erst mal alles durchlesen, anders wirkts vieleicht komisch ^^

http://www.shortnews.de/...

Gerade wegen diesem Satz hier ^^

"Hier wird man doch gehasst und angefeindet nur weil man was erreicht hat und sich was leisten kann, von denen die nichts leisten wollen!"

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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04.09.2012 22:06 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+7 | -1
 
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Edit: Also es geht darum die Arbeitsplätze durch Maschinen und "Roboter" zu ersetzen...also so dass in Zukunft alles "vollautomatisch" läuft und nur noch ganz wenig Personal benötigt wird....wenns dann "keine" Arbeitsplätze mehr gibt, wo kommt dann das Geld für die Bürger her !?



[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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04.09.2012 22:19 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+9 | -1
 
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Oh nee, ein Hetzer, oder Realitätsverweiger ^^: So, ich geh mal off....bin schon zu lange Online lol
Werd morgen wieder auftauchen :)

Da hab ich schon gedacht, man könnte ungestört über die Zukunft philosophieren....und dann taucht der Seltsame hier auf ^^

Naja, wir leben in einem freien Land....bis denne *g
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04.09.2012 23:03 Uhr von grandmasterchef
 
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Was arbeitet der Käse eigentlich? Berufs-Troll? ^^ Workaholic? Bück dich hoch?
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05.09.2012 04:10 Uhr von MarcTaleB
 
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Warum kann man nicht einfach Jobs schaffen? Es gibt doch so viele Möglichkeiten. Gerade in öffentlichen Bereichen oder im Sicherheitsbereich oder in Geschäften
Das machen die USA auch erfolgreich. Da werden Securityleute an die Miethäuser gepackt (Schulung dafür ist, glaube ich, 3 Tage). In Geschäften könnte man Greeter und zusätzliche Helfer einsetzen. Im öffentlichen Bereichen gibt es ja viele Möglichkeiten. Allein so könnte man betimmt 1-2 Mio Jobs schaffen.
Bezahlt wird dann das Existenzminimum vom Amt. Hauptziel dahinter ist dann, den Menschen ein geregeltes Leben zu schaffen und so in der Arbeitswelt zu halten.
Menschen, die sich weigern, könnten dann wirklich extrem gekürzt werden.
Besser als Weiterbildungsmaßnahmen. Ich habe so eine 2000/2001 zum IT-Systemkaufmann gemacht und die war Blödsinn. 1. Die, die wirklich interessiert waren, wußten teilweise mehr als die Lehrer. 2. Versuch mal denen, die in die Maßnahme hinein gezwungen werden oder die sogar an Altersvergessenheit leiden (wir hatten 4 über 55) oder grundsätzlich nicht intelligent genug sind, das Hexadezimalsytem beizubringen (und das ist ja noch einfach!). 3. Von 22 Abschlüsslern (35 haben die Maßnahme insgesamt begonnen) hat KEINER einen Job in dem Bereich bekommen. 20 waren danach weiterhin arbeitslos.
Die oben erwähnten Jobs sind auch keine Granaten, aber wenigstens so einfach, dass sie im Prinzip jeder machen kann.
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05.09.2012 07:42 Uhr von Slaydom
 
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ohman: diese Hetze hier wieder.
Da wird vergessen, dass über50% der Hartz IV Bezieher arbeiten. Statistisch gesehen gab es schon immer 1-2 % Der Arbeitslosen, die niemals arbeiten wollen.
Es gibt in Deutschland mom 1 MIllionen freie stellen bei geschönten 4MIllionen Arbeitslosen, die Wahrheit sieht jedoch anders aus. Es sind fast 7 Millionen Arbeitslose und 12 Millionen Hartz IV Empfänger. Selbst Rentner müssen heutztage immer mehr Hartz IV Beziehen obwohl viele von denen 40 Jahre in die Rentenkassen bezahlt haben.
So sieht nämlich die Wahrheit aus und nicht wie RTL es mit ihren Sendungen zelibriert.
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05.09.2012 08:24 Uhr von no_trespassing
 
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Die Weiterbildungen sind reines Alibi: Kein seriöses Unternehmen stellt Mitarbeiter ein, die ein Zertifikat zu diesen Weiterbildungen haben.

Das sind

- Zertifikat zur Steigerung der Berufs- oder Ausbildungsfähigkeit
- Zertifikat zur Selbstfindung und emotionalen Stärkung
- Zertifikat zur vorbereitenden Qualifizierung für weitergehende Qualifizierungsmaßnahmen, etc.

All diese "Zertifikate" drücken nur aus, dass man jemand irgendwie von Grund auf aufbauen muss - also dass jemand ausgebildet werden kann, dass jemand psychisch in der Lage ist überhaupt ausgebildet zu werden oder überhaupt für Qualifizierungen aufnahmefähig ist.

Es gibt Leute, die sprechen Englisch auf Muttersprachenniveau, befinden sich aber in Qualifizierungsmaßnahmen. Wenn die dann anfangen, den Teacher zu kritisieren, dann wird der schon mal pampig: "Wenn Sie fehlerfrei Englisch sprechen könnten, dann wären Sie jetzt nicht ohne Job!"

Andere wiederum dürfen etwas basteln, malen, etc. wie im Kindergarten und sollen damit ihre Kreativität erkunden.
Als eine Frau mal gefragt hat, was das denn bringe, entgegnet der "Seminar"leiter: "Das sollen Sie ja gerade herausfinden!"

Man hofft irgendwie Leute unterzubringen, nur eben raus aus den Statistiken.

Deswegen muss es wie in Frankreich einen Qualifikationsschutz geben.

Natürlich ist ein Ponader von den Piraten sehr kontrovers - aber ist er wirklich allein schuld?
Er hat ein Abitur von 1,0 in Bayern geschafft und führt in gewisser Weise auch die Republik vor. Er müsste nicht sammeln gehen, wenn man ihm ein adäquates Angebot von 3000-4000 EUR/brutto unterbreitet wird. Erst wenn er das auf dem Tisch hat, wäre er wieder in der Bringschuld.
Drunter würde ich bei so einer Qualifikation auch nicht arbeiten gehen.

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