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Pater K. kehrt nach vermuteten sexuellen Übergriffen in den Alltag zurück

Pater K., dem sexuelle Übergriffe auf Schüler vorgeworfen wurden, wurde nun zurück an seiner Schule in Bonn begrüßt. Er hatte angeblich mehrere Jungen im Genitalbereich berührt und ohne medizinische Notwendigkeit Zäpfchen verabreicht.

Nachdem es zur Anzeige zweier Betroffener kam, nahm sich die Staatsanwaltschaft des Falls an. Die Eltern der Schüler solidarisierten sich in der Zeit mit dem Beschuldigten. Am Ende wurde Pater K. freigesprochen, da ihm zwar Fehlverhalten - aber nicht unbedingt eine sexuelle Motivation attestiert wurde.

Der Vertrauenslehrer, an dem sich die Jungen gewandt hatten, ist hingegen aufgrund der "vergifteten Atmosphäre" nicht mehr an der Schule tätig. Gleiches gilt für die Schüler die berichten, sie seien seit Erhebung ihres Vorwurfs Opfer von Mobbing geworden.


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WebReporter: keakzzz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Opfer, Schule, Täter, Mobbing, Übergriff, Vertrauensleher
Quelle: taz.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.09.2012 06:19 Uhr von keakzzz
 
+13 | -6
 
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Noch jemand, der genauso kotzen möchte wie ich? Das ist doch schon beinahe lächerlich. In diesem Fall bestreitet der Beschuldigte nicht einmal die grundsätzlichen Vorwürfe, aber es kommt aufgrund der möglicherweise fehlenden "sexuellen Motivation" zu keiner Verurteilung! wtf?!
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04.09.2012 07:46 Uhr von Ganker
 
+1 | -5
 
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@Autor: Sei mir bitte nicht böse, aber die Überschrift ist irreführund.
"Opfer verlassen die Schule, Täter kann bleiben".
Das klingt für mich so als müssten die Opfer die Schule zwangsweise verlassen, und der Täter kann einfach so bleiben.

Das eigentlich traurige in meinen Augen ist, dass die vermeintlichen "Schüler-Opfer" unter mobbing standen.
Wie grausam Schüler doch sein können
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04.09.2012 08:07 Uhr von keakzzz
 
+2 | -0
 
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@Ganker: habe ich natürlich zur Kenntnis genommen, kann ich aber nicht ganz nachvollziehen. sonst hätte ich das auch anders formuliert (z.b. durch das Wort "müssen").

ist einfach schwierig bei dem wenigen zur Verfügung stehenden Platz alle Hauptinfos unterzubringen (und der Gegensatz "das Klima ist so täterfreundlich, daß die Opfer die Schule verlassen, während dieser so an der Schule weitermachen darf" ist imo entscheidend).

[ nachträglich editiert von keakzzz ]
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04.09.2012 09:43 Uhr von psycoman
 
+2 | -0
 
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@Vorredner: Also wenn der Mann freigesprochen wurde, dann hat er die Taten doch entweder nicht begangen oder sie lassen sich nicht beweisen. Daher darf er natürlich an seinen Arbeitsplatz zurück, auch wenn das blöd für die angeblicen Opfer ist.

Als Opfer würde ich dann wohl auch die Schule verlassen, da ich dann nicht den "Täter" täglich sehen müsste.
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04.09.2012 09:44 Uhr von Devils_Eye
 
+3 | -1
 
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ist doch frei gesprochen worden oder? Ergo ist er unschuldig
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04.09.2012 09:48 Uhr von keakzzz
 
+1 | -1
 
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naja: @psycoman und Devils_Eye
das kommt auf eure Definition von "unschuldig" an. Der Punkt ist ja: einen großen Teil der Vorfälle streitet er nicht einmal ab.

Paradebeispiel: das Verabreichen von Zäpfchen obwohl es dafür keinerlei Anlaß gab.
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10.10.2012 14:02 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -0
 
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Schon lustig wie man durch einfache Falschaussage: beim zitieren der Quelle die Wahrheit derart verdrehen kann.

Er hat keine Zäpfchen ohne Grund verabreicht sondern siehe Originalzitat aus der Quelle:
[...]Als Sanitäter habe Pater K. Schülern Zäpfchen verabreicht – Zehn- und Elfjährigen – ohne deren Einverständnis.[...]

Ist schon ein Unterschied ob die Kinder ihr Einverständnis nicht geben oder ob es gar keinen Grund gibt ihnen etwas einzuführen.

Und von daher erscheint es auch nicht verwunderlich wenn er freigesprochen wurde, da man wirklich schwer machweisen bzw. in diesem Fall wohl eher gar nicht nachweisen kann ob er sexuelle Motivation hatte

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