03.09.12 14:21 Uhr
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Meinung zur Schuldfrage: Wird Deutschland den Nazi-Stempel jemals los?

Wohl kein anderes Land der Welt hat eine derart weitreichende Vergangenheitsbewältigung durchlebt wie Deutschland. Dennoch reitet Europa immer wieder auf dem Nazi-Image herum. Gleichzeitig aber soll Deutschland in Europa eine Führungsrolle übernehmen. Ein aktueller Artikel im "P.T.-Magazin" stellte nun die Frage, ob sich das jemals ändern wird.

Die Frage nach der Schuld des zweiten Weltkrieges und den Verbrechen an der jüdischen Bevölkerung stelle sich demnach der jungen Generation nicht mehr. Der Bezug fehlt. Zeit-Autor Bernd Ulrich stellt daraufhin die Frage: Ist es langsam genug der Vergangenheitsbewältigung?

Denn die Jugend sei in der Lage, sich mit den Verbrechen der Vergangenheit ernsthaft zu beschäftigen, schreibt Dagmar Schulze Heuling für das P.T.-Magazin. Dass das Thema erstmals aus dem linken politischen Lager diskutiert werde, mache es nun "frei diskutierbar".


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WebReporter: opwerk
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Schuld, Nazi, Meinung, Vergangenheit, Stempel
Quelle: www.pt-magazin.de

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53 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.09.2012 14:24 Uhr von Truemmergesellschaft
 
+15 | -19
 
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mal ganz ehrlich: was ein Scheiß
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03.09.2012 14:29 Uhr von Katzee
 
+118 | -4
 
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Schuld fühle ich: wegen der deutschen Nazi-Vergangenheit nicht. Ich wurde erst 20 Jahre nach Kriegsende geboren und weigere mich, mich für etwas schuldig zu fühlen, woran ich keinen Anteil hatte und das ich auch nicht verhindern konnte. Allerdings sehe ich es auch für uns alle als wichtig an, dafür zu sorgen, dass sich so etwas wie Nazi-Deutschland nicht wiederholt.

Für die Länder, die Geld und/oder Waffen von uns wollen, wird unsere Vergangenheit immer ein beliebtes Mittel sein, um unseren Politikern Druck zu machen, damit sie sich den Forderungen dieser Länder schuldbewußt beugen. Ein wenig mehr Rückgrat seitens der Politiker wäre da wünschenswert aber nicht sehr realistisch.
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03.09.2012 14:32 Uhr von Atatuerke
 
+76 | -9
 
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das hier bezweifel ich mal: "Gleichzeitig aber soll Deutschland in Europa eine Führungsrolle übernehmen"

Deutschland wird immer wieder mit Nazi-Stempel konfrontiert um Geld aus dem Staat raus zu kitzeln.

Deutschland soll nur für alles und jeden zahlen und die Schnauze halten.(alle deutschen sind ja böse Nazis)
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03.09.2012 14:41 Uhr von S0u1
 
+51 | -7
 
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Nur wenn wir den nächsten Krieg gewinnen ansonsten nicht ... vllt gibts dann endlich mal Reperaturzahlungen von den Russen und den Amis ...
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03.09.2012 14:48 Uhr von sicness66
 
+28 | -11
 
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Naja: Man sollte das ganze mal etwas nüchterner betrachten und nicht gleich in die Opferrolle verfallen. Jedes Land hat seine Vorurteile, die sich bei jedem eingebrannt haben. Deutschland wird den Nazi-Stempel noch lange tragen, genauso wie man herrschsüchtige Franzosen als Napoleon abstempelt. Man muss es eben verstehen, damit umzugehen. Und im Alltag mit vernünftigen Ausländern werden eigentlich keine Klischees herausgeholt, außer man will sich mal ein wenig dumm machen.
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03.09.2012 14:52 Uhr von Klugbeutel
 
+25 | -2
 
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Solange sich damit Geld machen lässt wird es auch nicht aufhören.
Erst wenn all diejenigen, die mit den Schuldzuweisungen versuchen Vorteile für sich herauszuschlagen, eine klare Abfuhr bekommen - dann wird es aufhören.

[ nachträglich editiert von Klugbeutel ]
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03.09.2012 14:55 Uhr von shane12627
 
+37 | -2
 
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Ich werde mich nie dafür schuldig fühlen, was damals passiert ist. Ich habe damit nichts zu tun.
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03.09.2012 15:03 Uhr von Klugbeutel
 
+37 | -2
 
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Es geht nicht darum dass wir uns schuldig fühlen: es geht nur darum, dass wir weiterhin möglichst lange bereit sind zu Zahlen.
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03.09.2012 15:06 Uhr von ZzaiH
 
+31 | -2
 
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das mit dem nazi-stempel: wird aufhören, wenn es in deutschland nix mehr zu holen gibt

bis dahin wird es immer wieder heißen: moment mal da war doch mal sowas...
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03.09.2012 15:07 Uhr von Aggronaut
 
+21 | -5
 
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die ewig gestrigen sind nicht die nazis: sondern die politiker die wehement mit der ns fahne wehen und vor dem rechten terror warnen. anstatt gesunden nationalstolz zu propagieren zudem sich auch so mancher ausländer bekennen sollte

mit angst und vorwürfen lässt sich das volk aber besser kontrollieren.

den stempel werden wir erst nach einem krieg wieder los.

[ nachträglich editiert von Aggronaut ]
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03.09.2012 15:12 Uhr von blade31
 
+23 | -3
 
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Nein: das werden wir nicht los solange irgendwelche Zentralräte bei jedem kleinen Furz diesen Stempel aus der Kiste holen...
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03.09.2012 15:47 Uhr von ElChefo
 
+6 | -4
 
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...das Ganze führt sich doch selbst ad absurdum, wenn erst die Diskussion im linken Lager ein Thema debattier- und salonfähig macht.

Wieder mal machen sich Deutsche selbst zum Gespött.
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03.09.2012 15:59 Uhr von joern_l
 
+19 | -4
 
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Langsam habe ich die Schnauze voll, ich bin 1962 geboren und habe an der ganzen Sache keinen Anteil ! Wofür sollte ich mich schuldig fühlen ? Dafür dass mein Großvater bei Stalingrad in Gefangenschaft geriet und 1956 wieder von dort zurückkam ?? Schuldig sollten sich dafür ganz andere fühlen !

Unsere Politiker sind ein Haufen Müll, wenn sie sich damit immer noch erpressen lassen, und auf dieses Thema überhaupt reagieren ! Ich habe nichts getan, brauche mich für nichts zu schämen - ich war ja noch nicht mal zu dieser Zeit geboren.

Langsam kann ich dieses Thema nicht mehr hören, und wenn mich damit einer erpressen wollte - dann gerade nicht, auch wenn ich vielleicht geneigt gewesen wäre zu helfen. Aber so nun mal nicht !
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03.09.2012 16:34 Uhr von pest13
 
+9 | -8
 
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Nazi-Stempel ist doch eine gute Sache, aber: Nazi-Keule ist noch besser. Kaum macht man auf die Herkunft eines Kriminellen, schwuppdiwupp ist die Lieblingswaffe der s.g. "Antifaschisten", obwohl Nazis keine Faschisten sind, Einsatzbereit!

p.s. Was hätte man für ne Menge Geld scheffeln könnete, wenn man die Nazisymbole als geschützte Warenzeichen eintragen ließe.
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03.09.2012 16:52 Uhr von ElChefo
 
+14 | -3
 
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pest: Man braucht ja nicht mal die Keule. Die BrüderInnen von der linken Seite besorgen es sich gerne auch mal selbst. Wir erinnern uns an Scherer8 und die großartigen Szenen nach Übergriffen durch arabische Jugendgangs auf die Bewohner.
http://www.heise.de/...
http://www.taz.de/!87249/
Da will man ja nicht mal diejenigen anzeigen, die einem aufs Maul gehauen haben, weil man damit ja direkt ausländerfeindlich ist. Total schlimm.

...und genau DAS ist die Absurdität. Nur, weil das linke Lager ein Thema entdeckt, das sie vermeintlich plötzlich auch was angeht, soll es salonfähig sein?
...wie soll man das ernst nehmen.
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03.09.2012 16:54 Uhr von magnificus
 
+7 | -1
 
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Glaub nicht: dass wir den los werden. Obwohl es in anderen Ländern weit mehr echte Nazi Hardliner gibt.

"Wir haben 2 Weltkriege in den Sand gesetzt...
Da ist die Luft etwas raus..."

Georg Schramm
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03.09.2012 17:02 Uhr von Maoam2010
 
+14 | -7
 
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Naja: Die Deutschen werden ja von einigen Gruppen noch als Nazis gesehen. Die linken Spinner z.B bezeichnen ja auch jeden Fußballfan mit einer D-fahne als Nazi.Total krank. Ich glaube, viele Menschen wissen gar nicht, was ein Nazi überhaupt ist/war.
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03.09.2012 17:10 Uhr von meisterthomas
 
+11 | -6
 
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Keine Frage der Schuld: Wir werden solange die Fehler unserer Vergangenheit wiederholen, bis wir bereit sind, aus ihnen zu lernen!

Und heutzutage wiederholen nicht zuletzt gerade die Israelis die Fehler der Nationalsozialisten.
Ja es war ein in Israel lehrender Philosophie Professor, der schon seinerzeit zu seinen Studenten sagte:
Israel ist nun nach der Apartheid in Südafrika der letzte faschistische Staat auf Erden.

Was aber nicht heißt, dass auch wir deutsche etwas daraus gelernt haben: Schließlich bedurfte es Günther Grass, erst kürzlich wieder, um uns auch kritisch zu unseren „Freunden“ äußern zu können.
Vielmehr hat die Union aus der Nazischuld nicht nur ein Tabu sondern auch ein politisches Totem gemacht, an dem wir noch heute verblöden.
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03.09.2012 17:21 Uhr von TeleMaster
 
+15 | -1
 
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Deutschland wird nur deswegen kastriert, weil sich Deutschland kastrieren lässt. Hätte Deutschland noch Eier, dann würde auch niemand mehr mit der Nazikeule rumfuchteln.

Andere haben auch Dreck am Stecken (u.a. Frankreich (Napoleon), USA (Anno 2000+), UDSSR (waren einst recht barbarisch), Iran, China) ... nur die knicken nicht sofort ein, wenn mal jemand den Zeigefinger hebt, sondern heben den ihren.

Wenn irgendwann der erste Politiker sagt: Bis hierhin und nicht weiter... dann ist auch endlich Ruhe. Und der Tag wird kommen. Das Volk will bereits seine Ruhe haben, jetzt muss es nur noch offiziell werden. Man kann aufklären und erinnern, aber nicht in ewiger Schuld leben. Das schürt erst recht den Hass auf andere. Wenn ewig drauf gehauen wird, irgendwann tut es nicht mehr weh.
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03.09.2012 17:41 Uhr von Endgegner
 
+11 | -0
 
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Kurz und knapp: Nein! Aber das ist mir mittlerweile auch egal, ich weiss dass ich keine braune Sau bin und das reicht mir.
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03.09.2012 17:45 Uhr von Sarein
 
+11 | -2
 
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Was eigentlich stört ist die pauschalisierung: du bist deutscher also bist du nazi, dass aber ein groß der deutschen mit dem nazionalsozialismus damals fast nichts zu tun hatten, will keiner mehr wissen.
Denn, das hat mir mein großvater selbst erzählt, hätte er sich geweigert in den krieg zu gehen wäre er verschwudnen und nie weider aufgetaucht, einer seiner freunde hatte es getan und andere dazu aufgefordert und die gestapo kam und der war weg bis heute weiß niemand was aus dem wurde ,vermutlich erschossen

Zumal hat unser volk vor allem die Berliner nicht schon genung im anschluss durch die teilung leiden müssen? ich deke die schuldfrage hat sich längst erledigt und keiner sollte sich seiner deutsch herkunft schämen, gewschweige denn schuldig fühlen!

[ nachträglich editiert von Sarein ]
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03.09.2012 18:49 Uhr von keakzzz
 
+5 | -11
 
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ähem: @hanfwodka
lern du lieber erstmal zu differenzieren. Israel und "die Juden" sind in keinster Weise dasselbe. Und selbst in Israel, als dem Staat mit den meisten Menschen jüdischen Glaubens sind knapp 20% Anhänger von anderen Religionen.


@Sarein
"[...] dass aber ein groß der deutschen mit dem nazionalsozialismus damals fast nichts zu tun hatten, will keiner mehr wissen."

das halte ich aber für ein Gerücht. es stimmt zwar, daß viele sich der Tragweite ihrer Handlungen nicht bewußt waren. Dennoch unterstützte ein Großteil der Bevölkerung die Diskriminierung von Juden, "Behinderten", Homosexuellen und anderen Menschen, die nicht in die Vorstellung vom "Arier" paßten. Das wird z.b. daran deutlich, wie wenig Widerstand es gegen die entsprechenden Gesetze in den Dreißigern gab.
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03.09.2012 18:49 Uhr von Marple67
 
+7 | -7
 
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Wenn ich mich hier so umschaue, sollten wir uns besser um unsere Nazi-Zukunft Sorgen machen.
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03.09.2012 19:06 Uhr von IceWolf316
 
+5 | -1
 
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Schuldig: fühle ich mich nicht für die Taten dieser verblendeten Schwachköpfe im dritten Reich. Selbst meine Großeltern waren damals noch Kinder!

Aber wir werden diese Nazi Stempel nur dann los, wenn wir endlich aufhören und in den Vordergrund zu stellen, wie unsere Merkel das derzeit so gerne tut. Deutschland sollte sich in erster Linie um sich und seine Bürger kümmern.
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03.09.2012 20:49 Uhr von Akaste
 
+10 | -2
 
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hmm, vielleicht müssen wir erst den staat neu gründen und nord-timbuktu nennen. die österreicher haben das problem nicht, obwohl nicht minderschuldfähig an der ganzen sache. der dumme pöbel der die nazikeule immer schwingt weiß doch nach 10 jahren schon nicht mehr wo deutschland lag wenn wir uns umbenennen. bei amerikanern is das nach einem jahr schon der fall.

immer das selbe, dieses zuschieben des schwarzen peters nervt. wir hatten schon am ersten weltkrieg keine alleinschuld, so wie es uns auferlegt wurde, und als folge dessen (die müssten wohl damals mächtig angenervt gewesen sein über die ähnlichen sprüche) hätte man auch nie so einen typen gewählt um "die deutsche ehre" wiederherstellen zu müssen. in dem sinne waren unsere vorväter auch nur bedingt am zweiten schuld.

jeder vernünftige mensch täte gut daran, diese nazivergleiche zu lassen, geht es auch nur ein wenig bergab mit der wirtschaft, sind gerade solche sprüche wieder gut genug um für den einen oder anderen als grund herzuhalten sich das wiedermal nicht länger bieten zu lassen.

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