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"Ich zerschneide dir das Gesicht!": Mülheimer Naturschützer werden bedroht

Die in Mülheim tätigen ehrenamtlichen Landschaftswächter werden immer häufiger offen angefeindet.

Die Ruhrauen hätten vermehrt unter riesigen Müllbergen zu leiden. Ebenso würden ignorante Besucher keine Rücksicht auf die Brautstätten der Wasservögel nehmen. Unbekannte gingen sogar soweit, zwei Gänsen den Hals umzudrehen und die toten Tiere über einen Zaun zu hängen.

Leider sieht sich die Stadt ähnlich machtlos wie die Helfer. So wurde ein angebrachter massiver Zaun nach nur kurzer Zeit abgeknipst und mitsamt der schweren Bohlen ins Wasser geworfen.


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WebReporter: keakzzz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gesicht, Rücksicht, Feindschaft, Naturschützer, Rücksichtslos
Quelle: www.derwesten.de

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03.09.2012 10:53 Uhr von keakzzz
 
+8 | -0
 
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Es kann doch eigentlich nicht so schwer sein sich an gewisse "Spielregeln" zu halten, oder? Wenn man manche Sachen in dem Artikel liest, kriege ich echt zuviel. So heißt es z.b. auch noch, daß es schon vorgekommen sei, daß Jugendliche Knallkörper nach den Schwänen werfen u.ä. (wtf?!). Das Schlimme ist doch, daß es wahrscheinlich echt nur einen Unterschied machen würde, wenn man die Auen so "sichern" würde, daß einfach NIEMAND mehr dorthin kann. Aber das kann auch nicht Sinn und Zweck sein?!
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03.09.2012 11:51 Uhr von keakzzz
 
+5 | -0
 
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@blubb42: stimmt natürlich einerseits. andererseits ist es doch aber haarsträubend, daß es überhaupt einer Polizei bedarf, um Leute davon abzuhalten, wahllos irgendwelche Naturschutzgebiete zu zerstören. oder etwa nicht?
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03.09.2012 13:29 Uhr von quade34
 
+0 | -4
 
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manchmal ist aber die: Bevölkerung sauer, weil willkürlich Sperrgebiete, die früher frei zugänglich waren, errichtet werden. Naturschutz als Geißel für die Anwohner? Meist werden diese in die eigenartigen Entscheidungen der Naturschützer nicht einbezogen.
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03.09.2012 14:12 Uhr von keakzzz
 
+3 | -0
 
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@quade34: ein Naturschutzgebiet ist aber im Regelfall nicht "gesperrt". es wird lediglich verlangt, Rücksicht auf brütende Vögel usw. zu nehmen - z.b. dadurch, daß man nicht tonnenweise Müll hinterläßt. und ich finde es fürchterlich, daß das nicht selbstverständlich ist (es ist z.b. natürlich überhaupt nicht verboten, in einem Naturschutzgebiet ein Picknick zu machen. aber die Leute sollen das von ihnen angeschleppte Zeug auch wieder mitnehmen!).
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03.09.2012 17:12 Uhr von quade34
 
+0 | -2
 
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und weshalb werden Zäune: ins Wasser geworfen, wenn nichts gesperrt ist?
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06.01.2013 17:23 Uhr von killozap
 
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In Mülheim scheinen aber die Naturschutz-Wächter und der Naturschutz etwas zu eng gesehen zu werden, es wird auch mit zweierlei Maß gemessen.

Auf einer Wiese am Auberg darf man keinen Drachen mehr steigen lassen, aber direkt daneben ist der Modellflugplatz für Verbrennungsmotormodelle und eine Hundekackwiese. Der zahlende Bürger wird halt bevorzugt.

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