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Insolvenzverwalter: Kaum Geld für die Schlecker-Gläubiger

Nach der Insolvenz der Drogeriekette Schlecker werden die Gläubiger wohl mit fast leeren Händen dastehen. Laut den beiden Insolvenzverwaltern Arndt Geiwitz und Werner Schneider wird nicht viel bei Schlecker zu holen sein.

"Viel Geld werden sie nicht bekommen. Es ist für viele Gläubiger sicher eine Enttäuschung, aber mehr ist nicht drin", erklärte Geiwitz in der "Wirtschaftswoche"

Bei der Schlecker-Tochter "Ihr Platz" soll es laut Werner Schneider allerdings etwas besser aussehen. Konkrete Angaben wurden aber nicht gemacht.


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WebReporter: angelina2011
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Schlecker, Gläubiger, Insolvenzverwalter
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2012 12:08 Uhr von Klassenfeind
 
+8 | -1
 
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Ist doch Logisch ..oder !?? Der größte Batzen Geld geht immer an den Insolvenzberater / Verwalter..was die verdienen ..das glaubt einem keiner..klar das nach seiner Kasse nix mehr übrig ist...

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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01.09.2012 12:21 Uhr von Marple67
 
+5 | -1
 
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Mist Gesetzte: Das deutsche Insolvenzrecht ist großer Mist. Der Insolvenzverwalter bekommt wesentlich mehr Geld wenn er scheitert, als wenn er die betreffende Firma rettet. Wenn das Nächste mal eine große Insolvenz durch die Medien geistert, könnt ihr ja schon mal wetten ob der Insolvenzverwalter einen Käufer für das Unternehmen findet oder nicht. Zunächst wird es immer heißen, es haben sich so und so viele Interessenten gemeldet, aber keiner davon wird nach Wochen zähem Ringens gut genug sein.
Achtet mal darauf!
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01.09.2012 12:28 Uhr von mort76
 
+4 | -0
 
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super zumindest bleibt dem Herrn Schlecker noch ein kleines Gnadenbrot, mit dem er gerade seine millionenteure Villa zurückkaufen kann.
Da ist es nur fair, daß seine Gläubiger auf ihren Kosten sitzenbleiben.
Wo kämen wir denn da hin, wenn die Reichen ihre Schulden zurückzahlen müßten wie der gemeine Pöbel?
Für solche Härtefälle sollte es ein bedingungsloses Grundeinkommen für Mega-Pleitiers geben, mit Koksflatrate, extra für unsere Leistungselite.
Damit sie uns möglichst schnell wieder mit Hungerlöhnen ihrer Privat-Stasi unterstellen können, wie der Herr Schlecker das ja so gerne macht.
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01.09.2012 12:59 Uhr von Borey
 
+0 | -1
 
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Steinigt mich (ich hab keine Ahnung), aber gibt es dafür nicht die "verschiedenen Geschäftsformen"?

Weiß nicht was Schlecker war (AG, GmbH [...]), aber ..

Von einigen dieser Geschäftsformen ist es doch der Sinn, dass man eben nicht mit seinem Privatvermögen haftet?!

In diesem Fall sicherlich -zum kotzen-, andererseits würden die meisten von uns das nicht anders machen.

Klärt mich gerne auf, wenn hier nur durch faule Tricks das Geld behalten wurde - Bin in diesem Thema absolut nicht drin. Liegt also im Bereich des möglichen, dass ich Mist geredet habe :) :P
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01.09.2012 14:57 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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Borey, Schlecker war "eingetragener Kaufmann", und als solcher haftet er auch voll mit seinem Privatvermögen.
Theoretisch jedenfalls.
Für einen normalen Menschen heißt das dann, daß er nach einer Pleite wirklich nichts mehr hat- bei Schlecker sieht das offensichtlich anders aus.

"Die Einzelunternehmung ist die häufigste Unternehmensform in Deutschland. Der Inhaber der Einzelunternehmung, also der eingetragene Kaufmann, trägt die volle persönliche Haftung für alle Verbindlichkeiten, die das Unternehmen hat.Zu den Vorteilen des eingetragenen Kaufmanns zählt eine schnelle Entscheidungsfindung. Es sind keine aufwendigen Abstimmungsprozesse erforderlich, da der eingetragene Kaufmann allein verantwortlich und entscheidungsberechtigt ist. Hierdurch gibt es auch keine Konflikte über die Art der Unternehmensführung oder über die Aufteilung der Gewinne."
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01.09.2012 17:37 Uhr von d_m75
 
+1 | -0
 
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aber Villa kaufen wollen: schon komisch .. um "seine" Villa zurück zu kaufen scheint Geld da zu sein....

http://www.bild.de/...

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