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Beschwerde ohne Folgen: Busfahrer liest während der Fahrt Zeitung

Laut den Aussagen eines Fahrgastes, der Anfang August in Bottrop mit dem Bus unterwegs war, hätte der Fahrer während der Fahrt in der einer Zeitung, die auf seinem Lenkrad lag, gelesen.

Seine Beschwerde bei dem Unternehmen wurde aber ergebnislos mit der Behauptung zurückgewiesen, seine Unterstellung sei "unglaubwürdig". Der Pressesprecher des Unternehmens betonte, daß gerade auf der beschriebenen Strecke enorme Konzentration erforderlich sei.

Noch haarsträubender wirkte allerdings die Reaktion der Polizei auf den Vorfall. Lesen während der Fahrt sei nicht grundsätzlich verboten, solange kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet oder geschädigt werde.


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WebReporter: keakzzz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Zeitung, Fahrt, Beschwerde, Busfahrer
Quelle: www.derwesten.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2012 10:41 Uhr von keakzzz
 
+1 | -0
 
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Besonders lächerlich ist, daß in der Quelle auch noch geschrieben wird, daß der Sprecher des Unternehmens meint, daß in dem Fall, daß ein Fahrgast nicht zufrieden sei, dieser sich übers Internet oder eine Hotline an sie wenden könne - also genau das, was der sich Beschwerende getan hat.
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01.09.2012 12:03 Uhr von kontrovers123
 
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Dann warten wir erst mal, bis ein Unfall: passiert. Es ist doch in vielen Bereichen so, dass erst mal etwas Schreckliches geschehen muss, damit das in Zukunft nicht mehr passiert.
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11.10.2012 15:44 Uhr von p-o-d
 
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Vielleicht wollte er als jemand der die Ampelphasen auf die Sekunde genau auswendig kennt, einfach nicht vor jeder Ampel mit ewiger Rotphase seine Zeitung rauskramen. Außerdem haben Busse auch öfter mal einige Minuten Zeit zwischen zwei Linienfahrten, weil es gewisse Puffer gibt um eine Verspätung nicht durch den ganzen Tag zu schieben. Zeitung auffalten geht oft länger als einen Artikel zu lesen (gerade bei Bild und co. ;).

Sollte der Bus in solch einer Situation passiv in einen Unfall verwickelt werden hilft das Nichtlesen aufgrund der Schwerfälligkeit des Fahrzeugs auch nichts mehr.

[ nachträglich editiert von p-o-d ]

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