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USA: Über 50 Prozent Steuern: Lottomillionär ist sauer auf den Staat

Donald Lawson kann sich eigentlich sehr glücklich schätzen. Bei einer kürzlichen Ziehung der US-Lotterie "Powerball" bewies er ein glückliches Händchen und räumte ganze 337 Millionen Dollar ab. "Ich bin ganz schön sauer auf Onkel Sam", sagt er trotzdem - weil er nicht einmal die Hälfte behalten darf.

Der 44-Jährige darf sich nach steuerlichen Abzügen über "nur" 158,7 Millionen Dollar freuen. Die Angst zu verarmen ist nun groß. Dieser Betrag werde "nicht ewig reichen, wenn ich ihn nicht richtig einsetze", klagt der Eisenbahningenieur.

Sollte sich Lawson entscheiden, die Auszahlung seines Gewinns über 29 Jahre zu verteilen, kommt er steuerlich gesehen günstiger davon. Insgesamt ist die Summe, die Lawson ergattern konnte, die siebthöchste in der Geschichte der US-Lotterie.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Prozent, Staat
Quelle: nachrichten.t-online.de

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40 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2012 10:15 Uhr von muhkuh27
 
+139 | -7
 
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Eine Schweigeminute für den armen Mann :(
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01.09.2012 10:25 Uhr von Noseman
 
+47 | -6
 
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Warum eigentlich: kann man nicht mal lesen, dass jemand im Lotto gewinnt, der das auch menschlich verdient?

Ein Eisenbahningenieuer (!) gewinnt eine (auch nach Steuerabzug) dreistellige Millionensumme und meint, das könnte nicht ewig reichen.

Naja, wenn er sich das Geld unters Kopfkissen legt, dann sicher nicht.

Aber vielleicht kann er es ja für 1 Promille (!) Zinsen anlegen; macht ja "nur" 158.700 $ / Jahr.

Dann wäre er immer etwa noch in einer Liga mit unseren Altbundespräsidenten.
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01.09.2012 10:43 Uhr von TheRoadrunner
 
+54 | -2
 
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Wenn ihm 160 Millionen nicht reichen, dann reichen ihm auch 330 Millionen nicht.

@ noseman:
Das gibt es zwar nicht oft, aber es gibt es:
http://www.faz.net/...
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01.09.2012 11:06 Uhr von RoyBatty
 
+18 | -12
 
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Andererseits: Dass man mehr als die Hälfte seines Einkommes an den Staat abdrücken muss, ist einfach obszön. Obszön in dieser anteiligen Höhe und mit diesem anmaßenden Anspruch des Staates, mit dem Geld vermeintlich besser umzugehen als die Menschen selbst.
Und nicht jeder hat sein Einkommen einfach bei einer Lotterie gewonnen, sondern mit harter Arbeit und Geschick.
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01.09.2012 11:07 Uhr von Petabyte-SSD
 
+1 | -15
 
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01.09.2012 11:15 Uhr von Elementhees
 
+18 | -2
 
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Der Lotto Gewinn in D ist (und bleibt) komplett steuerfrei..
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01.09.2012 11:15 Uhr von Noseman
 
+10 | -2
 
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Nun: "Dass man mehr als die Hälfte seines Einkommes an den Staat abdrücken muss, ist einfach obszön. "

Der Staat bestimmt die Spielregeln. Unter anderem auch die, das es überhaupt möglich ist, dass manche trotz Vollzeitarbeit 1000 € kriegen und manche anderen nur von Zinsen leben, von ihrem Namen, ihrem Ruf und das tausenfache kassieren.

Der Staat stellt die Infrastruktur zur Verfügung, die Überhaupt nötig ist, um in einem System wie dem Unseren unglaubliche Gewinne machen zu können, die jedem Otto Normalbürger Tränen in die Augen treiben.

Wer vom Staat, an den die Steuern gehen, derzeit profitiert ist nicht jedenfalls nicht der Arme.
Auch nicht der hart Arbeitende Handwerksmeister; nicht einmal der studierteselbstständige Jurist oder Arzt einer kleinen Sozietät/Praxis. Die bringen nämlich die große Steuerlast auf!

Es sind selbstverständlich diejenigen, die überhaupt erst Steuermillionen zahlen und drüber jammern können, die in erster Linie davon profitieren.
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01.09.2012 12:15 Uhr von MarcTaleB
 
+6 | -0
 
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Mal ein kleiner Tip Spielt man als Deutscher in den USA Lotto, gibt es nur etwa 20% Abzüge, da Deutschland mit den USA ein Steuerabkommen hat, dass es der Steuerbehörde (IRS) verbietet, die kompletten Steuern abzuziehen. Und wenn Deutschland keine Steuer einzieht...
Dazu braucht man dann eine US-Steuernummer (entweder ITIN - momentan ziemlich schwer - oder einfach eine EIN - bekommt jeder. Ein Anruf bei der IRS reicht).
Klappt übrigens auch nachträglich - dann wird die vorher einbehaltene Steuerabgabe auf´s deutsche Bankkonto überwiesen oder per Scheck zugestellt.
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01.09.2012 12:33 Uhr von Trallala2
 
+3 | -5
 
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Deshalb die Republikaner: Kaum hat man Geld, schon kommen die Ängste und schon will man sein Geld schützen. Wie schön, dass es das die Republikaner gibt die die Steuern senken.
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01.09.2012 12:43 Uhr von Gorli
 
+1 | -1
 
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Ich finds ehrlich gesagt grotesk, dass Leute bei einer derartigen Umverteilung von vielen Kleinvermögen zu einem Großen überhaupt mitmachen. "Verdienen" tut kein Mensch auf der Welt 300 Mio $, höchstens bekommen.
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01.09.2012 12:50 Uhr von sou
 
+1 | -0
 
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danke MarcTaleB: Genau so mache ich es bei meinem nächsten US Millionengewinn!

greetz
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01.09.2012 12:56 Uhr von mort76
 
+3 | -2
 
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schlimm hat er schon ein Spendenkonto?
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01.09.2012 13:09 Uhr von MarcTaleB
 
+2 | -0
 
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@sou: Muß ja nicht nur bei einem Millionengewinn so sein. Reicht ja schon, im Casino mehr als $1200 zu gewinnen. Da wird dann schon die Steuer direkt abgezogen. Manche Casinos "vergessen" dann gern mal die Steuervereinbarung und es sind nicht gerade wenige Ausländer mit viel weniger als der gewonnenen Summe nach Hause gegangen. Deshalb sollte man grundsätzlich nach dem Steuerbefreiungsbescheid für Ausländer (W-8BEN) fragen, wenn Steuer einbehalten wird (und die EIN nicht vergessen...).
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01.09.2012 14:00 Uhr von keakzzz
 
+1 | -0
 
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ich fand das so schon ätzend: aber nach dem Lesen der Quelle noch mehr.

dort wird der Mann nämlich damit zitiert, daß er bspw. weiterhin bei einer Fastfoodkette essen wolle.

im Ernst, was hat er denn dann vor, damit 158 Millionen Dollar NICHT sein Leben lang reichen? ich meine, er ist 44 Jahre alt. sagen wir mal, er wird tatsächlich 100. dann stünden ihn für jedes Jahr seines Lebens mehr als 2,5 Millionen Dollar zur Verfügung. niemand kann mir sagen, daß das normalerweise nicht für ein sehr sehr angenehmes Leben ausreicht.
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01.09.2012 14:39 Uhr von Marco Werner
 
+3 | -1
 
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Kaum gewonnen, schon größenwahnsinnig: So haben wir es gerne...kaum hat er 158 Mio gewonnen, schon macht er sich Gedanken drüber, daß er damit ja gar nicht über die Runden kommen könnte. Ob er mal daran gedacht hat, wieviel Geld er mit seinem normalen Job sein Leben lang verdient hätte? Und damit hätte er auch zurechtkommen müssen.
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01.09.2012 15:56 Uhr von majorpain
 
+1 | -0
 
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hmm: Na ja will aber nicht wissen wieviel der Staat durch Lotto eigentlich Steuereinnahmen hat. Dachte mal das Lotto Totto 50% abtrückt.
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01.09.2012 16:09 Uhr von Slaydom
 
+2 | -0
 
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@petabyte: Lottogewinne sind Steuerfrei. Du musst nur auf die Zinsen Steuern zahlen.
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01.09.2012 16:25 Uhr von LucasXXL
 
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je mehr Geld: Jemand verdient um so mehr Ausgaben hat er. Geht mir genauso, dachte auch immer das ich genug verdiene aber irgenwie reicht es immer nicht :-)
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01.09.2012 16:28 Uhr von Screamon
 
+1 | -0
 
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Der Staat die Raubritter des 21 Jahrhunderts.
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01.09.2012 16:28 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+1 | -3
 
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158,7 Millionen Dollar? O.o

Wenn man es richtig anstellt, könnte man mit der Summe Deutschland retten :D

Manche Leute haben echt richtig fiese Probleme...dagegen ist ja HIV oder Krebs nichts :(

Hoffentlich wird der arme Mann wieder gesund...aber er steckt im fortgeschrittenen Mammonismus...das ist wie die Alkoholkrankheit, da kommt der nicht mehr lebend raus :(
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01.09.2012 17:37 Uhr von CoffeMaker
 
+3 | -1
 
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"um so mehr Ausgaben hat er. "

Du hast nicht mehr Ausgaben sondern du gibst mehr aus.
Ausgaben interpretiere ich als Zwang, du gibst aber selbst mehr aus weil du konsumsüchtig bist oder nicht mit Geld umgehen kannst.

Zum Thema, wenn einer bei 158 Millionen angst hat das es nicht reicht muss entweder ein Ding an der Waffel haben oder ist einfach nur gierig. Sollte sich jeder selber ausrechnen wie lange er arbeiten müsste um 158 Millionen zusammen zu bekommen.
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01.09.2012 17:40 Uhr von Hebalo10
 
+3 | -0
 
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@ZiemlichBelanglos, 158 Millionen Dollar dürften für Deutschland Peanuts sein und bei weitem nicht zur "Rettung" reichen.
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01.09.2012 20:02 Uhr von KingPiKe
 
+4 | -2
 
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Was ein trottel: Selbst wenn der Kerl noch 50 JAhre lebt (und das ist seeeehr optimistisch gedacht), dann hat er für jedes Jahr knapp 3,2 Mio $ zur Verfügung....

Solche Typen haben es verdient, dass man ihnen das Geld wegnimmt...ehrlich.
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01.09.2012 20:10 Uhr von KingPiKe
 
+1 | -1
 
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@Jimboooo: Ja, mich würde das natürlich auch ärgern.

Aber wer solche Sprüche raushaut, der hats nicht anders verdient.

Und ich kann mir nicht vorstellen, dass das ironisch gemeint war.
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01.09.2012 20:44 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+2 | -0
 
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@Hebalo10
"158 Millionen Dollar dürften für Deutschland Peanuts sein und bei weitem nicht zur "Rettung" reichen."

Ich sagte ja auch, wenn man sich richtig anstellt.
Man könnte z.B. die Energieversorgung damit ausbauen, scheiss auf Zentralisierung!

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