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Lichtenhagen: Aktivisten fällen Eiche, die an rechtsradikale Pogrome erinnert

Die "Friedenseiche", die an die rechtsradikalen Pogrome in Rostock-Lichtenhagen erinnern soll, wurde von einer Gruppe linker Aktivisten, die sich selbst AG antifaschistischer Fuchsschwanz nennt, abgesägt.

"Dieses Symbol für Deutschtümelei und Militarismus ist für die Menschen, die 1992 dem Mob in Rostock-Lichtenhagen ausgesetzt waren, ein Schlag ins Gesicht", so das Bekennerschreiben auf der linken Website "indymedia".

Ein weiterer Grund sei ein vermeintlich rassistischer Vorfall am Sonntag auf der Gedenkveranstaltung in Lichtenhagen, wo zwei Mitglieder des Rostocker deutsch-afrikanischen Freundeskreises Daraja e.V. trotz Einladung nicht auf die Gästetribüne gelassen worden waren.


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WebReporter: 3Pac
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Rostock, Linksextremismus, Eiche, Pogrom, Fällung
Quelle: www.zeit.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2012 20:58 Uhr von BeyerC
 
+21 | -3
 
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Ganz großes Kino: Die Nationalen Sozialisten Rostock hätten das nicht besser hinbekommen. Das übertrifft ja sogar noch die brennenden Mülltonnen bei der "antirassistischen" Demo in Rostock-Lichtenhagen am vergangenen Wochenende.
Bravo, ihr Schwachbirnen! Habt ihr ganz toll gemacht!
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31.08.2012 21:08 Uhr von dragoneye
 
+22 | -3
 
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linke Spinner: Die linken Spinner fällen einen Friedensbaum. Ohne weitere Worte...
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31.08.2012 21:33 Uhr von BeyerC
 
+3 | -8
 
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DerBelgarath: Wann soll Schumacher das gesagt haben?
Dass er Kommunisten nicht mochte und diese wahlweise als "rotlackierte Doppelausgabe der Nationalsozialisten" oder eben als "rotlackierte Faschisten" bezeichnete, ist mir bekannt.
Das von dir behauptete hingegen nicht. Und es würde mich auch sehr wundern, wenn es eine solche Aussage vom Antifaschisten Schumacher geben würde.
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31.08.2012 21:37 Uhr von kampfkaese
 
+6 | -1
 
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und was kann die arme Eiche dafür?
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31.08.2012 21:43 Uhr von sooma
 
+4 | -4
 
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"Und es würde mich auch sehr wundern, wenn es eine solche Aussage vom Antifaschisten Schumacher geben würde."

http://de.wikipedia.org/... "Bekannt ist Kurt Schumachers Äußerung, Kommunisten seien nichts anderes „als rotlackierte Nazis“. Nachdem er diesen Ausdruck 1930 als „rotlackierte Doppelausgabe der Nationalsozialisten“ eingeführt hatte, verschärfte Schumacher im Mai 1946 den Ton, indem er von „rotlackierten Faschisten“ sprach. Geprägt von Erfahrungen in den frühen 1920er Jahren, als Schumacher mehrfach mit Kommunisten der Schlageter-Gruppe zusammenstieß, die für „ein Bündnis mit den Faschisten zugunsten der Sowjetunion“ eintraten, änderte sich seine grundlegende Haltung gegenüber der kommunistischen Partei danach nicht mehr. Er warf der KPD „Klassenverrat“ vor, da sie die Weimarer Republik untergraben habe, anstatt sie zu verteidigen. Dadurch habe sie den Aufstieg der Nationalsozialisten erst ermöglicht. Kommunistische Umsturzversuche in Ungarn, Italien und dem Balkan hätten demokratische Arbeiterschaft und demokratisches Bürgertum geschwächt, so dass in der Folge insbesondere faschistische Parteien von den neuen Kraftverhältnissen profitiert hätten."

Das Zitat über den "Anti-Faschismus" wird Ignazio Silone zugeschrieben.

[ nachträglich editiert von sooma ]
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31.08.2012 21:49 Uhr von BeyerC
 
+3 | -8
 
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DerBelgarath: Das ist eine lächerliche "Begründung".

Schon die liberale Opposition gegen Mussolini sah sich selbst als "antifaschistisch", gleiches gilt zum Beispiel für die republikanischen Widersacher Francos. Und das waren nun wahrlich keineswegs "nur Kommunisten" ... außer vielleicht im Sprachgebrauch von -dezent formuliert- etwas rechts stehenden Personen.

[ nachträglich editiert von BeyerC ]
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31.08.2012 22:14 Uhr von magnificus
 
+4 | -1
 
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Angeblich: „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus».“

von Ignazio Silone
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31.08.2012 22:43 Uhr von Dexxa990
 
+2 | -0
 
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Mein erster Gedanke http://www.youtube.com/...

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