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Stuttgart: Kretschmann will 11.600 Stellen für Lehrer abbauen

Die grün-rote Landesregierung in Stuttgart will insgesamt 11.600 Lehrerstellen abbauen und damit bereits im Schuljahr 2013/14 beginnen. Grund für diesen drastischen Abbau sind sinkende Schülerzahlen.

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) erhebt allerdings massiven Protest gegen diesen Plan und gibt an, dass diese Kürzungen im Hinblick auf die Fehlzeiten der Lehrer und den damit verbundenen Vertretungen und den Ausbau von Ganztagsschulen nicht vertretbar sind.

Laut GEW benötigt das Land sogar noch zusätzliche Stellen um besondere Förderprogramme, wie etwa die Eingliederung behinderter Schüler in Regelschulen oder Sprachförderprogramme, abdecken zu können. Die Politiker der Grünen und die SPD nannten diese Forderungen allerdings "maßlos überzogen".


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WebReporter: Susi222
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Stuttgart, Lehrer, Abbau, Stellen, Landesregierung
Quelle: www.stuttgarter-nachrichten.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2012 16:32 Uhr von uss_constellation
 
+15 | -0
 
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Also mein Vater: ist Lehrer an einer Realschule. Er hat regelmäßig Klassen mit 25 bis 30 Schülern und das ist an vielen Schulen im Land der Regelfall. Ein sinnvolles Unterrichten ist hier schlicht und ergreifend nicht mehr möglich. Wenn die Landesregierung hier Lehrerstellen kürzen will haben sie schlicht und ergreifend nicht mehr alle Tassen im Schrank und sind zu weit von der Realität entfernt.
Da wüsste ich im Landeshaushalt einige andere Stellen bei denen ich schon längst gespart hätte.
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31.08.2012 18:28 Uhr von DerMaus
 
+11 | -0
 
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*facepalm*: Tolle Idee, die Lehrer können sie dann direkt zu Gefängniswärtern umschulen, die werden sie nämlich mit diesem Konzept in Zukunft in Massen brauchen...

[ nachträglich editiert von DerMaus ]
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31.08.2012 20:24 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+4 | -0
 
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Egal wen man in diesem Land wählt, am Ende kommt immer nur Scheisse raus...
Was haben wir eigentlich so an Rohstoffen in Deutschland?
Es kann nicht sein, dass egal ob auf Landes- oder auf Bundesebene so gut wie nichts für Bildung ausgegeben wird.
Aber wie ein Vorredner schon sagte, die Wirtschaft braucht keine Leute, die denken, sondern Leute die ohne zu fragen Arbeit verrichten. Da eh schon ca. 20% der Bevölkerung auf Psychopharmka steht, macht das mit der fehlenden Bildung die Sau auch nicht fetter...
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31.08.2012 20:50 Uhr von dr-snuggles
 
+3 | -0
 
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klar: und dann klassen mit 50 oder mehr schülern, das eine qualitativ hochwertige ausbildung zur gänze unmöglich wird und wir dann nur noch Hartz-programm schauende dummköpfe heranziehen.
aber wir brauchen ja so dringend "fachkräfte" aus dem ausland.
sollen die doch endlich mal einsehen, das es besser ist unsere jugend gut auszubilden. dann haben wir wieder fachkräfte aus den eigenen reihen.

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