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Ärzte arbeiten zu wenig: Praxen werden unter die Lupe genommen

Vollzeit-Ärzte müssen den Patienten 20 Wochenstunden Sprechzeit bieten. So sehen es die Krankenkassen vor. Doch nicht jeder hält sich daran.

So scheint es, als würden die Ärzte sich eher um Privatpatienten kümmern, vermutet Birgit Bender von den Grünen.

Die Zahlen der Bundesregierung geben entsprechend Anlass für eine genauere Untersuchungen der vermeintlichen "Hobbyärzte".


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WebReporter: TwistedTacco
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Arzt, Die Grünen, Lupe, Sprechstunde, Privatpatient
Quelle: www.wortundbildverlag.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2012 15:14 Uhr von Pils28
 
+8 | -2
 
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Könnte auch daran liegen, dass oft nicht mal: mehr Ansatzweise mehr die Hälfte der Arbeitszeit auf die Sprechstunden verfällt. Immer mehr Reformen, immer mehr Bürokratie und immer mehr Schikanen sorgen dafür, dass es zu einem Bürojob verkommt. Berichte an Genossenschaften, Krankenkassen, Anträge für Behandlungen, Arztbriefe, Überweisungen, Rezepte, Regressforderungen, Praxisgebühren und vieles mehr. Alles gefordert und durchgesetzt von den Krankenkassen, die gleichzeitig das Geld für ihre eigenen Programme mit vollen Händen rausschmeißen und es eins zu eins weniger an Ärzte und Krankenhäuser auszahlen. Ein Hausarzt bekommt pro Patient einen Pauschalbetrag, mit denen er den Patienten ein Quartal lang behandeln muss. Für diese Pauschale würde nicht einmal mehr ein Friseur einem Pauschal ein ganzes Quartal die Haare schneiden.
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31.08.2012 16:20 Uhr von Phyra
 
+2 | -0
 
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ganz ehlich, wie viele leute von euch gehen ohne termin zum arzt?kommt natuerlich immer mal vor, aber der großteil der patienten haben termine, sei es wegen nachbehandlungen/untersuchungen, chronischen beschwerden oder was auch immer. Wenn der großteil der Patienten termine hat, warum sollte dann nicht auch der großteil der arbeitszeit fuer eben diese patienten verwendet werden?
Heutzutage muessen doch terminpatienten so lang ewarten, eben weil die aerzte fuer ihre vorschriften termin und sprechstundenpatienten miteinander mischen muessen.
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31.08.2012 19:18 Uhr von Mailzerstoerer
 
+4 | -0
 
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Pro Quartal bekommt: mein Kardiologe 42€ und darf mir nur für ca.37€ Medikamente verschreiben.
Mein Schmerztherapeut hat jeden Monat mindestens 1 Woche geschlossen, weil sein Budget erschöpft ist meine Quartalsweisen Medikamente nur Schmerzmittel der BTM Klasse kosten knapp 2500€.
Einen Termin beim Augenarzt zu bekommen war ein Lotteriespiel von 5 Praxen, nahmen 3 gar keine neuen Patienten mehr an, bei einer Praxis gabs 6 Monate Wartezeit.Wem wundert es das es immer weniger Ärzte gibt.

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