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Gesundheitssystem: "Teure Alte" ein Mythos

Dass ältere Menschen die Beiträge der gesetzlichen Krankenkassen in die Höhe treiben, gilt vielen als erwiesener Fakt. Dass dem jedoch in der Realität ganz und gar nicht so ist, zeigt nun eine aktuelle Untersuchung der Barmer GEK.

Demnach entfallen lediglich 18 Prozent der jährlichen Ausgabensteigerung auf Versicherte höheren Alters. Auf die Jahre 2007 bis 2011 umgeschlagen sind dies sogar nur 16 Prozent.

Tatsächlich lägen die Hauptgründe für die Kostensteigerung im medizinisch-technischen Fortschritt und in der veränderten Struktur des Marktes im Allgemeinen.


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WebReporter: Annaberry
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Mythos, Alte, Belastung, Gesundheitssystem
Quelle: www.lebensplus.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2012 11:02 Uhr von Annaberry
 
+4 | -3
 
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jaja, aber trotzdem. ich kenn leute, die gehen jede woche zum arzt, weil sie quatschen wollen! und wenn ich dann da mal hin muss, einmal im jahr oder so kann ich warten bis ich schwarz werd. irgendwas stimmt da doch nicht!
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31.08.2012 11:24 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+8 | -0
 
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Wenn die Untersuchung von einer Krankenkasse in Auftrag gegeben wurde, na, dann muss es natürlich auch stimmen!

Genauso wäre eine Studie, im Auftrag der CDU, ob Frau Merkel kompetent ist.

Ich liebe unabhängige Studien!
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31.08.2012 12:17 Uhr von Leimy
 
+7 | -0
 
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in der Quelle steht was von "Nur 18 Prozent der jährlichen Ausgabensteigerungen entfallen auf die Effekte des so genannten demografischen Wandels". Das ist natürlich so formuliert, dass es nicht wirklich eindeutig ist, wie es gemeint ist. Was mE jedoch nicht gemeint ist, ist dass die Behandlung älterer Menschen nur 18 % der Gesamtkosten ausmachen. Eine Aufschlüssellung nach Alter ist hier nicht gegeben und damit für mich in dieser News hier falsch wiedergegeben.

Oder irre ich mich da?
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31.08.2012 12:49 Uhr von sicness66
 
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Die News ist falsch wiedergegeben: Wie Leimy schon sagt, geht es um die Kosten für den demografischen Wandel, der 18% der Kostensteigerung betrifft.

Nebenbei gesagt, ein Schlag für alle Hetzer, die meinen "Deutschland stirbt aus" und wir müssen alle privat vorsorgen weil der demografische Wandel unsere Existenz zerstört. Dass die Studie von der Barmer ist, ist als eigentlicher Vertreter und Profituer dieser Haltung bemerkenswert.
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31.08.2012 13:47 Uhr von Leimy
 
+2 | -1
 
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@jimboooo: "heißt für mich, das rentner 18% mehr kosten, als jüngere. und 18% von mehreren milliarden sind ne ganze menge schotter"

das ist ja noch falscher wiedergegeben :(
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31.08.2012 15:03 Uhr von Leimy
 
+1 | -0
 
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Also: Wenn vorher 100 Mrd. ausgegeben wurden und im Jahr darauf 110 Mrd. Euro, dann beträgt die Kostensteigerung 10 Mrd. Euro. Von diesen sind 1,8 Mrd. Euro dadurch entstanden, dass (der Altersdurchschnitt gestiegen ist) / (der Prozentuale Anteil der Bevölkerung über 70 ist) / (...such dir aus, was "Effekte des demografischen Wandels" sind). Die anderen 8,2 Mrd. beruhen auf die oben genannten Steigerungen im Medizinisch -Technischen Fortschritt und anderen Dingen.
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31.08.2012 17:18 Uhr von eugler
 
+0 | -0
 
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Das Ergebnis der Studie ist recht belanglos, da der spürbare Knick etwa 2018 zum tragen kommt. Andere Statistiken besagen, im Schnitt sind 65 jährige bereits doppelt so "teuer" wie ein 30 Jähriger und die Kosten steigen exponetial mit dem Alter - das wird durch die Barmer Studie nicht untersucht.

Daher ist es nur logisch, wenn wir ab 2018 mehr Rentner oder besser über 65 Jährige haben (wer weiß wann dann Rentenbeginn ist), dann werden rein rechnerisch die Gesamtkosten für die Gesundheidsvorsorge deutlich steigen. Gelackmeiert sind dann wieder die gesetzlich Versicherten. Die Kostensteigerungen sind in den letzten Jahren sowieso schon deutlich über dem privaten Pendant.
Ich persönlich profitiere davon zwar, hoffe aber aus gesellschaftlichen Gründen für eine gemeinschaftliche Bürgerversicherung. Scheint neben der steuerlichen Subventionierung die einzige Möglichkeit zu sein.

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