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US-Wahlkampf: Was Mitt Romney verspricht

Mitt Romney ist beim Parteitag der Republikaner mit großer Mehrheit zu deren US-Präsidentschaftskandidaten gekürt worden.

Nach dem Formalakt folgte der programmierte Höhepunkt des mehrtägigen Spektaktels - Romneys Nominierungsrede. Diese nutzte der Ex-Gouverneur und Finanzinvestor, um den Amerikanern eine "bessere Zukunft" und "viele Jobs" zu versprechen.

Romney griff zugleich den demokratischen Präsidenten Obama an und warb um von diesem enttäuschte Anhänger. Der eigentliche Höhepunkt des Parteitags war aber der Auftritt von Hollywood-Legende Clint Eastwood.


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WebReporter: deereper
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Politik, Barack Obama, Wahlkampf, Mitt Romney, US-Wahlkampf
Quelle: orf.at

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.08.2012 07:40 Uhr von FrankWendebusch
 
+22 | -0
 
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Genau genommen 12 Millionen neue Jobs: Wo sie entstehen !?
Bei der U.S Army als Kanonenfutter...

[ nachträglich editiert von FrankWendebusch ]
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31.08.2012 08:15 Uhr von Mistbratze
 
+9 | -1
 
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@ Ogino: Nun ja, die Amerikaner wählen zwar wie du schriebst jeden Volltrottel zum Präsidenten, aber wir sind auch nicht anders. Schau dir einfach nur mal unsere alternativlose Regierung an.
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31.08.2012 08:34 Uhr von MarcTaleB
 
+5 | -1
 
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Ein US-Freund von mir meinte es würde immer der gewinnen, der das meiste Geld für die Wahl aufbringen kann. Also dieses Jahr wäre das Romney. Würde mich interessieren, ob man das historisch belegen kann.
Zu den Versprechen: Genau soll er angedeutet haben, dass er in mehrere Kriege ziehen wird und China würde er seine Meinung geigen. Kein Wunder, dass er solche Sparmassnahmen braucht. DIESE Kriege werden sehr teuer.
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31.08.2012 08:51 Uhr von Bildungsminister
 
+0 | -7
 
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Nun was will man denn erwarten. Obama konnte die wenigsten seiner Versprechen einlösen, musste extrem viele Kompromisse eingehen, und hinterlässt das Land in einem miserablen Zustand. Versprechen wie die Schließung von Guantanamo konnte er nicht erfüllen, und die Arbeitslosigkeit ist exorbitant hoch in den Staaten.

Wer nicht liefert, der fliegt! Wir würden hier auch niemanden zwei Mal wählen, der sich benimmt wie Obama in den letzten 4 Jahren. Gepriesen als der Messias, und was ist davon übrig geblieben? Wer kann es den Amerikanern vergönnen, dass sie da jemanden anderen wählen wollen? Am Ende muss jeder bestmöglich überleben, und wenn Romney neue Jobs schaffen kann, wie auch immer, dann ist klar wer gewählt wird. Insbesondere weil Obama seit +-2 Jahren genau daran kläglich scheitert.

Romney ist im Grunde gar kein so schlechter. Ja, er vertritt konservative Ansichten, wie die der Abtreibung, aber er ist eben auch kein radikaler Hardliner. Als Gouverneur war er es der Gesundheitsfürsorge für alle eingeführt hat, ein Modell, an dem sich Obama später orientiert hat.

Es hätte auch schlimmer kommen können. Irgend ein Spinner von der Tea Party zum Beispiel. Und wie gesagt - Obama ist es selbst in schuld. Wenn es ans Geld und an die Jobs geht, da kennen die wenigsten Leute Spaß. Und noch schlimmer, wirtschaftlich, als unter Obama kann es wohl kaum werden. Und politisch? Was hat Obama denn politisch bewegt? Die Kriege und Konflikte sind die gleichen, und mit Ländern wie dem Iran geht man auf Kuschelkurs. Auch da ist er seiner Rolle als Friedensnobelpreisträger nicht gerecht geworden, bei weitem nicht.

Ich kann die Amis verstehen, wenn sie nach Alternativen suchen, und selbst wenn sie radikal sind. Erst einmal geht es um eigene Interessen, und da ist Obama schlicht nicht fähig diese durch- und umzusetzen.
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31.08.2012 09:33 Uhr von xevii
 
+1 | -1
 
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Wen interessiert der Verschuldungsgrad um Kriege zu finanzieren, wenn man sich einfach Geld druckt wie man will?
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31.08.2012 09:35 Uhr von Phyra
 
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@"Blidungsminister": du has ja eine sehr kurzsichtige auffassung der welt, was soll denn ein mann innerhalb von nur 4 jahren bewegen koennen? praesidenten und kanzler muessten eigentlich auf min. 10 jahre gewaehlt werden, so, dass auch die laengfristigen projekte fruechte tragen koennen und er/sie sich dem wohl das landes widmen kann ohne, dass sie immer gleich auf die wiederwahl schauen muessen.
In 4 jahren laesst sich politisch und wirtschaftlich garnichts ausrichten, vielleicht kann man tendezen sehen, aber die wirklichen folgen kommen erst viel spaeter.
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31.08.2012 09:50 Uhr von Marco Werner
 
+3 | -0
 
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@Bildungsminister: Obamas Problem ist, daß die Parteien dort PRINZIPIELL gegen alles sind,was die Gegenseite macht..selbst wenn sie´s selbst nicht anders machen würden. Egal was Obama also macht, der republikanisch verseuchte Senat lehnt es sowieso erstmal grundsätzlich ab, weil es eben von einem demokratischen Präsidenten kommt. Wie soll ein Präsident da wirklich irgendwelche Veränderungen durchboxen ?

FrankWendebusch hat schon ganz Recht..die versprochenen 12 Mio Arbeitsplätze würden höchstens in der Army entstehen, nicht jedoch in der freien Wirtschaft. Man muss sich eigentlich nur mal anschauen,womit Romney sein Geld bislang verdient hat,um zu sehen,daß ihm die Bevölkerung piepegal ist. Der Mann kommt aus der Finanzwirtschaft, hat seine Millionen als Heuschrecke gemacht, indem er irgendwelche Firmen aufkaufte und zerschlug. Und nun will er plötzlich das Gegenteil dessen machen,was er bislang gemacht hat ? Sehr unglaubwürdig.
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31.08.2012 10:13 Uhr von c.montiburns
 
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@phyra: Dein Kommentar ist zwar richtig, jedoch kann man es genauso gut gegen deinen Standpunkt verwenden.
Nicht auszudenken was für einen Schaden jemand in 10 Jahren anrichten kann - die nächsten beiden Präsidenten hätten dann alle Hände voll zu tun um dies wieder auszugleichen und könnten selbst keine Ideen umsetzen.
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31.08.2012 10:18 Uhr von DrGonzo87
 
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Wahlkampf: Bin gerade aus einem Urlaub in den USA zurück. Was ich da vom Wahlkampf im Fernsehen mitbekommen habe.....sagen wir mal ich betrachte den Affencircus in unserem Bundestag jetzt mit einem (kleinen) Lächeln.
Ich hab sowohl die Wahlwerbespots von Romney als auch Obama gesehen. Beide sagen rein gar nichts zum eigenen Wahlprogramm aus, sondern beschränken sich nur darauf, den anderen schlecht zu machen.

Beispiel gefällig:
http://www.youtube.com/...

Zur Wahl selber:
Ich hoffe, das es Obama macht. Klar, im Vergleich zu seinen Wahlversprechen war er eine Enttäuschung (wer ist das nicht),aber allein wenn ich daran denke wie offen Romney von neuen Militäraktionen redet, hoffe ich doch, dass der uns erspart bleibt. Aber sooo schlimm, wie ich anfangs vermutet hatte ist Romney dann doch nicht, siehe Bildungsministers Kommentar. Auch wenn einiges davon noch von einem gemäßigteren Romney stammt (z.B. die Krankenversicherung-er torpediert ja jetzt Obamas Modell, obwohl es seinem ähnlich ist)
Naja, schlimmer als Bush kann es eigentlich nicht werden... ;)

[ nachträglich editiert von DrGonzo87 ]
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02.09.2012 15:02 Uhr von Falap6
 
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@bildungsminister: Viele Wahlversprechen hat Obama eingelöst. Auch Kernfragen seines Wahlkampfes. Ich weiß nicht woher immer diese Aussagen kämen, er habe alle Wahlversprechen gebrochen...

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