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Honorarstreit: Kompromiss gefunden - 300 Millionen Euro mehr für Ärzte

Der Honorarstreit beschäftigte die Gemüter der deutschen (Kassen)Ärzte, die Kassen wollten die Zahlungen kürzen. Nun haben sich Kassen wie Ärzte zu einem Kompromiss gefunden, mit welchen scheinbar beide Seiten leben können.

Die Kassen zahlen ganze 300 Millionen Euro mehr, die Ärzte verzichten auf einen Teil ihrer Forderungen. Trotzdem: Jeder Arzt verdient im Durchschnitt und pro Jahr rund 2.000 Euro mehr.

Die Kassen wollten hingegen die Zahlung deutlich kürzen, nämlich um ganze 2,2 Milliarden Euro. Die Ärzte wieder verlangten 3,5 Milliarden Euro mehr, nun scheint wieder Einigung zu herrschen.


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WebReporter: DP79
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Streit, Arzt, Kompromiss, Honorar
Quelle: www.sueddeutsche.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2012 17:31 Uhr von DP79
 
+2 | -1
 
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Na ja, wenn ich bei uns hier schaue: immer weniger Ärzte, immer mehr Patienten. Das die einen teil vom Kuchen ab haben wollen, ist nur verständlich, zumal die Kassen plötzlich wieder Milliarden Überschuss haben.
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30.08.2012 18:28 Uhr von tutnix
 
+2 | -0
 
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interessant: die ärzte haben also eine honorarhöhung von 14.000 euro pro arzt und jahr verlangt.
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30.08.2012 18:54 Uhr von tutnix
 
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korrektur: es sind sogar über 21.000 euro pro arzt und jahr. von solchen summen darf der durchschnittsbürger nur träumen.
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02.09.2012 16:16 Uhr von Tek-illa
 
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die Ärzte die neuen Schmarotzer der Gesellschafft. 10.000€ monatlich NACH Abzug aller Kosten... Ein wenig DEMUT wäre angebracht, gerade weil viele andere deutlich weniger verdienen und von derartigen Gehaltserhöhungen nur träumen können...
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02.09.2012 19:14 Uhr von Tek-illa
 
+1 | -0
 
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@ BastB: Dafür wird er auch BEREITS sehr fürstlich bezahlt!!! Eine Gehaltsforderung von plus 11% ist nicht nur unanständig sondern auch verwerflich. Ich darf Dich dran erinnerin, dass du diese Gehaltserhöhung durch deinen KK Beitrag mitfinanzierst..
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02.09.2012 19:50 Uhr von Tek-illa
 
+1 | -0
 
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@ BastB: Selbstverständlich. Mehr Gehalt zu wollen ist auch nicht das Problem, sondern die extremen Forderungen sind das Problem. Ist Dir eigentlich bewusst wie viele Berufsgruppen seit Jahren nunmehr keine Gehaltserhöhung bekommen haben? Das sind Berufsgruppen, die mit deutlich weniger pro Monat auskommen müssen. Statt einer derartigen Forderung, sollten sich die Ärzte mal lieber in Demut üben und zufrieden mit ihrer priviligierten Position innerhalb des Systems sein.
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02.09.2012 20:14 Uhr von Tek-illa
 
+1 | -0
 
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@ BastB: Ja wenn das mal so einfach wäre, viele haben halt eben nicht derart starke Lobbies wie den Marburger Bund und genau das ist das Problem und einer der Gründe dafür, dass in Deutschland die Schere zwischen arm und reich beständig auseinander geht. Und da muss sich die Ärzteschaft nicht wundern, dass sie auf derart breite Ablehnung stoßen. 11%, das sind über 1000 € mehr pro Monat. Allein aufgrund dieser dreisten Forderung, sollte man den Ärzten schon das Gehalt kürzen.
Nicht desto trotz gibt es natürlich auch Ärzte die deutlich weniger fordern. Hierbei sollte man statt wieder den Beitragszahler zur Kasse zu bitten, lieber das vorhandene Geld umverteilen - will natürlich keiner, weil die gut verdienenden dann auf einen Teil ihres Gehalts verzichten müssen.

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