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Antarktis: Forscher vermuten vier Milliarden Tonnen Methan unter dem Eis

Der Kontinent Antarktika wurde noch vor 35 Millionen Jahren von Lebewesen besiedelt. Als der Kontinent vom Eis überzogen wurde blieben die Überreste der Lebewesen im Eis eingeschlossen. Dort wurden sie von Mikroorganismen (Methanbildern) verstoffwechselt.

Beim Umsetzen des organischen Materials wurde aus Kohlenstoff Methan hydratisiert. Mit Hilfe eines Hydrat-Modells errechneten die Forscher die mögliche Methananhäufung. Durch die günstigen Bedingungen könnten sich vier Milliarden Tonnen Methan unter dem Eis befinden.

Die Forscher errechneten auch die Kohlenstoffmenge und kamen auf einen Wert von 21.000 Milliarden Tonnen. Die Werte sind allerdings nur vage. Allerdings wird das Treibhausgas Methan durch das Schmelzen des Eises freigesetzt und treibt so den Klimawandel voran.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Gefahr, Eis, Antarktis, Methan
Quelle: www.wissenschaft.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2012 09:35 Uhr von Rychveldir
 
+4 | -0
 
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@Zeus35: Schätzen und Raten sind zwei verschiedene Dinge. Forscher wissen, dass eine endiche Zahl an Messungen keine absolute Genauigkeit gewährleistet, also versehen sie ihre Aussagen mit Fehlerangaben. Dabei wird die Messgenauigkeit und die Verteilung der Messungen mit einbezogen. Das Ergebnis ist dann z.B. dass das Eisvolumen zwischen April 2002 und August 2005 um 148±21 km³ abgenommen hat, zugegeben eine ordentliche Schwankungsbreite. Aber selbst wenn der Fehler doppelt so groß ist wie geschätzt, ist der Trend immer noch eindeutig.

Das Eis in der Antarktis ist sehr dick und auch wesentlich stabiler als das der Arktis, die Gründe sind vor allem die kalte Meeresströmung, welche die Antarktis umgibt, und die große Höhe, im Schnitt 2500 m über normal.

Es ist auch nirgends die Rede davon, dass ein kompletter Wald voller Tiere ´eiskalt erwischt´ wurde. Aber selbst wenn das Leben über längere Zeit eingeht, bleibt Biomasse zurück. Und wenn diese unter Ausschluss von Sauerstoff von Mikroben verarbeitet wird, bildet sich Methan. Das geht sehr langsam, vor allem unter einem Eispanzer. Aber die Bakterien hatten ca. 35 Millionen Jahre Zeit.

Positives Feedback ist sicher möglich, wenn auch nicht in naher Zukunft und nur falls sich die Erwärmung sehr stark fortsetzt. Ich stimme dir zu, das Methanhydrat an anderen Orten ist eine unmittelbarere Gefahr, als das unter 2-4 km Eis verborgene in der Antarktis.
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30.08.2012 09:40 Uhr von Again
 
+3 | -1
 
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Zeus35: "das Wort benutzen Forscher immer anstelle von Raten, weil Raten ja so unwissenschaftlich klingt.^^"
Nein, es handelt sich in der Regel nur nicht um einen reinen Schuss ins blaue und normalerweise wird eine Bandbreite angegeben.
http://de.wikipedia.org/...
Such dir dich die Publikation und sieh dir an was sie gemacht haben bevor du kritisierst.

Nature-Artikel sind in der Regel keine schlechte Wissenschaft.
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30.08.2012 10:07 Uhr von damitschi
 
+0 | -0
 
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Kann Methan mittlerweile nicht auch in etwas unweltschonenderes brauchbar verwertbares umgewandlet werden?
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30.08.2012 10:36 Uhr von bokuliztikz
 
+6 | -0
 
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hihi: Das sind wohl die Vorräte der Deutschen in Neuschwabenland xDDDDDDDDDDDDD



[ nachträglich editiert von bokuliztikz ]
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30.08.2012 16:41 Uhr von klartext4u
 
+0 | -0
 
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Antarktis: ist der Grund warum Amerika und China nicht das Kioto Protokoll unterschreiben wollen, sie möchten dort kein eis weil es Öl und Methangase dort gibt, sowie Gold und Diamanten, fruchtbare erde. nur das Eis ist für alle noch ein hindernis-.
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30.08.2012 20:12 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
+1 | -0
 
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Krasse Mengen... O.o
Wenn das Eis wegschmilzt, ist das CO2 unser geringstes Problem :D

"Ja dat war genau wie damals, als ich deine Freunde fertig gemacht hab. Ja weisste, dat hat...so richtig bäm gemacht. Verstehste? ------- BÄM!"

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