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SPD-Abgeordnete glaubt nicht an verfassungskonforme Legalisierung der Beschneidung

Marlene Rupprecht kritisiert das geplante Gesetzesvorhaben, wonach die religiös motivierte Beschneidung von Knaben legalisiert werden soll. Im Nachrichtenmagazin "Focus" sagte Rupprecht, die Justizministerin müsste damit die "Quadratur des Kreises" schaffen.

Die SPD-Politikerin kritisierte auch die Äußerung des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, wonach ohne die Erlaubnis der Beschneidung jüdisches Leben in Deutschland nicht mehr möglich sei, als Totschlagargument.

Es könne nicht gesagt werden: "Wir hatten den Holocaust, also haben wir jahrhundertelang nichts zu kritisieren", so Rupprecht. Auch der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Jörg van Essen, plädiert gegen Schnellschüsse bei dieser Frage, da dies nur schaden würde.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Abgeordnete, Holocaust
Quelle: www.wirtschaft.com

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2012 14:53 Uhr von TeleMaster
 
+9 | -3
 
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Ich vertrete eine ähnliche Ansicht. Die Deutschen sollten ihren Kopf nun langsam mal aus der Schlinge ziehen. Dann werdet Ihr auch wieder mit Euch und Eurem Umfeld zufriedener.

[ nachträglich editiert von TeleMaster ]
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29.08.2012 15:02 Uhr von Katzee
 
+10 | -1
 
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Ich finde: es gut, dass sich mal eine Politikerin dagegen verwehrt, dass wir Deutschen aufgrund des Holocaust kein Recht auf irgendeine Kritik hätten. Gerade unsere Vergangenheit legt uns die Verantwortung auf, für die Sicherheit und Unversehrtheit der Menschen in unserem Land einzustehen, besonders derer, die es nicht selbst tun können.

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