28.08.12 23:08 Uhr
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München: Nach Sprengung stehen Häuser in Flammen

Im bekannten Münchner Stadtteil Schwabing sind durch die Sprengung der Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mehrere Dachstühle in Brand geraten. Mehrere Entschärfungsversuche waren zuvor gescheitert, daher wurde um 21:55 Uhr eine kontrollierte Sprengung durchgeführt.

Über 100 Feuerwehrleute sind im Einsatz. "Es geht bei uns drunter und drüber" berichtet ein Sprecher. Mehr als 3.000 Anwohner wurden evakuiert. Bereits in der Nacht auf Dienstag schliefen 600 in Notunterkünften.

Der Bombenexperte aus Brandenburg hob die besondere Gefährlichkeit der Bombe hervor. Aufgrund des chemischen Zünders hätte bereits ein kleiner Schlag zur Explosion gereicht. Besonders heikel ist auch der Fundort, denn die Bombe befand sich direkt unter einer sehr beliebten Bar.


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WebReporter: ouster
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Bombe, Evakuierung, Anwohner, Sprengung, Schwabing
Quelle: www.n24.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.08.2012 00:00 Uhr von MBGucky
 
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Heute gibts wohl: wieder günstige Briefmarken. Dafür gibts leider ein Minus.
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29.08.2012 00:35 Uhr von Schwertträger
 
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@terrorstorm: >aber die haben da nicht tatsächlich in ner zugebauten Häuserzeile eine viertel Tonne Sprengstoff hochgejagt ? <

Was bleibt ihnen anderes übrig, wenn sich das Ding weder entschärfen noch abtransportieren lässt?

Wie so etwas versicherungstechnisch gehandhabt wird, weiss ich nicht. Teilweise sind manche Folgen wohl abgedeckt, viele aber auch nicht, Da muss das Land bzw. die Stadt einspringen. Eventuell gibt es da auch einen Deal zwischen Land und Rückversicherung. Keine Ahnung.



Der Kommentar aus Deinem Link offenbart da eine Lücke, die gefährliches Verhalten von Bürgern nach sich zieht. Wenn die eine Bombe finden, werden sie aus Angst vor finanziellem Ruin den Fund verschweigen.
Ich denke nicht, dass Schünemann damit durch kommt. Aber Danke für die Warnung. Muss man politisch mal verfolgen, den Vorstoß.


Der Kommentar:
"Wenn man also Pech hat, wird unter dem eigenen Haus eine Bombe (Blindgänger) lokalisiert, die dann zwangsweise geräumt wird. Liegt die “Bombe” ungünstig, kann es zu einem Teilabriss des eigenen Hauses kommen. Explodiert der Blindgänger unvorhergesehen, kann man von einem Moment auf den anderen sein ganzes Gut eventuell sogar das Leben verlieren. Die Schuttwegräumung muß der Hauseigentümer auch noch bezahlen. Der Grundstücksvoreigentümer wird sich im notariellen Kaufvertrag von jeder Haftung freigestellt haben. Die Gebäudeversicherung verweigert ihre Zuständigkeit.
Da könnte man sich als Geschädigter schon vorkommen, als hätte man den 2. Weltkrieg jetzt auch noch mal persönlich/finanziell verloren. Nach dem Krieg gab es immerhin einen Lastenausgleich zwischen Ausgebombten und Davongekommenen.
Der Bund, der sich sonst gern ” Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches” nennt, und dort, wo etwas zu holen ist, seine Stellung auch umsetzt, hüllt sich anscheinend ebenfalls in das Mäntelchen der Nichtzuständigkeit.
So bleibt dem Bürger offensichtlich nur die Hoffnung, das Säckchen “Billigkeitsfond” sei wenigstens hinreichend gefüllt."
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29.08.2012 00:46 Uhr von th3-st0n3d
 
+2 | -1
 
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lol: in wien vor 1er wocher genau das selbe wesen nur mit ner 500er
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29.08.2012 07:23 Uhr von Fowel
 
+3 | -0
 
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falsch es stehen nicht die Häuser in Flammen sondern die Strohballen die zur großen Druckwellenbeseitigung eingesetzt wurden!

Wurde aber alles in kürzester Zeit gelöscht...

Viel mehr Sorgen machen uns hier die Nachschäden wie Risse im Gebäude/Ubahn ect. pp...
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29.08.2012 08:51 Uhr von MrMatze
 
+3 | -0
 
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Feuerball: Sooooo ein Feuerball, Junge!!!!!!!!
Bam!
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29.08.2012 09:06 Uhr von PatBu
 
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Schadenersatz: würde ich mal bei den USA einfordern. Die haben schließlich dieses Drecksding runtergeworfen.
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30.08.2012 22:37 Uhr von Perisecor
 
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@ PatBu: Kannst ja mal deine Koordinaten an´s Pentagon schicken, vielleicht kommt ja eine Drohne vorbei und wirft dir ein Geschenk ab.

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