28.08.12 10:42 Uhr
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Studie zu Leistungsschutzrecht: 92 Prozent der Suchergebnisse nicht von Verlagen

In einer Studie zum brisanten und stark diskutierten Leistungsschutzrecht hat eine Unternehmensberatungu mehr als 15 Millionen Suchanfragen und deren Ergebnisse untersucht.

Ein wichtiges Ergebnis: 89,4 Prozent der Suchergebnisse gehören nicht zu einer Domain, die auch auf Google News vertreten sind. Die Presseverleger sorgen mit 10,6 Prozent, also nur für einen kleinen Teil der Ergebnisse.

Mit dem Leistungsschutzrecht wollen Presseverleger ein Gesetz erreichen, nach dem Suchmaschinen dafür zahlen müssen, um Websites von Verlagen mit kleinen Textauszügen zu verlinken. Aktuell erhalten große Nachrichtenwebsites bis zu 40 Prozent ihrer Besucher über Google.


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WebReporter: boozie
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Verlag, Leistungsschutzrecht, Suchergebnis
Quelle: www.trg.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2012 10:42 Uhr von boozie
 
+1 | -1
 
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Das Leistungsschutzrecht ist wirklich eine hochbrisante Angelegenheit, die schon so lange und intensiv diskutiert wird - ich hoffe die Zahlen bringen wieder einen stärkeren Fokus hin zur Sachlichkeit.
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28.08.2012 12:27 Uhr von Golan
 
+3 | -1
 
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"Mit dem Leistungsschutzrecht wollen Presseverleger ein Gesetz erreichen, nach dem Suchmaschinen dafür zahlen müssen, um Websites von Verlagen mit kleinen Textauszügen zu verlinken."

Das raff ich nicht. Die wollen dass Google & Co Geld dafür bezahlen dass sie auf ihre Webseiten verlinken? Das müsste doch normalerweise eher umgekehrt sein. Bessere Werbung als ein hohes Ranking bei Google gibts doch gar nicht.
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28.08.2012 14:47 Uhr von Golan
 
+3 | -1
 
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Die spinnen. "Suchmaschinen, in deren Ergebnis ein Textauschnitt der Ziel-Zeitungsseite erscheint: bezahlen."

Das meine ich ja, das ist doch quatsch. Wäre es denen lieber wenn Google ihre Seite nicht listet weil sie sonst zahlen müssten?

Das nimmt langsam üble Ausmasse an mit all den Patentklagen und dem Urheberrechtswahn. Wenn das so weiter geht steht man bald mit einem Bein im Knast sobald man online geht. Unsere Politiker bekommen das schon hin, die Lobby macht ja ordendlich Druck.

[ nachträglich editiert von Golan ]

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