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Kommentar: Immer mehr Führungskräfte wollen gar keine Karriere machen

Hochdotierte Bezahlung, Firmenwagen, Personalverantwortung - davon träumen viele Angestellten. Doch Konzerne müssen laut eines aktuellen Kommentars von Klaus Werle auf "Spiegel online" die Erfahrung machen, dass diese Anreize immer mehr ins Hintertreffen geraten und der Aufstieg auf der Karriereleiter immer weniger angestrebt wird.

Ausgerechnet die besten Führungskräfte, so Werle, seien nicht mehr so scharf darauf, beruflich nach oben zu klettern. Hauptgrund sei die fehlende Work-Life-Balance. Der 28-jährige Wirtschaftsrechtler Stefan L. verließ beispielsweise "Ernst & Young", weil er sein Kind nur noch am Wochenende sah und es seinen Papa kaum noch erkannte.

Der Wirtschaftsjurist berät nun Kindertagesstätten. Er sei nicht allein. Dirk P. (38) hatte als Top-Manager bei J.P. Morgan immer seinen Schlafsack im Büro. Der Renditejäger wechselte aber zur sächsischen SPD. Elisabeth H. (28) hatte ein Top-Angebot von Siemens, doch sie hilft lieber Hauptschülern.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Karriere, Kommentar, Verantwortung, Verweigerung, Fachkräfte, Führungsposition
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.08.2012 10:17 Uhr von stitch
 
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@gugge01: Na, du brauchst dir darüber sicherlich keine Gedanken zu machen! Ich schätze nicht, daß du mal in die Situation kommst... ;-)
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28.08.2012 10:56 Uhr von stitch
 
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@gugge: Hm, DAS kann ich auch nicht.

[ nachträglich editiert von stitch ]

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