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Altötting: Prostituierte kassierte fünfstellige Hartz IV-Leistungen ab

Über mehrere Jahre hinweg hatte eine Gelegenheitsprostituierte Hartz IV-Sozialleistungen kassiert, obwohl sie während dieser Zeit einer einträglichen Tätigkeit durch käufliche Liebesdienste nachkam. Das Gericht verurteilte sie zu 14 Monaten Freiheitsentzug, die drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wird.

Zollfahnder im Raum Altötting hatten in ihrer Wohnung, wo sie mit einem Sohn in einer Bedarfsgemeinschaft lebte, mehrere Betrugsgegenstände ausfindig gemacht. Kundeneinträge der Prostituierten wurden auf ihrem Laptop und Handy entdeckt.

Weitere Beweise führten zur Überführung der Hure und deren illegaler Einkünfte. Beamte fanden in ihrer Wohnung Bargeld und Kundendaten, woraus Details über empfangene Kundengelder hervorgingen. Nachgewiesen wurden ihr schließlich zu Unrecht erhaltene Hartz IV-Leistungen in Höhe von 21.000 Euro.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hartz IV, Prostituierte, Altötting
Quelle: www.pnp.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2012 22:03 Uhr von Pils28
 
+17 | -0
 
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Dann sollen sie das Gewerbe endlich mal komplett: in die Gesellschaft integrieren, mit Gewerbeschein, etc.
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28.08.2012 07:11 Uhr von neinOMG
 
+3 | -1
 
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Jaja diese Christdemokraten: früher wurden solche Frauen verachtet und alles mögliche mit denen angestellt. Heute wird es geduldet und wehe diese Frauen drücken nichts ab. Da ist der Staat unter der Führung von Christdemokraten zum Zuhälter geworden!
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28.08.2012 09:06 Uhr von Alois_Besenstiel
 
+3 | -0
 
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@neinOMG: Die Christdemokraten könnten das ganze Gewerbe verstaatlichen und somit besser kontrollieren. Dann wären die Prostituierten Beamtinnen.
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29.08.2012 14:23 Uhr von cyrus2k1
 
+2 | -2
 
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Na da ist ja: Ein ganz dicker fisch ins netz gegangen!

Eine Mutter mit Kind, die nicht anders über die Runden gekommen ist als ihren Körper zu verkaufen, wird auch noch vom Staat fertig gemacht.

Ich schäme mich so für dieses Land.

[ nachträglich editiert von cyrus2k1 ]
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05.09.2012 12:44 Uhr von insulaner
 
+0 | -0
 
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Moment mal, müssen nicht auch die 21.000 € erschlichenen Sozialleistungen zurück gezahlt werden?
Cyrus2k1, man kann auch mit anderen Jobs über die Runden kommen, nur ist das Geschäft mit der bezahlten Liebe einträglicher.
Leider ist das Erschleichen von Sozialleistungen kein Einzelfall. Ich weiß von einem Fall, wo die Miete für eine Wohnung vom Sozialamt bezahlt wird, diese aber an Landsleute weiter vermietet wurde, natürlich für ein entsprechendes Entgeld. Oder der Chef gibt eine Zertifikat, dass eine bestimmte Person halbtags arbeitet und vom Jobcenter den Rest kassiert, so als würde man voll arbeiten, was ja auch den Tatsachen entspricht. Wissentlicher Betrug nenne ich das und wünschte mir mehr Kontrollen.
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06.09.2012 09:18 Uhr von Marco Werner
 
+0 | -0
 
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@insulaner: >Oder der Chef gibt eine Zertifikat, dass eine bestimmte Person halbtags arbeitet und vom Jobcenter den Rest kassiert, so als würde man voll arbeiten, was ja auch den Tatsachen entspricht.

Natürlich ist das Betrug am Steuerzahler. Allerdings ist die wesentlich öfter praktizierte "legale" Version davon auch nicht besser: Absichtlich Niedriglöhne zahlen und die Leute auf aufstockende Leistungen verweisen. Und diese Version wird teilweise sogar noch von den Jobcentern empfohlen, obwohl der AG genug verdient,um einen ordentlichen Lohn zu zahlen. Hauptsache wieder einer aus der Statistik. In beiden Fällen ist der Steuerzahler der Dumme,weil er in beiden Fällen unnötig Kohle zahlen darf.

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