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USA: Arbeitgeber verbot Frau Muttermilch abzupumpen - Es sei "ekelhaft"

Einer 28-jährigen Angestellten aus Kalifornien wurde durch ihren Chef nun verboten, am Arbeitsplatz Muttermilch abzupumpen.

Laut der Frau tat sie dies seit der Geburt ihres Sohnes vor sechs Monaten und das Ganze würde nun zehn Minuten in Anspruch nehmen.

Doch als sie nun ihren Chef nach dem Schlüssel vom Büro fragte, antworte dieser mit einem "nein". Denn wenn sie dies im Restaurant täte, egal ob in Büro oder Bad, sei dies "ekelhaft". Laut Gesetz sind Arbeitgeber mit mehr als 50 Angestellten verpflichtet, einen Raum für stillende Mütter zu schaffen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Frau, Arbeitgeber, Muttermilch
Quelle: www.foxnews.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2012 16:53 Uhr von Katzee
 
+21 | -51
 
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27.08.2012 17:01 Uhr von Maverick Zero
 
+28 | -8
 
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Ekelerregend: Solche "Chefs" sind wirklich ekelerregend.

Sicherlich ist es etwas unpassend, wenn jemand mitten im Kundengespräch anfängt Milch abzupumpen. Die Angestellte hat hier so wie sich das liest, nach einer Möglichkeit gefragt, das hinter verschlossenen Türen zu erledigen.

Wo ist das Problem?

Und was ist daran "ekelhaft"? Das ist mit Abstand das Natürlichste, was eine Frau tun kann. Es ist ja nicht so, dass die Frau nackt durch die Gänge springt und ihre Oberweite anderen ins Gesicht drückt.

Stillen sollte man überall dürfen. Und am Arbeitsplatz im stillen Eck Milch abpumpen sollte genauso wenig ein Problem sein.
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27.08.2012 17:19 Uhr von Perisecor
 
+12 | -24
 
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27.08.2012 17:31 Uhr von rolf.w
 
+19 | -1
 
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@Perisecor: "Das Ganze hat sich in einer Gaststätte zugetragen und damit begründet der Chef auch die Ablehnung."

Dumm nur, dass sie es nicht im Schankraum/Speisesaal tun wollte, sonder hinter abgeschlossener Bürotür, also keineswegs "öffentlich".

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass der Chef da noch das ein oder andere Problem bekommt, je nach dem ob sich irgendeine Bürgerbewegung der Sache annimmt.
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27.08.2012 17:58 Uhr von Maverick Zero
 
+9 | -1
 
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BastB: Stellt sich die Frage, wo für dich in diesem Kontext die Öffentlichkeit anfängt und wo sie aufhört.

Wie wärs mit Stillen auf der Parkbank?

Oder generell einfach mal dezent verhüllt?
Man muss sich ja nicht komplett dafür ausziehen.

@Perisecor
Wie Rolf schon erwähnte: Sie wollte ja extra in einen Nebenraum gehen. Zudem wirst du wohl kaum diese zwei "Vorgänge" miteinander vergleichen wollen, oder?
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27.08.2012 18:13 Uhr von Noseman
 
+15 | -5
 
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Eigentlich traurig: Dass eine Mutter eines 6 Monate alten Kindes überhaupt arbeiten muss.
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27.08.2012 20:30 Uhr von worschdel
 
+9 | -1
 
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und das traurige ist, dass wahrscheinlich garnix passieren wird. keine entschuldigung, keine konsequenzen, nix.

hätte der manager aber beispielsweise einem diabetiker verboten, sich im restaurant insulin zu spritzen, weil das ja auch ekelhaft ist, würden die behören den laden schliessen und das opfer bekäme millionen zugesprochen.

nicht dass ich damit sagen möchte, dass das stillen mit einer krankheit gleichzusetzen ist, aber so weit daneben ist der vergleich nicht.
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27.08.2012 21:14 Uhr von Devils_Eye
 
+8 | -5
 
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Was ist daran ekelhaft? Wo ist das Problem, wenn eine Frau ihre Brust auspackt? Brüste gehören NICHT zu den Sexualorganen. Aber daran ist die Gesellschaft schuld, die Brüste zu sexuell erregenden Organen gemacht hat.

Und das Argumentmit dem Scheissen, das ist was anderes, denn das stinkt, Brüste und Milch hingegen nicht