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Golf: 15-Jährige gewinnt Turnier und darf Preisgeld nicht annehmen

Der Golferin Lydia Ko ist etwas ganz besonderes gelungen, denn sie gewann am gestrigen Sonntag das Finale bei den Canadian Open gegen ihre Kontrahentin Inbee Park aus Südkorea und heimste damit theoretisch einen Preis von 300.000 US-Dollar ein. Das Besondere dabei: Lydia ist erst 15 Jahre alt.

Damit ist die Neuseeländerin selbstverständlich die jüngste Siegerin in der Geschichte des Turniers und dürfte es auch vorerst bleiben. "Hier zu gewinnen und den Pokal zu erhalten, ist einfach erstaunlich. Die vergangenen Wochen waren großartig", kommentierte sie ihren Erfolg.

Den Scheck durfte Lydia allerdings nicht annehmen, da sie noch als Amateurspielerin registriert ist. Dieser ging an ihre Finalgegnerin.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Golf, Turnier, Sensation, Preisgeld
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.08.2012 14:20 Uhr von dommen
 
+3 | -2
 
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Naja, ich nehme mal an, dass sie wusste, worauf es im Falle eines Sieges ihrerseits hinausläuft. Kann mir echt nicht vorstellen, dass man sie einfach so ohne sachliche Aufklärung ins Rennen geworfen hat. Und: Sie hat Gewonnen, hat den Pokal und zudem noch den Rekord als jüngste Gewinnerin bis Dato. Die 300´000.- dürften für ihre Kontrahentin also einen arg bitteren Beigeschmack haben...
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27.08.2012 15:47 Uhr von Allmightyrandom
 
+23 | -1
 
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Hmmm: irgendwie auch eine Sauerei -> sollen halt Ihre Eltern das Geld bekommen bis Sie 18 ist. Aber wieso die unterlegene Konkurrentin?!
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27.08.2012 17:53 Uhr von DerBlup
 
+2 | -0
 
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Das liegt am Amateurstatut: Die Gewinnerin war sich dessen ganz klar bewusst. Sie darf als Amateur keine Geldpreise annehmen. Sonst verliert sie den Amateurstatus. Sachpreise sind kein Problem, gibt aber eine preisliche Obergrenze.

Wenn sie den Amateurstatus verliert, kann sie keine Amateurturniere mehr spielen. Sie müsste sich als Profi registrieren, was ohne entsprechende Ausbildung auch nicht möglich ist.

Ich bin mir aber sicher, dass Sponsoren auf sie aufmerksam geworden sind und sie in ein paar Jahren auf einer Profitour zu sehen sein wird.

Auch wenn sie leer ausging, hat sie doch viel gewonnen mit ihrem Sieg.
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27.08.2012 18:42 Uhr von Allmightyrandom
 
+2 | -0
 
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Aha "Sie müsste sich als Profi registrieren, was ohne entsprechende Ausbildung auch nicht möglich ist."

Man kann also ein Profiturnier gewinnen ohne Profi-Ausbildung, darf aber kein Preisgeld annehmen, weil die Ausbildung nicht absolviert wurde...

Wer denkt sich sowas denn aus? Wenn jemand richtig gut ist im Sport, weshalb soll er dann noch eine Ausbildung machen? Ich denke Sie kann regelkonform den Ball ins Loch befördern, sonst hätte Sie wohl kaum gewonnen...

ps.: Für 300.000 Dollar würde ich auch darauf verzichten Amateur-Turniere zu spielen in Zukunft ^^
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27.08.2012 19:05 Uhr von DerBlup
 
+2 | -0
 
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@Allmightyrandom: Wie gesagt, die Kleine wusste das. Wie bereits Djerun schrieb, wird sie vermutlich eine Wild Card für das Turnier erhalten haben.

Sie ist eine verdammt gute Scratch Golferin und hat enorme Nervenstärke bewiesen. Sonst hätte sie den Cut nie geschafft und den Sieg mit 5 unter Par geholt.

Sie hat vermutlich schon vor einiger Zeit beschlossen Profi zu werden und wird ihren Weg auch machen.

"Ich denke Sie kann regelkonform den Ball ins Loch befördern, sonst hätte Sie wohl kaum gewonnen"

Genau! Weil sie regelkonform spielt hat sie das Preisgsgeld auch nicht angenommen. Ist schwer zu verstehen für Leute die kein Golf spielen. ;)
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28.08.2012 08:22 Uhr von DieHunns
 
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Nunja, wer mit 15 diesen Kosten intensiven Sport mitverfolgen kann, muss aus einem gut-situierten Elternhaus kommen. Selbst für mich als Erwachsener geht Golf schon gut in den Münzbeutel. Daher denke ich, meiner Meinung nach. Ihr geht / ging es nicht ums Geld, also halb so schlimm wie die News das widerspiegelt.
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28.08.2012 10:04 Uhr von mort76
 
+1 | -0
 
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Jimbooo, gegen einen guten Werbevertrag dürften die 300.000 Dollar nur Peanuts sein.
Wenn sie ihren Erfolg richtig nutzt, kommt sie schon noch zu ihrem Geld.

Und wenn man nur ein einziges Mal ein Preisgeld annimmt, darf sie in den meisten Ländern niemals wieder an einem Amateurturnier teilnehmen- für eine 15-jährige ist das auch blöd.
Wenn sie nurnoch bei Pro-Turnieren starten darf, bekommt sie sicher nicht genug Turniererfahrung.
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28.08.2012 16:08 Uhr von DerBlup
 
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@DieHunns: So teuer wie du es jetzt darstellst ist Golf nicht. Eine gute Ausrüstung bekommst du schon für wenig Geld. Platzreifekurs kostet auch nicht mehr alle Welt. Man muss ja auch keine 5€ Bälle spielen als Anfänger...

Ich kenne andere Sportarten die kosten genau soviel oder noch mehr (Skifahren, Downhill Biken usw.).

Ausserdem darfst du nicht vergessen, dass ausserhalb von Europa (ausgenommen England/Irland) Golf ein Volkssport ist. Die USA, Australien und Neuseeland sind uns da um Längen voraus.
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11.09.2012 21:07 Uhr von muci
 
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muci: damit ich das verstehe, wenn ich als amateur das geld nehme und meine amteurstatus verliere, darf ich troztdem kein profi sain ohne entsprechende Ausbildung ??
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11.09.2012 21:12 Uhr von muci
 
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muci: damit ich das verstehe, wenn ich ein pro-am turnier gewinne und das preisgeld annehme, verliere ich mein amateurstatus aber darf ich mich nicht profi nennen, ohne ausbildung
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11.09.2012 21:21 Uhr von muci
 
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muci: damit ich das verstehe, : ich darf ein pro-am turnier spielen, gewinnen, das Geld annehmen, mein Amateurstatus verlieren, aber immer noch kein Pro sein ohne Ausbildung ??

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